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Sport als Beruf: Wenn Visionen wahr werden

Sport als Beruf: Wenn Visionen wahr werden

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Sport als Jobmotor: Diesmal beleuchten wir konkret die Ausbildung „Sportmanagement“ – und stellen zwei Absolventen vor, die ihren ambitionierten Zielen bereits ein großes Stück näher gerückt sind.


Wir haben in der letzten Ausgabe die bunte Welt der Sportberufe vorgestellt – nun stellt sich die Frage: Kann man damit auch was anfangen? Sind die Damen und Herren, die im Segment Sportberuf unterwegs sind, wirklich gefragt? Klare Antwort: Ja, sie sind es! Vor allem dann, wenn die Ausbildung hohes Niveau hat und praxisnah gestaltet ist.
Dazu gleich ein Blick in den Ausbildungsbereich „Sportmanagement“. Waren Sportmanager, despektierlich gesagt, einst so etwas wie ein „Abfallprodukt“ der Sportwissenschaft, so haben sich in den letzten Jahren viele Ausbildungen – eigene Studien und/oder Diplomlehrgänge – auf dem Markt etabliert, um spezifisches Managementwissen an die Sportfunktionär/-innen zu bringen. Und das mit großem Erfolg!

Zwei aktuelle Beispiele dazu ganz aus dem Westen Österreichs. Dort gibt es vom Land Vorarlberg (und umgesetzt vom dortigen „Sportservice“) in Kooperation mit der Privaten Universität im Fürstentum Liechtenstein (UFL) einen Lehrgang universitären Charakters, der auch als Eingangsphase in ein Bakkalaureatsstudium (BSc Applied Sportsmanagement an der UFL) anerkannt werden kann. Dieser „Executive Lehrgang Sportmanagement“ umfasst zehn Module, ist berufsbegleitend und bei hohem inhaltlichem Niveau ganz auf die Praxis ausgelegt.
Umsetzung von Strategien im Sportumfeld, Organisationsstrukturen, Änderungsmanagement, Führen in Sportverbänden, Marketing/Sponsoring, finanzielle und rechtliche Aspekte – der Bogen des Angebots spannt sich über alle wesentlichen Bereiche, um einen Verein, einen Verband, ein Team erfolgreich führen und managen zu können.

VON VORARLBERG ZUM GIRO
Ein Absolvent des letzten zweijährigen Kurses über alle zehn Module ist Thomas Kofler, der als Sportmanager das „Team Vorarlberg“ (ein österreichisches Radsportteam mit dem Status „Continental Team“) betreut. Seine persönliche Zielsetzung im Lehrgangwar die künftige strategische Ausrichtung seiner Mannschaft als „Team aus den Alpen“, das 2020 die Nummer 1 der Radteams in Österreich sein und zu 50 Prozent aus Vorarlbergern bestehen soll. Durch gezielte Analysemethoden konnte Kofler auch für ihn überraschende Stärken und Schwächen erkennen und neue Potenziale zur Erreichung seiner Ziele sehen. Durch die strukturierte Herangehensweise, die im Kurs gelehrt und gelernt wurde, stellt Koflers Abschlussarbeit nun eine Road Map zum Erfolg dar – und sein Schlusssatz: „Wir sehen uns 2020 in Rom am Start des Giro d’Italia“ zeigt klar und überzeugend, wohin die Reise gehen soll.

EIN 5,5-MILLIONEN-BUDGET
Seine klar definierte Vision: „Im Jahr 2016 spielt unsere Profimannschaft in der höchsten österreichischen Spielklasse im Bereich der internationalen Startplätze“ hat ein anderer Liechtenstein-Absolvent gerade mit Bravour erfüllt: Christoph Längle ist Sportmanager des Cashpoint SCR Altach, der in der nächsten Saison in der höchsten österreichischen Fußballliga spielen wird. Auch er hat von den Inhalten des Lehrgangs, aber auch vom Austausch unter den Teilnehmern profitiert – auch wenn der Unterschied zwischen Fußball und den sogenannten Randsportarten durchaus beachtlich ist: Wie viele Manager dürfen sich schon darüber freuen, für die Bundesliga ein Budget von 5,5 Mio Euro aufzustellen und zu betreuen ...?
Es ist aber gerade die Stärke eines Lehrgangs, der Menschen aus den verschiedensten Sportbereichen zusammenbringt und sie zu gemeinsamen Arbeiten ermutigt, dass einerseits eine Form von Benchmarking angewandt, andererseits aber auch erkannt wird, dass andere durchaus ähnliche Probleme haben. Und das hilft oftmals in der eigenen Analyse und Auflösung der gordischen Knoten. Dass Christoph Längle nun bis zum Auftakt der neuen Saison durcharbeiten muss, wird für ihn sicher eher Belohnung als Last sein – schließlich wurde ja intensiv und konzentriert auf das Ziel hingearbeitet.

TRAINING IST WISSENSCHAFT
Der Bereich Sportwissenschaft/Trainingswissenschaft ist ein zweiter wichtiger Ausbildungsbereich, der ja bereits seit Längerem etabliert ist. Die Betreuung von Topathletinnen und -athleten liegt heute klar in den Händen ausgebildeter Coaches – sie werden entweder über die Bundessportakademie (BAfL oder Sportakademie) oder an einer Universität geschult. Und das ist auch wichtig, entwickelt sich doch das Feld der Trainingswissenschaft noch immer rasant weiter. Viele Bereiche spielen hier zusammen und machen auf dem hohen Niveau des Spitzensports oft die wenigen Zehntelsekunden zwischen Sieg und Niederlage aus.
Trainer sind keine Zauberer, sondern solide Handwerker – ebenso wie die Sportmanager, die für das passende Umfeld sorgen. Und gute Handwerker haben bekanntlich immer Saison!


JOBMOTOR SPORT - EINIGE MÖGLICHKEITEN FÜR DEINE AUSBILDUNG:

BACHELOR-STUDIENGÄNGE in Gesundheit und Sport:

  • APPLIED SPORTS MANAGEMENT: Private Universität in Liechtenstein in Kooperation mit Land Vorarlberg, 6 Sem. berufsbegleitend (BB), www.ufl.li
  • GESUNDHEITSMANAGEMENT UND GESUNDHEITSFÖRDERUNG: FH Burgenland in Pinkafeld, 6 Sem. Vollzeitstudium (VZ), www.fachhochschulen.at
  • ERNÄHRUNGSWISSENSCHAFT: Universität Wien, 6 Sem. VZ, www.univie.ac.at
  • PHYSIOTHERAPIE: FH Graz, Innsbruck, Klagenfuirt, Krems, Salzburg, St. Pölten, Wien; 6 Sem. VZ, www.fachhochschulen.at

MASTER-STUDIENGÄNGE:



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