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Live dabei: Mit Bianchi und SPORTaktiv beim 24. Neusiedlersee Radmarathon

Artikel vom:

Rund 1.500 Sportler haben sich von 24. bis 26. April in Mörbisch am See eingefunden, um gemeinsam an den Mörbischer Lauf- & Radtagen teilzunehmen. Bei traumhaftem Wetter und sommerlichen Temperaturen strahlten die Teilnehmer um die Wette, was dem Organisator Kurt Zeilinger und dem gesamten Veranstaltungsteam freute. Geboten wurde vom Knirpsenlauf bis zum Halbmarathon, Einzel- und Paarzeitfahren sowie eine 125 km lange Rundfahrt durch die UNESCO Welterbe-Region im äußersten Osten Österreichs. Der Frühjahresklassiker 'Neusiedlersee Radmarathon' bildete den Auftakt in die neue Radsaison und lieferte erstmalig auch den Start zur Austria Top Tour 2015. SPORTaktiv-Mitarbeiter Arnold Pauly war am Wochenende live mit dabei und startete am Sonntag beim Radmarathon mit dem Bianchi Infinito CV das Rennen.

Von Arnold Pauly


Gestartet wurde mit den Laufbewerben, bei denen jede Strecke gut besucht wurde. Kinder ab 3 Jahren konnten sich auf unterschiedlichen Distanzen beweisen. Die Strecken waren gut gekennzeichnet und in und im Umkreis von Mörbisch am See angelegt. Für die Läufer des Halbmarathons ging es um 10:00 Uhr in den Bewerb, bei dem es nicht nur um den Tagessieg, sondern für viele auch darum ging, Punkte für die Kombinationswertung "Halbmarathon- und Radmarathon" zu sammeln. Szuromine-Pulsfort aus Ungarn und Hans Neumüller aus Friedberg/Österreich waren die glücklichen Gewinner dieser Sonderprüfung und freuten sich über ihre Auszeichnung bei der anschliessenden Siegerehrung.

"EINRADELN" BEIM ZEITFAHREN
Für einige war es ein Reinschnuppern in einen Radwettbewerb, andere nutzten das Zeitfahren zum Einradeln für den am Sonntag stattfindenden Radmarathon und viele starteten, um sich als Team auf der Strecke zu beweisen. Im Abstand von 1 Minute wurden die Fahrer auf die 26 km lange Einzel- und Teamzeitfahrstrecke geschickt, die, wie der Marathon am Sonntag, am Hauptplatz von Mörbisch startete. In der Wertung waren 168 Starter, wobei der Sieger in der Einzelwertung die Strecke in nur 28:44 Minuten und das schnellste Team in 29:35 Minuten zurücklegten. Damit erreichte Wolfgang Eibeck vom Team Nora Racing Team NÖ den Sieg in der Einzelwertung mit einem Kilometerschnitt von 48 auf der nicht ganz einfachen und kurvenreichen Strecke. Wegen technischer Probleme, dauerte die Auswertung zwar länger als geplant, jedoch konnte dies der Stimmung keinen Abbruch tun. Die Leistungen wurden bei der Siegerehrung gebürtig gefeiert. Resümee zum 5. Einzel- und Teamzeitfahren: eine tolle Stimmung unter vielen Gleichgesinnten sowie eine willkommene Abwechslung zum klassischen Radmarathon

Video: Impressionen vom Zeitfahren

NEUE STRECKENBESTZEIT BEIM MARATHON
Gestartet wurde traditionell am malerischen Hauptplatz von Mörbisch. Die Top-Fahrer und die Starter der ATT füllten den, eigens dafür abgesperrten, ersten Startblock, der kurz vor dem Start mit dem restlichen Startfeld zusammengeführt wurde. Auf die Minute genau, setzte sich der Tross von rund 1.000 Radfahrern in Bewegung, wobei nach den ersten Metern gleich ein Anstieg von 150 Höhenmetern folgte. Nach dieser Bergwertung fällt für viele die Vorentscheidung, in welcher Gruppe man auf die restliche, sehr flache und bei vielen schon bekannte windige Strecke geht. Gegen den Uhrzeigersinn umrundet man, mit einem Abstecher nach Ungarn, den Neusiedlersee. Sprinter und Taktierer kommen bei diesem Marathon voll auf ihre Kosten. Nicht mit neuer Streckenbestzeit, aber dennoch überragend mit einem Schnitt von 41,2 km/h holte sich der Tscheche Petr Lechner vom Team URC Radwelt MichiKnopf den Gesamtsieg und bewältigte die 125 km lange Strecke in 3:01:59. Der zweite Platz ging an den Wiener Bernhard Rehrl vom ESR Racing by Bernhard Kohl und Gergely Popovics aus Ungarn holte sich den dritten Platz. Das Siegertrio zeigt, dass der Marathon auch über die Grenzen hinaus ein beliebtes und gern besuchtes Event geworden ist.


Video: Impressionen vom Neusiedlersee Radmarathon 2015

SPORTaktiv LIVE DABEI
Nach einer 2-stündigen Anreise aus Graz bezogen wir am Freitag am Abend die uns empfohlene Unterkunft Ferienwohnung Martina. Die tolle Lage am Rosenberg von Mörbisch bringt eine wunderschöne Aussicht auf den See und einen tollen Blick auf einen Teil der bevorstehenden Strecke am Sonntag mit sich. Am Samstag in der Früh war es an der Zeit, die Startnummer abzuholen, der restliche Tag wurde als Familienausflug genutzt und von meinen zwei Kids in vollen Zügen genossen. Startnummer und Chip montieren, letzter Fahrradcheck, eine kurze Radrunde sowie eine Begutachtung der ersten 150 hm standen am Samstag Abend am Programm. Einigermaßen ausgeschlafen (es war nicht zu überhören, dass der Samstag beim OK-Team, das in der gleichen Unterkunft einquartiert war, ein wenig länger gedauert hatte ...  ) wurden wir am Morgen von sonnigem Wetter begrüsst. Somit stand einem tollen Renntag nichts mehr im Weg.

