Vom ersten Anstieg an baut der Dritte des Dolomitenmannes kontinuierlich seinen Vorsprung auf Andrzej Dlugosz (Polen) aus und siegt mit einer Zeit von 54:46 (Dlugosz 56:40).

Maciek Bierczak (ebenfalls Polen) ist auf den ersten Kilometern noch im Spitzenfeld mit dabei, fällt schlussendlich aber auf Platz 10 zurück (1:04:47). Andreas Redl hingegen kommt seine langjährige Berglauferfahrung zugute. Meter für Meter holt er auf und kommt mit 1:00:32 wie im Vorjahr als Gesamt-Dritter ins Ziel am Hochschneeberg.

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Carina Lilge-Leutner siegt beim ersten Wettkampf nach langer Pause


Bei den Damen holt sich wieder einmal – diesmal aber mehr als überraschend – Carina Lilge-Leutner den Tagessieg. Die routinierte Bergläuferin musste krankheitsbedingt seit den Berglaufmeisterschaften im Juni pausieren. In 1:12:54 sichert sie sich aber dennoch den Sieg. Nicht minder überrascht von ihrer Platzierung ist die Damen-Zweite: die Hobbyläuferin Isabella Schmöger aus Göttweig kommt mit 1:15:46 ins Ziel. Paula Knoll-Rumpl (1:16:17) verbessert ihre Platzierung aus dem Vorjahr um zwei Ränge und wird Dritte der Damenwertung.

Die beiden Mit-Favoritinnen Thea Lillehov und Veronika Limberger belegen die Plätze vier und fünf (Lillehov 1:16:56, Limberger 1:18:04).

Puchberger „Grosduell“ entscheidet der Mensch gegen die Maschine


Der Kampf der Lokal-Matadore wird heuer zwischen Peter Gross (LC Running Puchberg) und der Zahnradbahn ausgetragen. Gross geht auch heuer wieder mit dem Vorhaben erstmals unter eine Stunde am Hochschneeberg anzukommen ins Rennen. Wieder einmal will es nicht ganz gelingen. Er bewältigt die anspruchsvolle Strecke in 1:01:25. Ein kleiner Trost bleibt: Die Zahnradbahn verliert das Puchberger Derby und dampft mit 1:06:15 ins Ziel.
Alexander „Xandl“ Wallner (ebenfalls LC Running Puchberg) läuft die hervorragende Zeit von 1:07:07 und wird Gesamt 16. Beste Puchbergerin wird mit 1:23:45 Evelyne Lachner.