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Sportliche Familie: Eltern und Kids werden spielend fit / Bild: Parktherme Bad Radkersburg / Harald Eisenberger

Sportliche Familie: Eltern und Kids werden spielend fit

Artikel vom:

Alle gemeinsam. Für sportliche Familien gibt es unzählige wirkungsvolle Trainingsvarianten, die Erwachsenen und Kindern Spaß machen und viele gemeinsam verbrachte Stunden garantieren.


Wenn eure Zeit fürs Fitnesstraining knapp ist und die Familie auch nach ihrem Recht verlangt, dann habe ich heute den perfekten Vorschlag für euch: ein Familienworkout, das spielerisch erledigt werden kann, Spaß macht und gemeinsam verbrachte Zeit mit sich bringt. In jede Familie gehört:

EIN KOORDINATIONS- SPIELPLATZ
Der Parcours besteht aus drei Teilen:

  1. Ein Rückschlagspielplatz. Klar, ein Beachvolleyballfeld oder Tennisplatz hinterm Haus ist großartig, ein Tischtennistisch im Keller auch, aber das ist gar nicht notwendig. So ein Spielplatz passt auch in jede Stadtwohnung! Die Minimalvariante: Ein Tischtennisball und ein Netz, das über den Küchentisch gespannt wird. Als Schläger könnt ihr zwei Bücher „zweckentfremden“. Oder ihr geht Federballspielen in den Park! Mit Rückschlagspielen schult ihr zwei von fünf koordinativen Fähigkeiten: Reaktion und Orientierung.
  2. Baut euch einen „Zielwurfcorner“! Wichtig: Es sollen fürs universelle Koordinationstraining Würfe von unten (wie beim Boccia) und von oben (wie beim Darts) dabei sein. Die zu werfenden Gegenstände sollen unterschiedlich viel wiegen und verschieden geformt sein. Bälle, Pfeile, Ringe, Hölzer. Damit trainiert ihr die „Differenzierungsfähigkeit“, also das Zusammenspiel unterschiedlicher Muskeln und Muskelgruppen. Die Meisterstufe: Mit der linken und rechten Hand gleichzeitig mit zwei unterschiedlichen Gegenständen auf verschiedene Ziele werfen.
  3. Ein Gleichgewichtsparcours zum Balancieren. Dafür muss man keine Slackline aufbauen, für den Einsteig wäre das sogar zu schwierig. Ich verwende gern zwei „Fünf-Achter-Staffeln“ aus dem Baumarkt (also Holz mit 5 x 8 cm-Maß) in drei Meter Länge. Die kann man mit der breiteren und schmäleren Seite aufl egen, um die Schwierigkeit zu variieren. Ihr könnt sie zum Drüberbalancieren hüftbreit neben einander aufl egen, sie zusammenschieben oder einzeln verwenden. Beim Üben immer mit dem Leichten anfangen und die Schwierigkeit dann steigern. Neben dem Gleichgewichtssinn trainiert ihr damit auch die Muskelwahrnehmung und kräftigt die tiefliegende Muskulatur rund um die Wirbelsäule. Die kann man überhaupt nur unbewusst (mit eben solchen Übungen) anspannen und oft extrem abgeschwächt, womit Rückenschmerzen vorprogrammiert sind.

Ergänzt wird dieses ideale Familientraining schließlich noch mit Kraft - und Ausdauer-Elementen:

DER KRAFTPARCOURS
Viele Kräftigungsübungen kann man mit etwas Kreativität auch für die Ausübung zu zweit adaptieren. Auch so, dass Erwachsene mit Kindern gemeinsam trainieren können. Zum Beispiel:

  • Kniebeugen: Stellt euch gegenüber auf und nehmt euch bei den Händen. Nun geht gemeinsam nach unten, als würdet ihr euch auf einen Sessel setzen. Die Zielposition: Unterschenkel senkrecht, Oberschenkel waagrecht, Oberkörper senkrecht. Haltet die Spannung für ein paar Sekunden (das ist sehr gut für die Bein- und Rückenkraft) und geht dann wieder nach oben, über die Ausgangsposition hinaus auf die Zehenspitzen. So trainiert ihr die Waden gleich mit. Einen allzu großen Größenunterschied (Erwachsener- Kind) solltet ihr bei dieser Übung durch eine Stufe/Kiste zum Draufsteigen ausgleichen.
  • Partnercrunches: Auch dieser Bauchmuskel-Klassiker funktioniert zu zweit: Gegenüber auf den Rücken legen, ein Bein ist ausgestreckt und 10 Zentimeter über dem Boden, das andere angewinkelt; bei eurem Gegenüber gegengleich, sodass die Fußsohlen aneinander liegen. Nun rollt ihr euch auf, bis sich eure Fingerspitzen bei gestreckten Armen berühren.


DAS AUSDAUERTRAINING
Durch die Wahl der Trainingsmittel kann man bei unterschiedlichem Fitnesslevel gemeinsam die Ausdauer trainieren. Etwa: Radfahren ist weniger intensiv als gleich schnelles Inlineskaten, das wiederum ist weniger intensiv als Laufen. Die Devise lautet: Alle sporteln gemeinsam – „Familienverpflichtungen" fällt als Ausrede für mangelnde Trainingszeit ab sofort aus.

Werner Schwarz SPORTaktiv Sport aktivDER EXPERTE
MAG. DR. WERNER SCHWARZ (54) ist promovierter Sportwissenschafter und seit vielen Jahren in führenden Positionen im Leistungs- und Breitensport tätig. U. a. Vorstand im Expertenbeirat von „Peeroton“. Im „Brotberuf“ Direktor des Sportgymnasiums Zehnergasse in Wr. Neustadt.



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