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SpeedRekord Eiger

Speed-Rekord am Eiger

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Für die 1650 Meter hohe Wand brauchten die vier Erstbegeher um den deutschen Anderl Heckmair noch drei Tage.

Der 27jährige Schweizer Daniel Arnold hat in 2 Stunden und 28 Minuten geschafft, wofür selbst erfahrene Alpinisten zwei Tage brauchen – die Durchsteigung der Eiger Nordwand über die legendäre Heckmair-Route. Die Erstbesteiger um den deutschen Anderl Heckmair brauchten 1938 noch drei Tage für dieses Unterfangen. Mit diesem Exploit pulverisiert das Mammut Pro Team-Mitglied Arnold die bisherige Bestmarke des Schweizer Ausnahme-Alpinisten Ueli Steck (2 Stunden 48 Minuten). Eine Zeit, die noch vor kurzem als »unantastbar« galt.


Die Heckmair-Route führt über 1650 Höhenmeter und eine Kletterstrecke von 4 Kilometern vom Wandfuss zum Gipfel. Geklettert wird in Fels, Eis und Firn. Einziges Hilfsmittel sind dabei zwei Eispickel und Steigeisen an den Füssen. Möglich ist eine derart schnelle Wanddurchsteigung nur im Alleingang und ohne Sicherung. Der aktuelle Rekord in der Zweierseilschaft steht bei 4 Stunden und 25 Minuten (aufgestellt am 9. Februar 2011 vom Schweizer Roger Schäli und dem Südtiroler Simon Gietl). Arnold konnte lediglich zwei kurze und besonders anspruchsvolle Kletterpassagen mit einer Selbstsicherung absichern.

In allen anderen Wandabschnitten gilt: Ein Sturz endet in jedem Fall fatal. Neben körperlicher Fitness und mentaler Stärke, spielt bei einer Speed-Begehung auch die Ausrüstung eine zentrale Rolle. Im Vergleich zu den Erstbesteigern verfügen die heutigen Alpinisten über hoch entwickelte Textilien und Ausrüstungsgegenstände, die nur noch einen Bruchteil des Gewichts auf die Waage bringt und gleichzeitig bessere Funktionalität bietet. Hier konnte Mammut-Athlet Arnold auch davon profitieren, dass beim
Schweizer Bergsportspezialisten in der Entwicklung das Gewicht neben der Funktionalität eine zentrale Rolle spielt. Für Mammut steht die Sicherheit im Alpinismus immer im Zentrum. Ungesicherte Solo-Begehungen sollten nur von Athleten durchgeführt werden, die sich der Risiken bewusst sind und über eine realistische Selbsteinschätzung verfügen.

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