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RadtourTipp Transalp Light

Radtour-Tipp: Die Transalp Light

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Bei Hardcore-Sportlern aus dem Lager der Läufer und Biker,­ der Bergbesteiger und neuerdings auch der Skitourengeher steht der Name „Transalp“ als Synonym für einen Grenzgang auf dem schmalen­ Grat der persönlichen körperlichen Leistungs- und vor allem auch Leidensfähigkeit. Ganz egal, welches Sportgerät vorangetrieben wird– wer es mit reiner Muskelkraft von Nord nach Süd (oder umgekehrt) über das Bollwerk Alpen schafft, hat sozusagen seine sportliche Meisterprüfung abgelegt. Was zugleich auch bedeutet, dass für das Gros der Freizeitsportler – also all jene ohne echten Hang zur Selbstquälerei – der Begriff „Transalp“ höchstens Relevanz für die Kategorie „Traumziel“ hatte.

Wenn nun zumindest für die Radsportler dieser Traum einer „Nord-Süd-Alpen­­überquerung“ oder eben umgekehrt in Erfüllung gehen kann, dann ist das einem EU-Projekt zu verdanken, das im Jahr 2008 in eine erste Planungsphase­ ging – und das nun tatsächlich als „Ciclovia Alpe Adria-Radweg“ so weit  gediehen ist, dass wir guten Gewissens­ diese Route als ideale Tour für eine herbstliche Radwoche (oder natürlich auch für die erste Frühlingstour) vorschlagen können. Und das, obwohl es mit der hochoffiziellen Eröffnung dieser grenzüberschreitenden Radwegevernetzung schon noch einige Zeit dauern wird ...

Radwege zusammengeführt

Der Plan, den die drei Länder Friaul Julisch Venetien, Kärnten und Salzburg schon vor Jahren ausheckten, war klar: Zum einen sollte eben eine auch für Trekkingradler machbare Verbindung vom mitteleuropäischen Radwegenetz bis ans Meer geschaffen werden und zum anderen sollten dabei zum überwiegenden Teil bereits bestehende Radwege zu einer großen Radroute verknüpft werden. Und schließlich sollten für die fehlenden Verbindungsstücke (auch mithilfe von EU-Fördergeldern) 1,2 Millionen Euro freigemacht werden.

Um es kurz machen: Diese doch ambi­tionierte Zielsetzung hat tatsächlich funktioniert und zwar in unverhältnismäßig kurzer Zeit, mit geringem  bürokratischem Aufwand – und mit genug Geld, um problematische Lücken in der Route, wie etwa bei Werfen im SalzburgerLand zwischen Arnoldstein und Thörl-Maglern in Kärnten oder zwischen Cervignano und Grado im Friaul zu schließen.

Unten durch statt oben drüber

Die Charakteristik der neuen Alpen-Adria-Route ist schnell erklärt: Von der Mozartstadt Salzburg geht’s über den Tauernradweg durch das Salzachtal, im Gasteiner Tal gilt es dann die einzig härtere Steigung hinauf nach Bad Gastein zu bewältigen – die dafür aber mit einer Bahnfahrt durch die Tauernschleuse bis nach Mallnitz belohnt wird. Womit auch schon erklärt ist, wie auf diesem Weg die Alpen-Barriere bewältigt wird: statt oben drüber zu kurbeln, geht‘s gemütlich huckepack unten durch den Berg.

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Auch danach geht’s talwärts weiter: Erst durchs Mölltal, dann durchs Drautal und schließlich vom Gailtal ins Kanaltal, wo als weiteres Highlight hoch oben auf der alten Bahntrasse durch diese reizvolle Canyonlandschaft geradelt wird. Danach geht’s entlang der Flüsse Tagliamento und Cormor nach Udine und schließlich auf der antiken Via Julia Augusta über Palmanova und Aquileia und durch die Lagune bis ins Adria-Schmuckstück Grado.

Ein grenzgeniales Erlebnis

Um keine falschen Erwartungen zu schüren: 410 km Sattelsitzen in einer Woche sind ja keine Kleinigkeit. Und trotz Alpendurchstich mit Tunnelbonus sind (speziell im Gasteinertal und im Kanaltal) zwischendurch auch recht deftige Steigungen zu bewältigen. Trotzdem: Mit nach einer langen Saison auftrainierten Wadeln ist diese „Transalp“ in der Light-Version nicht nur machbar, sondern ein echtes und im wahrsten Sinn des Wortes grenzgeniales Erlebnis.

Ciclovia-Alpe-Adria: 410 km - Von Salzburg nach Grado

Die Alpenüberquerung In der Trekkingversion: eine Wunderbare Nord-Süd-Verbindung

Die Radtour: Start ist in der Mozartstadt Salzburg, das Ziel ist Grado an der italienischen Adriaküste.
Die Daten: Streckenlänge mit dem Rad: ca 410 km (plus kurze Bahnfahrt durch die Tauernschleuse). Höhenmeter: Salzburg–Grado 900 hm bergauf/1.400 hm bergab.
Die Tour lässt sich individuell in verschiedene Etappenlängen einteilen. Nachstehend ein toptimes-Vorschlag für eine recht gemütliche 8-Tage-Tour mit 6 Tagen Radetappen. Die längste Tagestour ist 90 km. (oder zum Beispiel eine 10-Tages-Tour, wie im Kasten rechts beschrieben).
Die Charakteristik: Dieser Alpe-Adria-Radweg führt durch landschaftlich wunderschöne Täler (vom Salzachtal bis ins ­Kanaltal) und über die weite Ebene des Friaul bis direkt ans Meer. Befahren werden dabei zum überwiegenden Teil ­bestehende Radwege; die Route ist großteils ­asphaltiert; verstärktes Verkehrsaufkommen gibt es lediglich in Österreich auf einem längeren Abschnitt der B 159 zwischen Golling und Werfen, und in Italien bei Udine.

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