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arbeiten als Personal Trainer Ausbildung Sportmassage Sportpsychologie

Sportliche Karriere: Aktiv im Job

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Cool. Schnell. Spannend. Fun und Fitness. Emotional, anregend, aufregend, chillig: All das macht die Faszination des Sports aus. Was oft übersehen wird: Für viele Menschen ist die wichtigste Nebensache der Welt Berufung – und Beruf. Hier im ersten Überblick: Der Sport in Österreich als „Jobmotor“.

Profisportler? Ja klar, das weiß man, dass die vom Sport leben – können oder auch müssen. Und natürlich auch die Trainer, die ganz oben im Spitzensport engagiert sind. Aber sonst? Viel Ehrenamt, viel Liebhaberei. Hunderttausende Funktionäre und Helfer, die in den vielen tausenden Sportvereinen „Dienst“ machen. Freiwillig und unbezahlt.
Das ist also die eine, die allseits bekannte Seite im österreichischen Sport. Aber wusstet ihr, dass eine letzte Auswertung vor einigen Jahren ergeben hat, dass in Österreich im weitesten Sinn im „Geschäftsfeld Sport“ rund 315.000 Menschen beschäftigt sind? Und das entspricht immerhin 7,7 Prozent aller Berufstätigen in unserem Land!
Natürlich ist hier alles zusammengefasst, was nur irgendwie mit Sport verflochten ist. Auch der Wintertourismus, der Skisport, der den weitaus größten Teil zur Wertschöpfung beiträgt, und das auch hauptsächlich in der Gastronomie. Also eher nur in Rufweite des Sports. Aber trotzdem: Ohne Wintersport kein Wintertourismus. Und keine Winterjobs auf den Skibergen, in der Hotellerie, auf den Einkehrhütten ...
Aber einmal abgesehen von diesen Jobs im weiteren Dunstkreis des Sports, und auch, wenn wir die tatsächlichen „Berufssportler“ ausklammern – es sind ganz schön viele in unserem Land, die unmittelbar im und durch den Sport ihren Broterwerb haben! Und weil das Interesse an „Sportjobs“ ständig zunimmt, wollen wir hier zuerst einmal Überblick schaffen, welche sportlichen Ausbildungen und welche großen Berufsfelder im Sport auf der Angebotsliste stehen, bevor wir uns dann in der nächsten Ausgabe vertiefend um spezielle Ausbildungsangebote kümmern.

IN DER HAUPTSCHULE BEGINNT’S
Für sportbegeisterte Kids gibt es bereits ab dem zarten Alter von 10 Jahren, beim Übertritt von der Volksschule in die Sekundarstufe I, die Möglichkeit, eine von 107 Hauptschulen mit allgemeinem Sportschwerpunkt zu besuchen. Eine vielfältige motorische Ausbildung und die Hinführung zum Leistungssport stehen hier im Vordergrund. Für die Skisportler unter ihnen gibt es neun Skihauptschulen in Österreich, die sich um die Entwicklung der Kids kümmern. Der Skisport ist auch die einzige Sportart, der das Schulsystem eigene Sonderformen zugesteht – damit geht’s für die Hirschers von morgen nach der Hauptschule in mittleren und höheren Schulformen weiter – es stehen Skihandelsschulen (Schladming, Stams), Skigymnasien (Stams, Saalfelden) die Tourismusschule Bad Hofgastein und TZW Waidhofen zur Verfügung.

UMSTIEG INS GYMNASIUM
Für Absolventen der Sporthauptschulen kann dann der Weg über Schulen für Leistungssportler (Oberstufenrealgymnasien und HAK/HAS) weitergehen. Diese Schulformen geben den jungen Athletinnen und Athleten ein Jahr mehr Zeit, um die Schule zu absolvieren. Allgemeine Sportgymnasien wiederum setzen so wie die Sporthauptschulen auf den allgemein sportlichen Schwerpunkt – „viel Sport, aber kein spezifischer Leistungssport“ heißt hier die Devise.
Übrigens: Eine besonders attraktive Ausbildungsform bietet das Projekt „KADA“ („Karriere danach“) jenen jungen Nachwuchssportlern, die von einer HAS für Leistungssportler zur Matura kommen wollen: Sie können in fünf Modulen die Reifeprüfung erlangen.