Video: Start des Neusiedlersee Radmarathons 2015

MITTENDRIN STATT NUR DABEI
Kurz ein paar km Einrollen, ab ins Startfeld und um Punkt 10:00 Uhr wurden wir auf die Strecke geschickt. Den Hügel so schnell wie möglich hoch (hier machte sich das Training 2.0 bereits bemerkbar) und anschließend an eine Gruppe dranhängen, die mich auf den ersten Kilometern ganz schön forderte und viel Kraftaufwand kostete. Geschafft! In einer Gruppe von ca. 30 Radfahrern ging es auf die ersten 40 km, die von einer handvoll starken und ehrgeizigen Rennfahrern gezogen und vorangetrieben wurde. Die Belohnung war, der Anschluss an eine größere Gruppe (ca. 90 Fahrer). Damit kam ich voll in den Genuss, mich viele Kilometer im Windschatten ziehen zu lassen und mit einem Kilometerschnitt von 38 über die Strecke zu fliegen. Unbekannterweise schicke ich mit diesen Zeilen ein DANKE an die Rennfahrer, die viel Führungsarbeit in meiner Gruppe geleistet haben. Ein Tipp: Unbedingt selber an die Spitze setzen und den Tross gegen den Wind ziehen... Das macht richtig Spaß und motiviert für mehr... Gut gesichert von der Polizeieskorte, fuhr ich in dieser Gruppe über Apetlon, Weiden am See, Rust zurück nach Mörbisch. Je näher wir unserem Ziel kamen, desto mehr wurde auf die Tube gedrückt und um gute Positionen im Feld gekämpft. Die letzten 2 km vor dem Ziel, hiess es noch einmal volle Konzentration, da ein Fahrfehler in einer großen Gruppe, die mit einem Schnitt von 50km/h unterwegs ist, grob ins Auge gehen kann. Zufrieden, sturzfrei und als 114. durchfuhr ich den Zielbogen, der direkt vor der Feuerwehr und dem Festzelt angebracht war. Viel Platz zum Ausrollen, sowie der Weg zur Chiprückgabe, Getränke- und Essensgutschein einlösen waren gut organisiert und praktisch angeordnet. Im Zielbereich wartete auch ein vom Veranstalter abgesperrter Fahrradbereich. Damit stand auch dem gemütlichen Zusammensitzen mit Kollegen nichts im Weg.

Fazit: Eine Veranstaltung in einer tollen Landschaft, liebevoll organisiert und einem tollen Wetter untermalt. Das Organisationsteam ist jederzeit an einem fehlerfreien Ablauf interessiert. Der Marathon fordert viel Ausdauer und Konzentration, die aber mit einem beeindruckenden Kilometerschnitt und einem tollen Ergebnis belohnt werden.


DAS TESTRAD
Bianchi Infinito CV, hochtechnologisch mit italienischer Seele, so lässt sich das Infinito CV mit Campagniolo Super Record 11fach und Vusion Metron 40 clincher Laufrädern sehr gut beschreiben. Seit 12. März wird das Infinito als Testrad genutzt und macht optisch einen durchdachten Eindruck und technologisch spielt der beim Infinito benutzer Rahmen mit der patentieren "Counterveil-Technologie" in einer eigenen Liga. Das in den Carbon Rahmen eingebettete Counterveil-Material unterdrückt feine Vibrationen. Eine wissenschaftliche Studie dazu beweist, das Counterveil reduziert Vibrationen um 75 %, was einer frühen Ermüdung entgegenwirkt. Die Geometrie und die Technologie haben mich jedenfalls nach den ersten Ausfahrten überzeugt. Auf längeren Touren machte sich auch noch die Rahmengeometrie mit dem längeren Steuerrohr und kürzeren Oberrohr (sorgt für eine aufrechtere Sitzposition) stark bemerkbar. Unser Testrad wurde mit 25er-Reifen geliefert. Für noch mehr Komfort ist es möglich, 28er-Reifen aufzuziehen. Der Einstiegspreis fürs Infinito liegt bei €3.699,-. Unser Testrad mit der nachfolgend angeführten Ausstattung kommt auf € 5.799,- (Bianchi bietet das Infinito auch als Rahmenset an).

Testrad beim Neusiedlersee Radmarathon: Bianchi Infinito CV / Bild: Hersteller

Fazit: Das Infinito ist konzipiert für Marathon und komfortorientierte Fahrer, für die es perfekte Vorraussetzungen mit sich bringt. Kurz gesagt: Mehr Komfort macht einem auf lange Sicht ebenfalls schneller!


AUSSTATTUNG

Bianchi Infinito CV

Rahmen:Infinito CV Carbon Monocoque interne Zugführung, BB30 Press-Fit Tretlagergehäuse
Gabel:C2C FULL CARBON-CV - 1,1/8" - 1,5"
Schalthebel, Schaltwerk und Umwerfer:Campagniolo Super Record 11fach
Kurbel:FSA SL-K Light Compact BB386 EVO 50/34
Kette:Campagnolo Chorus 11s
Kassette:Campagnolo Chorus 11s 12-27
Bremsen:FSA SL-K
Laufräder:Vision Metron 40 Clincher
Reifen:Vittoria Rubino Pro Slick 700 x 25
Vorbau:FSA SL-K
Lenker:Reparto Corse JD-RA35A.2 Compact alloy
Sattelstütze:FSA SL-K Carbon
Sattel:Fizik Aliante Delta
Weitere Infos:www.bianchi.com



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