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Radeln mit Kids: Was einen guten Kinderfahrradanhänger ausmacht / Bild: iStock / ChristinLola

Radeln mit Kids: Was einen guten Kinderfahrradanhänger ausmacht

Artikel vom:

Immer mehr Familien starten jetzt samt Kind im Fahrradanhänger in die neue Radsaison. Gemeinsam mit Gerald Bacher, Betreiber des Online-Ratgebers für Fahrradanhänger Zweiradkraft.com, machen wir dich mit den wichtigsten Qualitätskriterien eines Kinderfahrradanhängers vertraut.


Zuerst klären wir die Grundsatzfrage: Fahrradanhänger oder Fahrradsitz? Den klassischen Fahrradsitz kennen viele Eltern noch aus ihrer eigenen Kindheit. Früher waren sie schwer angesagt, heute verlieren sie im Vergleich zum Fahrradanhänger immer mehr an Bedeutung. In Sachen Fahrradmobilität mit Kind sind viele Eltern oft im Zwiespalt: „Muss es denn wirklich ein teurer Fahrradanhänger sein bzw. tut es eigentlich nicht auch ein Fahrradsitz? Folgende Fragen helfen dabei, eine für sich passende Entscheidung zu treffen:
  

Fahrradanhänger vs. Fahrradsitz: Was ist sicherer?
Verschiedene Versuchsreihen und Crashtests sehen bei dieser Frage den Fahrradanhänger klar im Vorteil. Der Grund: Dank Überroll- und Seitenaufprallschutz inklusive sicherem 5-Punkte-Gurtsystem sind Kinder darin bei Unfällen viel besser geschützt!

Was ist bequemer für Kind und Fahrer?
Für Kinder ist ein Anhänger natürlich viel angenehmer. Zum einen haben sie darin viel mehr Platz, andererseits können sie sogar spielen oder sich entspannt zurücklehnen und ein Nickerchen einlegen. Auch für den Fahrer ist der Anhänger bequemer, denn ein Hin- und Herzappeln des Kindes merkt man dabei de facto nicht.

Welche Variante ist praktischer?
Fakt ist, ein Anhänger ist sperrig, der Erstaufbau dauert länger und er muss stets an- und abgehängt werden. Wer viele und vor allem kurze Strecken zurücklegt, wird hier schnell genervt sein. Der Fahrradsitz hingegen ist schnell montiert und kann problemlos am Fahrrad befestigt bleiben. Dieser Punkt spricht also definitiv für den Fahrradsitz.

Was ist besser bei Zwillingen bzw. zwei Kindern?
Zwillingseltern oder Eltern mit zwei Kindern, finden im Zweisitzer eine optimale Lösung. Hier haben beide Kinder Platz und keines der beiden fühlt sich benachteiligt. Die Lösung Kindersitz + Anhänger birgt nämlich abgesehen von Eifersüchteleien auch das Problem, dass man durch den Sitz eine eingeschränkte Sicht auf den Kinderanhänger hat. Zweisitzer sind übrigens in der Regel nicht viel teurer als Einsitzer. Eine Investition, die sich also durchaus lohnt.

Die alles entscheidende Preisfrage?
Natürlich ist ein Fahrradsitz im Vergleich zum Fahrradanhänger viel günstiger. Wenn man auf einen absoluten Luxusschlitten setzt, muss man mit 800 bis 1.000 Euro rechnen. Ein Fahrradsitz hingegen ist bereits ab 100 Euro zu haben. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, was nun die richtige Lösung für seine individuellen Bedürfnisse ist. Eine klare Antwort darauf gibt es leider nicht, aber man kann es an seinen individuellen Gewohnheiten festmachen. Wer viel fährt und lange Strecken zurücklegt, der sollte in einen hochwertigen Fahrradanhänger investieren. Für kurze und seltenere Einsätze tut es in der Tat auch ein Fahrradsitz.