SPORTLICHE LEHRE
Auch Lehrberufe im Sportsegment können attraktiv sein. Die Ausbildungsmöglichkeiten hier sind bunt und vielfältig: Der „Sportadministrator“ zum Beispiel ist nah dran am direkten Sportgeschehen, ebenso wie der „Fitnessbetreuer“, oder auch handwerkliche Berufe wie der Ski-Erzeuger oder Bootsbauer. Andere Lehren (wie Einzelhandelskaufmann/-frau für den Sportfachhandel) sind eher im Umfeld angesiedelt.

ES WIRD AKADEMISCH
Sport und Bewegung stehen auch im Mittelpunkt der universitären Ausbildung in Österreich. Alle vier Unis in Graz, Innsbruck, Salzburg, Wien bieten dieses Berufsfeld an, wobei einerseits klassische „Sportwissenschafter“, andererseits akademische Sportlehrer ausgebildet werden. Wien und Innsbruck bieten zudem „Sportmanagement“ an, wobei der naturwissenschaftliche Anteil sehr hoch bleibt und nur Teile aus der Betriebswirtschaft einfließen. Hier versuchen sich andere Anbieter zu positionieren, einerseits mit Fokus auf Sport- und Eventmanagement (FH Kufstein), oder wie die Privat-Uni Schloss Seeburg in Salzburg mit mehr Fokus auf „Management“. Ganz dem Schwerpunkt „Führungspositionen im Sport“ widmet sich die Private Universität im Fürstentum Liechtenstein (in Kooperation mit dem Land Vorarlberg) mit einem Bachelor in Applied Sports-Management. Daneben gibt es noch einige BSc- und Masterausbildungen, die von Fachhochschulen angeboten werden.

RUND UM DIE ERNÄHRUNG
Ein spezielles Feld ist jenes der Ernährungswissenschaften, deren Absolventinnen und Absolventen sich im Bereich der Sporternährung und der Leistungsoptimierung im Spitzensport etablieren können. Die Ausbildung ist dabei sehr vielfältig, allerdings in keinem Bereich wirklich tief spezialisiert. Das eröffnet einerseits jedes Berufsfeld, das irgendwie mit Ernährung zu tun hat – andererseits kämpft man mit Absolventinnen und Absolventen, die spezialisierte Ausbildungen abgeschlossen haben, um den Job.

ZUSATZAUSBILDUNG
Richtig spannend wird’s im riesigen Feld der sportlichen Aus- und Weiterbildungen, vom Instruktor über Coach bis zum Trainer. Hier haben sich diverse Akademien etabliert, die unzählige Kurse anbieten. Hier heißt es auf jeden Fall: „Schau genau“ – und prüfe, welche Zertifizierungen, Qualitätssiegel und welches Renommee die einzelnen Anbieter haben. Und wie es letztendlich mit „Value for money“ aussieht ...

DIE SITUATION AM SPORT-JOB-MARKT
Ganz klar: So wie im Sport selbst ist auch hier voller Einsatz gefordert. Die beste Ausbildung hilft nichts, wenn Feuer, Einsatz, Begeisterung, Emotion fehlen. Sport ist Emotion und damit ist auch das berufliche Feld bereits abgesteckt: Der bestens ausgebildete Sportwissenschafter, der während des Studiums nicht „hinaus“ geht und im Sportumfeld mitarbeitet, wird zwar seinen BSc oder MSc in der Tasche haben, aber möglicherweise nicht den Superjob, sondern eine Animateurs-Stelle in der lokalen Therme.
Ein Sportmanager, der meint, mit der Toolbox aus dem Studium die Realität zurechtbiegen zu können, wird scheitern. Flexibilität, schnelles Denken und Handeln, positive Emotionen, Improvisationsfreude, Teamgeist, Einsatz – und zur rechten Zeit der richtige Kompromiss. Kurz gesagt: Die Eigenschaften des Sports selbst helfen auch für die berufliche Karriere im Sport!

