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Sport und Diabetes / Bild: Polar

Sport und Diabetes: Positive Effekte und Gefahren

Artikel vom:

Diagnose Diabetes! Für viele Menschen ist dies ein großer Schock. Insbesondere für Hobby- und Profisportler kommt die Diagnose, dass sie an der Zuckerkrankheit leiden, überraschend - immerhin hält man sich regelmäßig durch Trainings- und Sporteinheiten fit. Aber passen Sport und Diabetes zusammen?


Sport und Bewegung sind gut für den menschlichen Organismus: Für Sportler mit der Diagnose Diabetes scheint sich diese Aussage gleich doppelt zu bewahrheiten, denn insbesondere Diabetes Typ-2 Patienten profitieren von ausreichend Bewegung. Bei sportlichen Aktivitäten benötigt der Körper Glukose, welches aus den Zellen gezogen wird. Ist hier Zucker nicht in ausreichenden Mengen vorhanden, bedient sich der Körper dem Zucker, der im Blut vorhanden ist. In Folge dessen sinkt der Blutzuckerspiegel - ein entscheidender Vorteil vor allem für Diabetiker des Typs 2. Erfolgen die Trainingseinheiten (etwa dreimal 30 Minuten pro Woche können schon ausreichen) in regelmäßigen Abständen und langfristig kann die Möglichkeit bestehen, dass Diabetiker auf Insulinspritzen oder Medikamente verzichten können, oder zumindest dass das Risiko von Folgeschäden und Erkrankungen minimiert wird. Weitere positive Effekte des Sports für Diabetiker sind die Senkung der Blutfettwerte, Abbau von überschüssigen Pfunden, Muskelaufbau sowie die allgemeine Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems.

NICHT ÜBERSTÜRZEN
Wer regelmäßig Sport macht, merkt schnell wenn die Bewegung nachlässt. Es ist daher für viele Sportler ein innerlicher Drang zur gewohnten Zeit laufen, schwimmen oder Rad fahren zu gehen. Doch als Diabetiker muss man sich etwas bremsen. Wer aufgrund seines Diabetes mit Insulin oder Diabetes Medikamenten behandelt wird, sollte vorsichtig sein. Denn gerade mit Medikamenten oder Insulin behandelten Patienten können sich mit zu viel Sport schaden und beispielsweise eine Unterzuckerung herbeiführen. Vor allem aber sollte man sich - bei Nebenerkrankungen - mit einem Arzt über die richtige Sportart beraten.

SPORTARTEN FÜR DIABETIKER
Da bei Diabetikern das Risiko einer Unterzuckerung besteht, sollte man sich Extremsportarten eher nicht widmen. Dazu zählen unter anderem Tauchen, Fallschirmspringen oder ähnliches. Tritt eine Unterzuckerung ein, muss der Sportler schnellstmöglich sein Training unterbrechen können, um den Blutzuckerspiegel wieder zu heben. Zu empfehlen sind daher Sportarten, die die Ausdauer fördern - etwa wie:

  • Schwimmen
  • Radfahren
  • Laufen
  • Walking

Krafttraining oder ähnliche Sportarten sollte man nur in Abstimmung mit seinem Arzt betreiben - insbesondere bei Bluthochdruck ist davon eher abzuraten. Wichtig ist zu beachten, dass Sport - auch in Abhängigkeit zur Dauer des Trainings - noch viele Stunden oder sogar Tage danach Auswirkungen auf den Blutzucker haben kann. Sinnvoll ist es daher mit einem Arzt einen Sportplan zu erarbeiten und sich in Dauer und Form an diesen zu halten, um einer Unterzuckerung oder anderen Folgen entgegen zu wirken.


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