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Raetselhafte uebersetzung

Rätselhafte Übersetzung

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Und bitte sehr: Dieses Bike hat unglaubliche 27 Gänge.“ Beim Fahrradkaufist das Zählen der Kranzeln und Kettenblätter für viele Bikehändler nach wie vor ein gutes und den Kunden hoffentlich beeindruckendes Verkaufsargument.

Die Frage ist bloß: Braucht der normale Hobbyradler wirklich 27 oder sogar 30 Gänge – selbst dann, wenn das Bike wirklich sportlich genutzt werden soll?

Die Anzahl der Gänge sollte auf alle Fälle nicht allein ausschlaggebend sein. Weil die Zahl ja auch täuscht, denn von zum Beispiel 27 Gängen sind einige Gänge ohnehin identisch und zudem sind auch bei gut bestückten Gangschaltungen nicht alle theoretisch möglichen Kombinationen empfehlenswert, da der Verschleiß und der Reibwiderstand bei schräg laufender Kette enorm sind.

Aber bevor wir aufklären, welche Übersetzung wirklich zu dir passt, klären wir zum besseren Verständnis der Materie noch einige grundsätzliche Begriffe:

 

WAS IST EINE ÜBERSETZUNG?

Eine Übersetzung im Zusammenhang mit dem Fahrradantrieb bedeutet das Verhältnis der Anzahl der Zähne des Kettenblatts vorne zur Anzahl der Zähne des Ritzels hinten.

Aus diesem Verhältnis lassen sich der Vortrieb bei einer Kurbelumdrehung sowie die pro Meter benötigte Kraft zur Fortbewegung ableiten.

Grundsätzlich gilt:
Große Übersetzung gibt viel Vortrieb, braucht aber auch viel Kraft beim Treten.

Kleine Übersetzung schafft wenig ­Vortrieb, Krafteinsatz ist aber gering.


Das Übersetzungsverhältnis

Das ist das Verhältnis des vorderen ­Kettenblattes gegenüber dem hinteren Ritzel. Je größer das Kettenblatt vorne und je kleiner das Ritzel hinten, umso größer ist die Geschwindigkeit, aber man hat auch weniger Drehmoment.
Je ­kleiner das Kettenblatt vorne und je ­größer das Ritzel hinten, umso größer
ist wiederum das Drehmoment, aber
die Geschwindigkeit wird geringer.


Was ist eine Untersetzung?

Wenn die Anzahl der Zähne am Kettenblatt vorne kleiner als die des Ritzels ­hinten ist, spricht man auch von Untersetzung.

 

Was ist die Entfaltung?

Statt der Übersetzung wird auch häufig der Wert der Entfaltung angegeben. Die Entfaltung gibt an, wie viele Meter das Rad bei einer Kurbelumdrehung zurücklegt. Wenn du zum Beispiel im kleinsten Gang einen Entfaltungswert von 1,5 hast, dann kommst du damit auch über die steilsten Berge.

 

WELCHE SCHALTUNGEN GIBT ES?

Auf der Suche nach der richtigen Übersetzung haben Radfahrer die Wahl zwischen Kettenschaltung und Nabenschaltung.

 


Kettenschaltung

Kettenschaltungen sind im Prinzip simpel: Vorne stehen bis zu drei und hinten bis zu elf unterschiedlich große Ritzel zur Verfügung. Über Schalthebel am Lenker kann der Fahrer den sogenannten Umwerfer und das Schaltwerk steuern. Sie legen die Kette auf das gewünschte Kettenblatt und Ritzel und sorgen so für die passende Übersetzung.

Die Vorteile von Kettenschaltungen: Sie arbeiten mit feinerer Abstufung und nur minimalen Reibungsverlusten, sind trotz der zahlreichen Ritzel etwas leichter als Nabenschaltungen, lassen sich besser warten und bei Bedarf sind die Einzelteile leicht auszutauschen. Dadurch lassen sich die Übersetzung und die Abstufung bei Bedarf recht einfach und schnell ändern.

 

Die Nachteile von Kettenschaltungen sind hoher Verschleiß und Platzbedarf! Bei Schaltungen mit breitem Übersetzungsspektrum sind seitenflexible und schmale Ketten nötig. Diese und dadurch auch die Ritzel verschleißen schnell, zumal die voluminöse Schaltung meist über keinen oder wenig Schutz gegen Verschmutzung verfügen. Staub und Sand setzen sich zwischen Kette und Ritzel und schleifen sie Stück für Stück ab.

Bei Mountainbikes im harten Geländeeinsatz halten die Ketten oft nicht einmal 1.500 Kilometer. Spätestens nach Abnutzung der dritten Kette sind auch neue R­itzel fällig. Und das geht bei Vielfahrern ganz schön ins Geld.

 

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