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Sport und Vegetarismus: Läuft's auch mit

Sport und Vegetarismus: Läuft's auch mit "Veggie"?

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"Fleisch bringt's" heißt es auf der einen Seite. „Vegan fit“, lautet das Pendant! Zum Thema Sport und Vegetarismus ranken sich viele Meinungen und Mythen. Was stimmt nun? Brauchst du als Sportskanone tatsächlich das dicke Steak, um „stark“ zu sein? Oder bringen dich auch Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und Co. in die Zielgerade?


Blass und in Ökoschlapfen müde vor sich hin schlurfend – dieses Bild taucht gern im Kopf auf, wenn vom vegan lebenden Menschen die Rede ist. „Rein vegane Ernährung, also auch ohne tierische Produkte wie Ei oder Milch, ist Unsinn“, sagen sofort die einen und begründen ihre Abneigung gegenüber der grünen Kost mit dem Argument: „Vegane Ernährung sorgt für Mangelerscheinungen“.
„Falsch, vegane Ernährung ist eine Wohltat für den Körper“, kontern die anderen aus der grünen Ecke und verweisen auf ihren guten Gesundheitszustand „mit besseren Blutwerten und mehr Energie“.

Was darf man nun glauben? Und überhaupt: Vegane Ernährung für sportlich orientierte Menschen – passt das zusammen? Wir bringen Licht ins vegane Dunkel und sagen gleich: Es muss nicht zwingend ein halbes Schwein auf deinem Teller landen, um körperliche Höchstleistungen erbringen zu können. Ein Beweis: Selbst Extremsportler wie der mehrfache Ironman Arnold Wiegand haben trotz strikter „Körndlkost“ nicht vorzeitig die (Sport-)Patschen von sich gestreckt! Ganz im Gegenteil: Wer seine Speisen bewusst auswählt, profitiert sogar von den Vorteilen: Durch den hohen Anteil an komplexen Kohlenhydraten spenden vegane Lebensmittel rasch verfügbare Energie. Ebenfalls förderlich sind die reichlich enthaltenen Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien und der natürliche Wassergehalt.


KEINE REDE VON MANGEL
Klingt ja hervorragend! Und wo ist der Haken? Den gibt’s nicht – vorausgesetzt, du ersetzt das Schnitzel nicht durch eine Lkw-Ladung Süßigkeiten. Und mit ein bisschen Raffinesse bleiben auch die gefürchteten Mangelerscheinungen aus. Häufige Fragen in diesem Kontext sind: „Wo bekomme ich mein Eiweiß her? Und wie decke ich meinen Kalziumbedarf, wenn ich keine Milchprodukte zu mir nehmen kann?“ Plus die Frage aller veganen Fragen: „Vitamin B12, das unser Nerven- und Herzkreislaufsystem entscheidend schützt, steckt ausschließlich in tierischen Lebensmitteln! Und jetzt?“ Zur Beruhigung: Durch die Fülle an Tofu, Sojaprodukten, Nüssen und Hülsenfrüchten sind Proteinmängel bei Veganern eher die Ausnahme. Auch das „Kalzium-Problem“ ist dank wohlschmeckender Alternativen wie Sesam, Mandeln, Grünkohl und Brokkoli rasch gelöst. Bleibt also nur mehr die „Vitamin B12-Debatte“ – jenes Vitamin, das in pflanzlichen Lebensmitteln überhaupt nicht vorkommt. Auch keine Tragik! Veganern stehen Produkte zur Verfügung, die auch mit diesem Vitamin angereichert sind, zudem gibt es nahrungsergänzende Vitamin-B12-Präparte.
Kurz: Sport und Vegetarismus stehen also in keinem Widerspruch zueinander. In diesem Sinne: Go (run) Veggie!


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