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Produkttest: Das kann die neue Laufkollektion von Asics / Bild: Horst von Bohlen

Produkttest: Das kann die neue Laufkollektion von Asics

Artikel vom:

Running Zuschi

Was kann dein Material? Noch lässt der Schnee ja auf sich warten - die kalten Temperaturen sind bereits da. Perfekt, um die neue Laufkollektion von Asics unter die "Running Zuschi"-Lupe nehmen. Dazu gehören die Leg Balance Running Tight, das LS Seamless Top und die Speed Hybrid Jacket. Laufexpertin Edith "Running Zuschi" Zuschmann spielt wieder einmal kritisches Versuchskaninchen ...


Was gleich auffällt ist die Optik: Die Damenbekleidung in pink/violett/schwarz – die Herrenteile in blau/schwarz. Damit setzt Asics den Farbenweg von 2013/14 weiter fort. Im Gegensatz zu anderen Laufmarken bleibt Asics schlicht und einheitlich bei den Farben - keine Muster, nur dezente Elemente. Zudem lassen sich die Teile gut mit anderen Accessoires kombinieren - zum Beispiel mit einer heiß geliebten 261 fearless Haube oder die Suunto Ambit3 S in weiß.

TECHNISCHE FEATURES
Bei den Herbst-Winter Stücken setzt Asics umfangreich auf seine technischen Errungenschaften: Tight und Jacke sind ausgestattet mit dem Mehrschichtensystem von Asics, bestehend aus MotionDry, MotionTherm und MotionProtect. Damit werden Isolierung bzw. Wärmeschutz und Belüftung kombiniert.
Wie Asics das beim jeweiligen Bekleidungsstück umgesetzt hat, nun im Detail ...

LEG BALANCE RUNNING TIGHTS
Asics Leg Balance Running Tights im Test / Bild: Hort von BohlenLasst mich also mit meinem Lieblingsteil beginnen: Die Asics Leg Balance Running Tights habe ich gleich beim ersten Hineinschlüpfen in mein Läuferinnenherz geschlossen. Sie lassen sich bequem anziehen. Besonderes Plus: oftmals hackt es beim Anziehen am Beinabschluss der Hose. Doch bei diesem Modell gibt der Beinbund angenehm nach und man kommt auch mit Socken in einem Zug durch die Beinröhre. Es ist kein Gummiband eingenäht. Außerdem gibt es einen kurzen Zipp, um leichter in die Hose hinein- und auch wieder raus zu schlüpfen. Beim Laufen sitzt das Röhrenende perfekt über dem Knöchel bzw. an der Socke.
Auffällig ist auch das leichte Material. Zuerst hatte ich die Angst, dass es bei kalten Temperaturen nicht reichen würde… aber ich wurde eines besseren belehrt. Selbst bei null Grad halten die Tights meine Beine angenehm warm. Der Grund ist schnell und einfach erklärt: das Material, das nach dem Motion Dry Prinzip funktioniert, sorgt für raschen Abtransport der Feuchtigkeit von der Haut an die Außenseite. So bleiben die Beine und der Rumpf angenehm warm, auch bei kaltem Wetter.
Die Grundüberlegung zu den Leg Balance Tights lehnt sich an das Kompressionsprinzip an: Spezielle, hochelastische Einsätze im Hüftbereich, am unteren Rücken und rund um das Knie sollen helfen – vor allem bei längeren Läufen – eine aufrechte Körperhaltung zu behalten. Denn das Ziel dieser Stützfunktion ist eine Reduktion der Muskelermüdung. Bei meinen Läufen fiel mir diese Funktion noch nicht sonderlich auf. Aber: der kompakte Bund schmiegt sich perfekt um die Hüfte. Das ergibt ein sicheres und sehr angenehmes Gefühl beim Laufen.
Ebenfalls sehr positiv fiel mir auf, dass kaum Nähte an der Innenseite zu finden sind. Reibestellen gibt es somit nicht.
Einziger Wermutstropfen: Zu verstauen von Schlüssel & Co. gibt es nur eine kleine Innentasche, die an der linken Vorderseite eingenäht ist. Eine Tasche mit Reißverschluss z.B. an der Rückseite suchte ich leider vergeblich.
Optisch gefällt mir das Teil ebenfalls sehr gut. Vor allem die eingenähten, pinken Streifen oberhalb und unterhalb des Knies sehen gut aus, wobei über dem pinken Einsatz ein schwarzes Gitternetz gelegt wurde, was dieses Element so schimmern lässt.
Die Logos sind mit einer reflektierenden Folie angebracht und geben – wenn auch nur sehr klein – ein wenig Sichtbarkeit in der Dämmerung bzw. in der Dunkelheit.
Finally: auch pflegetechnisch ist dieses Teil unkompliziert. Ich wasche sie bei 40° und lasse sie mit 1.400 Touren schleudern. Die Nähte halten, die aufgeklebten Reflektoren ebenso. Preis: € 80,–

  • Running Zuschi’s Fazit: tolles Teil, mit dem es wirklich Spaß macht durch Kälte und Matsch zu laufen. Kann ich wärmsten weiterempfehlen.

SPEED HYBRID JACKET
Asics Speed Hybrid Jacket im Test / Bild: Hort von BohlenDie Jacke wirkt im ersten Moment nicht gerade wie eine typische Laufjacke. Sie sieht eher wie eine leichtere Softshell Jacke mit glatter Oberfläche aus. Das Damenmodell ist tailliert und sitzt sehr gut. Der Schnitt geht bis zum Rumpfende und schützt so den Bauchraum und den Unterleib gut vor Kälte. Gewichtsmäßig ist sie leicht und es fallen gleich die drei verschiedenen eingearbeiteten Materialien auf.