GUTE QUALITÄT ERKENNEN
Wer so viel Geld ausgibt, der will natürlich auch mit einem Top-Produkt belohnt werden. Bei Fahrradanhängern gibt es jede Menge wichtige Faktoren, die einen guten von einem schlechten Anhänger unterscheiden. Wer folgende Punkte beim Kauf beherzigt, wird definitiv keinen Fehlkauf tätigen:

  • Marke & Preis: Bei Tests fallen immer wieder zwei Hersteller positiv auf: Croozer und Thule. Sie sind gleichzeitig auch die Premium-Marken bei Fahrradanhängern. Der Preis ist also durchaus ein wichtiger Faktor beim Kauf. Von verlockenden Billigangeboten sollte man also lieber die Finger lassen. Tipp: Der Wiederverkaufswert ist bei diesen Marken besonders gut. Gebrauchte Fahrradanhänger dieser Hersteller gehen wie warme Semmeln weg – und das zu guten Preisen!
  • Sicherheit: Was braucht ein Anhänger, um ausreichend Sicherheit für Fahrer und Passagier zu gewährleisten? Einerseits einen Überroll- und Aufprallschutz. Außerdem einen tiefen Schwerpunkt und einen negativen Radsturz, um Kippen zu verhindern. Sichere Anhänger verfügen zudem über einen gepolsterten 5-Punkte-Gurt sowie ausreichend Rückstrahler für gute Sichtbarkeit bei Dunkelheit.
  • Federung: Eine hochwertige Federung ist der wahrscheinlich wichtigste Punkt für Vielfahrer. Idealerweise lässt sich diese sogar noch individuell auf das Gewicht einstellen. Expertentipp: Weniger Reifendruck = bessere Federung.
  • Schadstoffffreie Materialien: Es geistern vermehrt Schauermeldungen a la „Gefährliche Schadstoffe in Kinderfahrradanhängern entdeckt" durch die Medien. Damit man nicht eines dieser Modelle erwischt, sollte man darauf achten, dass der Anhänger über das sogenannte „Toxproof"-Siegel verfügt. Außerdem lohnt es sich, bei Stiftung Warentest nach dem Produktnamen zu suchen oder am besten sogar einen Blick in die Europäische Rückrufliste RAPEX zu werfen.
  • Eigengewicht, Stauraum & Faltbarkeit: Ein Einsitzer sollte weniger als 15 Kilogramm wiegen, trotzdem ausreichend Stauraum bieten und auf jeden Fall faltbar sein. Diese und weitere technische Details findet man übrigens in der Produktbeschreibung oder auf der Webseite des Herstellers.
  • Komfort: Selbstverständlich will man, dass sich sein Kind im Anhänger möglichst wohlfühlt. Folgende Faktoren spielen dabei eine entscheidende Rolle: ausreichend Sicht nach Außen, Insektengitter, Belüftung im Innenraum, UV- und Regenschutz.


Ein Fahrradanhänger ermöglicht Fahrradfreunden, Zeit mit der ganzen Familie zu verbringen und gleichzeitig dem Lieblingshobby nachzugehen. Damit die Ausflüge auch wirklich für alle Beteiligten Spaß machen, ist ein hochwertiger Kinderfahrradanhänger eine Grundvoraussetzung. Wenn man sich an den genannten Qualitätskriterien orientiert und bereit ist, ein wenig mehr Geld auszugeben, dann kann man sich über ein echtes Top-Produkt freuen. Und wenn die eigenen Kinder später selber Radfahren können, kann der Anhänger sogar noch zu einem guten Preis weiterverkauft werden.

Gerald Bacher / Bild: KK

Der Experte
 GERALD BACHER ist begeisterter Radfahrer und verbringt jede freie Minute auf seinem Fahrrad. Auf seinem Informationsportal für Fahrradanhänger Zweiradkraft.com berichtet er sehr ausführlich über die in diesem Bereich so wichtigen Themen Sicherheit und Qualität.

Web: www.zweiradkraft.com / www.facebook.com/zweiradkraft



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