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Tipps vom Vorjahressieger: Ausblick auf den Arlberg Giro 2014 / Bild: ofp kommunikation Rennrad Rennen Vorarlberg Patrick Hagenaars

Tipps vom Vorjahressieger: Ausblick auf den Arlberg Giro 2014

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Nur mehr knapp ein Monat und in St. Anton am Arlberg fällt der Startschuss zum mittlerweile vierten Arlberg Giro. In diesem Jahr findet das Rennen bereits am Samstag, den 2. August 2014 statt. Gleichbleibend sind die kräftezehrenden 148 Kilometer des Rennradmarathons, dessen spektakuläres Bergpanorama wohl alle TeilnehmerInnen für die Strapazen entschädigt.


„Aktuell sind wir bei einer Teilnehmerzahl von ca. 900. Wir rechnen in diesem Jahr mit rund 1.500 Rennradbegeisterten, die wieder aus der ganzen Welt hier nach St. Anton am Arlberg kommen, um bei diesem Rennradmarathon dabei zu sein", freut sich TVB-Direktor Martin Ebster auf das Rennrad-Spektakel am Arlberg.
Auch in seiner vierten Ausgabe wird der Arlberg Giro wieder ein absolutes Highlight-Rennen. Auf den insgesamt 148 Kilometern und 2.400 Höhenmetern müssen die TeilnehmerInnen wieder Muskelkraft und viel sportlichen Ehrgeiz beweisen. Als Belohnung erwartet jede/n das atemberaubende Bergpanorama entlang der Strecke. Diese führt über den Arlbergpass nach Bludenz, durch das Montafon auf die Silvretta und wieder zurück zum Startort. Die einzigartige Stimmung rund um das Radrennen in St. Anton am Arlberg sorgt ebenfalls für einen Motivationsschub. 
Den Arlberg Giro 2013 konnte Rennrad-Newcomer Patrick Hagenaars aus Brixen im Thale (Tirol) für sich entscheiden. Er ließ die Favoriten hinter sich und stand bei der Siegerehrung ganz oben auf dem Stockerl.

Welchen Stellenwert hat Sport in Ihrem Leben?
Patrick Hagenaars: Einen sehr hohen. Sport ist ein wichtiger Ausgleich in meinem Leben und das bereits seit meiner Jugend.

Vom erfolgreichen Nordischen Kombinierer zum erfolgreichen Rennradfahrer. Wie kam dieser Weg in Ihrem Leben zustande?
Nach dem Unfall, bei dem ich meinen linken Arm verloren habe, sind mein sportlicher Ehrgeiz und Motivation eingeschlafen. Nach einiger Zeit habe ich aber erkannt, dass mir das Gefühl des Wettkampfes fehlt. Seit 2011 bin ich wieder regelmäßig im Training. Meine Armprothese habe ich adaptiert und mir ein super Rennrad zugelegt. So bin ich wieder in den Sport eingestiegen. Was mir am Rennrad fahren besonders gefällt ist, dass man viel in der Natur herumkommt und das genieße ich bei jeder Fahrt.

Seit wann sind Sie ein fixes Mitglied im Team Mooserwirt Ridley St. Anton am Arlberg und wie ist der Team-Spirit?
Seit diesem Jahr bin ich fix dabei. Der Spirit im Team Mooserwirt Ridley St. Anton am Arlberg ist einfach gewaltig. Es herrscht kein Muss und kein Zwang und ich fühle mich sehr gut aufgehoben.

Haben Sie mit dem Sieg beim Arlberg Giro 2013 gerechnet?
Nein, überhaupt nicht. Ich habe nur gemerkt, dass mein Rennniveau gut ist aber mit einem Sieg hatte ich nicht gerechnet.

Was ist das für ein Gefühl, wenn man so einen Rennradmarathon gewinnt?
Der Sieg in St. Anton am Arlberg hat mich sehr berührt. Es war eine Bestätigung für mich und ich habe erkannt, dass sich Zuversicht und Geduld bezahlt machen.

Was macht für Sie den Arlberg Giro aus und gibt es auf der Strecke eine besondere Herausforderung?
Mir gefällt der bergige Kurs und dass sich das große Feld gleich am Anfang teilt. Da ist man auf sich allein gestellt. Der Arlbergpass gleich zu Beginn des Rennens fordert mich schon sehr.

Haben Sie einen Tipp für die TeilnehmerInnen des diesjährigen Arlberg Giro?
Man sollte unbedingt darauf achten, dass man nicht gleich das ganze Pulver auf den Arlbergpass hinauf verschießt. Auch auf die Silvretta hinauf braucht man Kraft und das Paznauntal sowie die Rückfahrt nach St. Anton am Arlberg sind ebenfalls nicht zu unterschätzen.

Gewinnen Sie den Arlberg Giro in diesem Jahr wieder?
Es kann passieren. Ich möchte aber keine Prognosen abgeben. Ich versuche mein Rennen zu machen und was ich drauf habe zeige ich auch.

Was gibt es bei Ihnen rennradtechnisch sonst noch an Neuigkeiten?
Ich bin in diesem Jahr auf internationaler Ebene ins Paracycling eingestiegen. Beim Weltcup-Rennen in Italien konnte ich hier den dritten Platz ergattern und mich so für die WM in den USA Ende August qualifizieren.


RASANTES PROFI-KRITERIUM BEIM ARLBERG GIRO 
Nachdem der/die letzte Arlberg Giro-TeilnehmerIn im Ziel in St. Anton am Arlberg eingetroffen ist, ist das Thema Rennrad für diesen Tag noch lange nicht passé: Am Samstagabend wird es beim Profi-Kriterium im Zentrum von St. Anton am Arlberg noch einmal spannend. „Hier liefern sich internationale Spitzenfahrer ein rasantes Rennen durch die engen Gassen der Gemeinde und bescheren dem Publikum die Chance, hautnah beim Bewerb dabei zu sein und den Flair des Arlberg Giro mitzuerleben," macht Peter Mall, Chef des Organisationskomitees, jetzt schon Lust auf den Rad-Samstag in St. Anton am Arlberg.

DAS ERWARTET DICH ...

  • 148 Kilometer
  • 2.400 Höhenmeter
  • Rund 1.500 internationale Teilnehmer/innen
  • Einzigartiges Bergpanorama
  • Profi- und Jedermannfahrer
  • Spannendes Profi-Kriterium im Zentrum von St. Anton am Arlberg
  • Bergwertung: King and Queen of the Mountain (Silvretta)
  • Rund 100 Helfer im Einsatz
  • 3 Labestationen entlang der Strecke
  • Speziell kreierte „Arlberg Schnitte" schenkt schnell nötige Energie
  • Spezielles ARLBERG Giro-Finisher-Geschenk
  • AUDI Safety-Cars


Alle Rennradbegeisterten können sich noch unter www.arlberg-giro.com für den schönsten Panorama-Rennradmarathon anmelden. Im Nenngeld enthalten sind ein hochwertiges Finishertrikot, ein Pastagutschein sowie ein Eintritt ins Schwimmbad von ARLBERG-well.


Zum Weiterlesen:

 

 

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