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Pototschnik heute mit knapp 47

Leidenschaft Wettkampf

Artikel vom:

Die Chancen, dass der im Kärntner­ Bleiburg beheimatete „Dauerläufer aus Leidenschaft“ beim Vienna City Marathon am 15. April sein Ziel erreicht, stehen sehr gut: Er will seine vor 25 Jahren gelaufene Zeit von 2:45 knacken! Für Reinhold Pototschnik hat ein Marathon nämlich fast schon etwas Alltägliches an sich: Von den rund 20 (!), die er allein im Vorjahr bestritten hat, finishte er die meisten mit Zeiten zwischen 2:39 und 2:42. Wie andere ihre 10-km-Trainingsläufe spult Reinhold seine 42,195 km langen Rennen herunter.
Wien 1987: Damals gab es beim Marathon mit Gerhard Hartmann und Carina Weber-Leutner noch zwei österreichische Sieger. Und einen 21-jährigen Kärntner Bundesheersoldaten, dessen Sport eigentlich das Rennradfahren war, und der sich von einem Kollegen zum Marathonstart „ins Blaue hinein“ überreden ließ. Mit dem Resultat:„Ich rannte völlig ungestüm weg und bin am Ende ziemlich eingebrochen. Außerdem hielt ich es damals noch für ein Zeichen von Schwäche, während eines Rennens zu trinken oder gar zu essen.“ Dass auch völlig ohne Stärkung und ohne jede Rennerfahrung trotzdem Platz 49 unter 2.269 Finishern rausschaute, bestärkte Reinhold, beim Laufen zu bleiben – auch wenn er heute über den Verlauf seines Debüts nur den Kopf schütteln kann.

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MANCHMAL IST DIE FREUNDIN BÖS ...

„Ohne Laufsport und vor allem ohne Wettkampf wäre ich nicht ich“, sagt Reinhold Pototschnik heute. Über ­lange Jahre in der Orientierungs- und ­Ultralaufszene hantelte er sich zurück zum Ursprung: „Seit einigen ­Jahren liegt mein Hauptaugenmerk wieder ganz beim Marathonlaufen.“ Und die Zahlen sind rekordverdächtig – auch wenn Reinhold nicht Buch führt: ­Allein in den letzten drei Jahren ­absolvierte er an die 60 Läufe der Königsklasse! Wie sich das zeitlich ausgeht? „Ich tingel nicht groß in der Weltgeschichte herum, sondern suche meine Läufe nach geographischen ­Gesichtspunkten aus. Zum Beispiel sind die Läufe in Oberitalien, wie Padua, Triest,  für uns Kärntner leicht zu erreichen.  Am Sonntag in der Früh setze ich mich ins Auto, laufe mein Rennen und fahre wieder heim ...“
Trotzdem braucht man wohl eine­ verständnisvolle Familie, oder? „Die Freundin ist manchmal schon bös – aber irgendwie versteht sie es auch“, schmunzelt Reinhold.

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   Wenn er am 15. April in der Bundeshauptstadt sein persönliches 25-Jahr-Jubiläum begeht, dann ist für Reinhold allenfalls eine Zwischenstation erreicht – Schlusspunkt ist keiner in Sicht: „Laufen werde ich, solange es geht. Ich kann mir sogar gut vorstellen, in 25 Jahren noch einmal einen Marathon in 2:45 zu rennen ...“

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