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Bessere Fotos in der Natur / Bild Salewa

Outdoor Fotografie: Mit 10 Tipps immer am Drücker

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Spektakulär statt fad! Damit deine Fotos vom Aktivurlaub später nicht wieder auf der Festplatte „verstauben“: Mit zehn einfachen Tipps vom Profifotografen knipst jeder die Outdoorbilder, die man dann auch wirklich gern anschaut.


Bevor es aber losgeht mit den Profitipps von unserem Fotoexperten Klaus Prislan, vorab eine wichtige Frage zum Material: Es gibt ja mittlerweile spezielle „Outdoorkameras“ – sind solche Geräte bloß eine nette Spielerei oder gerade für Outdoorsportler wirklich eine Empfehlung wert? „Das sind Kompaktkameras, die stoßfest, wasserdicht und oft auch mit GPS ausgestattet sind. Für alle Sporturlauber ist das sicher eine interessante Geschichte – und für sehr gute Fotografen auch ideal als Zweitkamera auf Touren, wo die schwere Spiegelreflex störend wäre.“ Als vielleicht besten Kompromiss zwischen Gewicht und Bildqualität sieht Prislan derzeit „Systemkameras“ an: „Man kann die Optik wechseln und die Bedienung ist trotzdem leicht wie bei der Kompakten.“
Die beste Kamera aber nutzt nichts, wenn’s bei der Bildgestaltung hapert! Und dementsprechend groß ist oft die Enttäuschung, wenn bei der Urlaubsnachbetrachtung die Fotos das tatsächlich Erlebte nicht dokumentieren können. Mit den folgenden Profitricks von Klaus Prislan gelingt es, mit deinen Schnappschüssen den besonderen Reiz deiner Outdoor-Abenteuer auch bildlich festzuhalten.

1. RAUS AUS DER MITTE
Das Hauptmotiv in der Bildmitte zu platzieren, ist ein häufiger Knipser-Fehler. Die einfache Faustregel: Das Bild vertikal und horizontal dritteln („goldener Schnitt“) und in die so entstehenden imaginären Schnittpunkte das Motiv platzieren. Wenn ein Horizont zu sehen ist, gilt auch hier die Faustregel: Zwei Drittel Landschaft, ein Drittel Horizont.

2. DEIN STANDORT
„95 Prozent der Fotografen wählen intuitiv den selben Standort für ein Bild aus. Bei den fünf Prozent, die den Mut haben, nach Alternativen zu suchen, entstehen aber die wirklich guten Bilder“, sagt der Profi. Also: Geh nach links, rechts oder näher ran ans Motiv; geh in die Knie, leg dich sogar hin, oder steig auf einen Felsen und knipse von oben herunter ...

3. VORDERGRUND
Das passt gleich zum vorhin Gesagten dazu: Wer sich in eine Wiese legt und sein Bild schießt, hat nicht nur eine spannende Perspektive, sondern mit den Grashalmen auch einen Vordergrund. Das kann auch ein Ast sein, ein Fels oder was immer sich gerade anbietet.

4. LINIENFÜHRUNG
Diagonalen schauen besser aus als horizontale oder vertikale Linien die durchs Bild verlaufen. Mit steilen Anstiegen kann man (in einer Ecke beginnend) spannende Diagonalen im Bild erzeugen. Auch Zäune, Berggrate, Flüsse usw. eignen sich für so eine „Linienführung“. Dazu passend: Menschen, die sich bewegen, solltest du nicht frontal von vorn aufnehmen, sondern zum Beispiel von schräg vorne – so, dass sie sich diagonal Richtung Bildmitte bewegen.

5. LICHT 
„Die stimmungsvollsten Bilder gibt es, wenn der Himmel unmittelbar nach einem Regenguss aufreißt“, weiß Profi Klaus Prislan. Wenn aber gerade kein Regenwetter angesagt ist? Auch bei Aufnahmen morgens und abends entsteht auf den Fotos „warme Atmosphäre“. Bei Mittagslicht gute Bilder zustande zu bringen, ist schwierig – das schaffen meist nur Profis.

6. AUCH IM FREIEN BLITZEN
Ganz einfache Regel: Wer im Freien den Blitz dazuschaltet, kann fast nichts falsch machen – wer aufs Blitzen verzichtet, schon! Zum Beispiel, wenn der Hintergrund sehr hell ist oder sogar gegen das Licht fotografiert wird, bleiben vor allem Gesichter dunkel. Daher: Blitzen!Ein guter Tipp, der da dazupasst: Werden Wolken bei Gegenlicht aufgenommen, sorgt das immer für eine besondere Stimmung.

7. FLIESSENDES WASSER
Auch ein schöner Effekt ergibt sich, wenn man fließendes Wasser mit einer langen Belichtungszeit aufnimmt. Dazu braucht man heute auch gar nicht mehr unbedingt eine Spiegelreflexkamera – moderne Kompakte und Systemkameras können das auch. Bei längeren Belichtungszeiten ist ein Stativ wichtig, da das Bild sonst sehr unscharf wird. Ein leichtes Teleskop-Einbeinstativ ist perfekt für outdoor.

8. KONZENTRATION AUF DAS WESENTLICHE
Hobbyfotografen wollen häufig zu viel auf ein Bild draufpacken. Viel Drumherum stört aber oft mehr das Hauptmotiv als es zu betonen. Nähe, die sogar Details ins Bild rückt, erzeugt dagegen eine intensive Wirkung.

9. NOTIZBUCH FÜHREN
Auch Profis lernen noch ständig dazu. Viele haben ein Notizbücherl mit und schreiben sich Einstellungen und Bedingungen, unter denen ein gutes Bild entstanden ist, auf. Hobbyfotografen, die sich verbessern wollen, sollten das auch tun.

10. PROBIEREN UND EXPERIMENTIEREN
Auch das hilft beim Lernen: Das selbe Motiv aus unterschiedlichen Perspektiven und mit verschiedenen Einstellungen (z. B. Belichtungszeiten) mehrmals aufnehmen und das Ergebnis vergleichen. Und ganz generell gilt: Probieren, probieren und immer wieder probieren – löschen kannst du immer


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