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Laufschuh trifft Sneaker: Der Asics fuzeX im Test / Bild: Thomas Polzer

Laufschuh trifft Sneaker: Der Asics fuzeX im Test

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Im Frühjahr machte Asics mit der Einführung des neuen fuzeX nicht zuletzt wegen dessen Optik von sich reden. Viel war zu lesen über diesen "Hybrid aus Sneaker und Performance-Laufschuh". Unlängst erschien ein Update mit neuen Farbvarianten - höchste Zeit, um den Lauf-Sneaker in natura zu testen.

Von Christoph Lamprecht


ASICS fuzeX abgewogen: 289 g bei Größe 42 / Bild: Christoph Lamprecht Test bericht erfahrung kritikWer bloß den vielzitierten Sneaker-Look von Asics' Neuen in den Mittelpunkt stellt, tut dem fuzeX Unrecht. Denn der Laufschuh weiß durchaus auch mit inneren Werten zu punkten. Gefallen an der Optik habe ich trotzdem gefunden, aber dazu später.

Bei der Zwischensohle kam erstmals über die komplette Länge das sogenannte fuzeGel, eine Mischung aus Asics' bewährter Gel-Polsterung und EVA-Schaum, zum Einsatz. Auf diese Weise wird einerseits beim Gewicht gespart (abgewogene 289 g bei Größe 42), andererseits soll das fuzeGel, das sich ähnlich wie die Zwischensohle der adidas boost-Modelle anfühlt, für bestmögliche Kraftübertragung (PR-Slogan: "Run on Impulse") sorgen.

Auf drei moderaten Runden (8 bis 12 km, GA 1 bis 2, größtenteils Asphalt) konnte ich mir ein Bild von der neuen Dämpfung machen.

Fazit: Die Dämpfung ist spürbar aber nicht übertrieben - sowohl beim Auftritt als auch beim Abdruck hat man niemals das Gefühl, dass die investierte Kraft verpufft. Im Gegensatz zu ähnlichen Konzepten steht man im fuzeX stabiler, als man aufgrund seiner Sneaker-Optik vielleicht denken mag. Auch ein Einsinken in die Zwischensohle gibt es beim fuzeX nicht. 

PASSFORM UND MATERIAL
Im Vergleich zu anderen Asics-Modellen ist der fuzeX etwas kleiner (bzw. enger, vor allem im Vorderfuß-Bereich) geschnitten, so dass gerade Sportler mit breiteren Füßen eher auf eine halbe Nummer größer als gewohnt zurückgreifen.

Auch wenn man nach auffälligen Stützelementen (wie beispielsweise beim Gel Kayano) vergeblich sucht, bietet gerade die Fersenkappe die für Aspahltläufe notwendige Stabilität. Beim lockeren Kilometersammeln hat man weder das Gefühl in der Beweglichkeit eingeschränkt zu sein, noch in den Schuhen "zu schwimmen". Mit einer Sprengung von 8 mm ist man mit dem fuzeX relativ bodennah unterwegs - zwar ist man damit noch Welten von "Hardcore-Natural-Running-Modellen" entfernt, wer seine Ferse aber lieber etwas höher mag, wird mit dem fuzeX (zumindest als Laufschuh) nicht glücklich werden.

Das Material über dem Zehenbereich ist wasserabweisend, soll leichten Schutz bieten, und ist wohl deshalb zu Beginn etwas steif. Zwar ist der fuzeX im Vergleich zu seinen Asics-Kollegen an den Seiten wenig gepolstert, jedoch ist das Synthetik-Material verhältnismäßig dicker, so dass der Flüßigkeitsabtransport an heißen Tagen besser sein könnte. Im Gegenzug dürfte mangelnde Haltbarkeit bei diesem Modell kein Problem darstellen, sofern man hauptsächlich auf Asphalt unterwegs ist.  

OPTIK
Über Jahrzehnte hinweg hat Asics mit immer wieder neu aufgelegten und weiterentwickelten Klassikern wie dem Gel Nimbus oder Cumulus unser Verständnis von Laufschuhen entscheidend mitgeprägt. Der fuzeX bricht rein optisch mit dieser Tradition. Wo der hintere Teil der Außensohle Einblicke zur fuzeGel-Zwischensohle ermöglicht, fühlt man sich ein bisschen an den Air Max 1 von Nike erinnert - in Sachen Bekanntheit und weltweiter Verkaufszahlen sicher nicht das schlechteste Vorbild.

Asics fuzeX im Test: Reflektor über der Ferse / Bild: Christoph Lamprecht Kritik erfahrung review

Verspielte Grafikprints am Zehenbereich machen den Schuh zum Hingucker. Zugunsten des relativ aufgeräumten Erscheinungsbilds wurde auf Reflektor-Elemente fast gänzlich verzichtet; der einzige findet sich in Form des Asics-Logos über der Ferse. Wer gerne Sneaker trägt, wird also kein Problem damit haben, seine Alltagskleidung mit dem fuzeX zu kombinieren.

Im Schaufenster: Die ASICS fuzeX Kollektion - UPDATE Herbst 2016


ZIELGRUPPE UND FAZIT
Wie schon vom Hersteller klargestellt, richtet sich der fuzeX nur bedingt an die ambitionierte Wettkampf-Community. Was aber nicht heißen soll, dass er für Rennen gänzlich ungeeignet wäre. Auf kurzen bis mittellangen Strecken (ohne grobes Gelände) ist der fuzeX definitiv in seinem Element. 

Wer extra-stabile Schuhe beim Laufen bevorzugt, wird (zumindest beim Lauftrainining) mit dem fuzeX nicht glücklich werden. Aufgrund seines Designs und Tragekomforts ist das Modell aber ein wahrer Allrounder, und kann problemlos im Fitnessstudio oder in Kombination mit legerer (Freizeit-)Bekleidung getragen werden. Im Gegensatz zu früheren Modellen diverser Hersteller, die auch als "Sneaker-Laufschuh-Hybride" beworben wurden (z. B. Nike Free Run), hält der fuzeX in Sachen sportlicher Performance, was er verspricht.


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