LEISTUNGSSPORT
Der erste große Bereich ist jener der Leistungssportler. Bis auf wenige Sportarten bedingt das eher eine brotlose Zun , mit Abhängigkeit von gleichzeitiger Berufsausbildung (Studium) oder Karriere als Leistungssportler bei Heer oder Polizei. Den Umstieg ins normale Leben zu schaffen ist hier wichtig – KADA hilft dabei.

SPORTUNTERRICHT
In den großen Topf der pädagogischen Berufe können wir die Bereiche Sportwissenschaft, Lehramt, Trainerwesen, die Sporttherapie und alles, was mit „personal“ zu tun hat, werfen. Hier sind die Freude am Arbeiten mit Menschen und viele social skills gefragt. Auch sollte die Ausbildung solide, am neuesten Stand der Wissenscha und umfassend sein. Für Sportwissenscha und Lehramt stehen hierfür einerseits die Unis zur Verfügung bzw. die Pädagogischen Akademien, wenn es um Sport und Bewegung für die Sekundarstufe I geht. Trainer werden für die Arbeit in den BSO-anerkannten Fach- und Dachverbänden von der Sportakademie des Bildungsministeriums (mit Standorten in Wien, Graz, Linz und Innsbruck) in Kooperation mit den Verbänden ausgebildet. Fitness- und Personaltrainer sind eher in Studios zu Hause und „bewegen“ Menschen, die eher am unteren Ende der Aktivitätsskala angesiedelt sind.

SPORTMANAGEMENT
Neu in der Welt des Sports sind Sportmanager aufgetaucht – jene Spezies, die sich um die administrative, betriebswirtschaftliche Seite des Sports kümmert. Hier haben viele Ausbildungen den Fokus auf Projekt- und Eventmanagement, weil diese Ecke ja auch den Anstoß gegeben hat. Mittlerweile dringt die Erkenntnis von Führen und Leiten in betriebswirtschaftlicher Hinsicht auch in die Verbände und Vereine – mit Luft nach oben! Und auch auf Seiten der Ausbildungsanbieter gibt es mehr als bloß „BWL-Einführungsvorlesungen“ in der Sportwissenschaft.

SPORTPSYCHOLOGIE
Diese Sparte ist ebenso noch ein bisschen Stiefkind am Sportmarkt. Man kann sich hierentweder nach dem Sportwissenschaftsstudium oder dem Psychologiestudiumspezialisieren. Aber langsam reift auch in unserer Sportwelt die Erkenntnis, dass Sportpsychologie nicht nur für „Weichlinge“ ist, sondern ein wichtiger Beitrag, um die volle Leistung abrufen zu können.

SPORTTECHNOLOGIE
Eine spezielle Sparte stellt die Sportgerätetechnik dar, die sich mit Materialentwicklung, Bewegungsanalysen und verschiedenen, ausgefeilten Messtechniken befasst.

SPORTMEDIZIN
Erst die Ausbildung zum Arzt, dann die Spezialisierung zum Sportmediziner – ein gefragter Job. Wobei sich die Sportärzte in zwei Bereichen profilieren: Einerseits in der „Reparatur“ nach Verletzungen, der Prävention und dem gesamten Bereich der gesundheitlichen Aspekte in Verbindung mit Sporttreiben. Andererseits gibt es die Spezialisten im Bereich der Trainingssteuerung und -optimierung. Hier geht es um die Begleitung der Athletinnen und Athleten zur Leistungsverbesserung.

SPORTERNÄHRUNG
Ernährungswissenschaftler im Bereich Sport sind ebenso mit Leistungsoptimierung beschäftigt – in diesem Fall mit der Leistungssteigerung durch sportgerechte Ernährung und Supplementierung. So versucht man, durch optimierte Ernährung den Körper trotz hochintensiver Belastung gesund zu erhalten. Zugleich aber soll auch der Dopingmittelmissbrauch bekämpft werden.

SPORT & BODY
Sportmasseure, wie die Therapeuten ein wichtiger Mosaikstein im Sport, erfahren ihre Ausbildung in einer der vielen zertifi zierten Institutionen in Österreich. Sie sind in jedem Bundesland in ausreichender Zahl und guter Qualität zu finden.


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