  • An der Vorderseite: isolierende, gepolsterten COCONA-Einsätze (die fast wie Thermo wirken) aus einem umweltfreundlichen wasserabweisenden Gewebe, das auch bei tiefen Temperaturen sowie Nässe schützt.
  • An der Rückseite: gebürstetes Strickgewebe, das für zusätzliche Belüftung sorgt. Außerdem ist es sehr elastisch und lässt viel Bewegungsraum.
  • Im Achselbereich: Dort kommt leichtes Stretchmaterial zum Einsatz, das wiederum dem Feuchtigkeitsmanagement dient.

Bei Regen hält das Material Arme und der Rücken trocken. Die Vorderseite hingegen tankt bei starkem Regen Wasser. Das empfand ich weniger angenehm. Dafür war sie binnen kürzester Zeit wieder trocken... und der nächste Lauf konnte folgen.
Der Kragen ist mit einem flauschigen Material an der Innenseite ausgelegt. So ist der Hals bei kaltem Wind geschützt. Der obere Jackenabschluss ist erfreulicherweise für meine Person großzügig bzw. genau richtig geschnitten – nicht zu eng und nicht zu weit.
Die Ärmel passen ebenfalls, wobei sich die Jacke nicht sonderlich dehnen lässt, um die Hände auf den ersten frischen Metern darunter zu verstecken. Da brauchst du Handschuhe mit dabei, die problemlos unter die Ärmel gleiten.
Die Jacke verfügt über keine Kapuze und auch über keine Taschen, in der sich die gesamte Jacke verstauen lässt. Apropos Stauraum: Schlüssel und Co. finden in den beiden Seitentaschen ausreichend Platz. Zudem lässt sich der iPod in der Innentasche der Jacke sicher aufbewahren. Entlang des Reißverschlusses und den Einsätzen an der Rückseite sind feine Reflektorenlinien eingearbeitet. Preis: € 149,90

  • Running Zuschi's Fazit: Ich fühle mich vor allem bei starkem Wind in dieser Jacke sehr wohl. Bei Regen fehlt leider eine Kapuze, die Nässe von oben abhält. Sie hält wunderbar warm, ohne dass der Schweiß bei längeren Läufen unterhalb des Materials hängen bleibt. Zudem trocknet sie schnell. Ein gelungenes Asics-Produkt, wobei der Preis mit € 150,– im oberen Segment angesiedelt ist - ich gehe aber davon aus, dass die Speed Hybrid Jacke doch einige Saisonen hält.


LS SEAMLESS TOP
Asics LS Seamless Top im Test / Bild: Hort von BohlenDas lila Top sieht gut aus und birgt einige Überraschungen ins sich. Zu allererst: es hat Gewicht und Dicke. Da es an allen offenen Enden (Kopf, Hände und Hüfte) gut abschließt, braucht es keinen Baselayer darunter - der Gewichtsvorteil ist wieder da.
Als Material wurde Elastan und Mesh verarbeitet. Seinem Namen wird das Seamless Top fast gerecht. Zwei Nähte verbinden Ärmlinge mit dem Rumpfteil. Und der Rumpfteil ist auch auf Schulterhöhe zusammengenäht - diese Naht führt hinauf bis zum Halsende. Die Nähte sind mit sehr sanftem Nähmaterial abgeendelt und fühlen sich sehr weich an. Zudem gibt es einige optische Nähte, die eingewebt wurden.
Was noch auffällt:

  • winzige Löcher an der Unterseite der Arme – bis auf Ellbogenhöhe: Sie bringen etwas frische Luft zur Haut, haben aber meinem Gefühl nach keine wirklich herausragende Funktion.
  • Überlänge bis zu den Fingeransätzen mit Daumenöffnung - so bleiben die Handwurzelknochen geschützt und warm. Die Ärmel sind erfreulicherweise sehr lange, so entsteht kein unangenehmer Zug.

Das erste Anziehen gestaltete sich leider etwas schwieriger als gedacht. Scheinbar habe ich einen etwas zu großen Kopf, um problemlos durch die Kopföffnung zu kommen. Es brauchte doch einige kräftige Züge, bis ich das Top anhatte.
Das Rumpfende ist mit einem Bund abgeschlossen und führt relativ weit nach unten. Doch leider bleibt das Shirt beim Laufen nicht lang gezogen, sondern arbeitet sich mit jedem Schritt etwas nach oben. Es ist daher notwendig, das Top in die Hose hineinzustecken.
Anfänglich störte mich ein wenig das Engegefühl am Hals. Doch ich gewöhnte mich daran. Beim Laufen selbst hält es angenehm warm und es fühlt sich auf der Haut gut an. Auch nicht schlecht: selbst bei starkem Schwitzen nimmt das Shirt keinen unangenehmen Geruch an.
An der linken Brust und am Ende der Halswirbelsäule sind je ein reflektierendes Asics-Logo angebracht. Diese überlebten die ersten Waschmaschinen-Gänge leider nicht. Sie blätterten bereits beim dritten Mal ab. Preis: € 50,–

  • Running Zuschi’s Fazit: ein nettes Lauftop, das warm hält und sein Versprechen hält atmungsaktiv zu  sein und sich gut an den Oberkörper anzupassen. Durch die sehr enge Kopföffnung und dem damit begleiteten Engegefühl ist es nicht so ganz mein Favorit.


Die Kleidungsstücke wurden von ASICS für einen unabhängigen Produkttest zur Verfügung gestellt. Fotocredit: Horst von Bohlen.

Mehr von Edith Zuschmann findest du in ihrem Blog http://runningzuschi.com


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