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Just for Fun: Der Snowpark von einst und heute / Bild: Kitzsteinhorn

Just for Fun: Der Snowpark von einst und heute

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Sie spielen im und mit dem Schnee. Der „Spielplatz“, den die Freestyle-Connection dafür braucht, der muss ebenfalls alle Stückerln spielen. Über das „Innenleben“ eines modernen Fun- und Snowparks ...


Die Frage, was einen echten Funpark für Wintersportler ausmacht, ließe sich im Grunde schnell beantworten: Das Vorhandensein von Fixelementen wie Jumps, Rails und diversen Pipe-Varianten ist ein absolutes Muss, um Freestylern den „Fun“ zu ermöglichen, den sie auf klassischen Abfahrten nicht finden - eine Liste mit den 5 wichtigsten Elementen findest du hier.
Doch so einfach wie das bloße Aufstellen von ein paar Rampen ist es schon lange nicht mehr. Die modernen Skigebiete haben seit Beginn des Freestyle-Trends fortlaufend aufgerüstet und sind nach wie vor bemüht, ihre hochkritische Zielgruppe mit Neuerungen zu überraschen und zufriedenzustellen.

Teaser des Snowparks Kitzsteinhorn 2014/15


BACK TO THE ROOTS

Die bescheidenen Anfänge des Funpark-Booms liegen in Österreich rund 25 Jahre zurück. So entstanden Anfang der 90er-Jahre die ersten Schanzen, die damals von Freestyle-Pionieren außerhalb der Pisten in mühevoller Handarbeit gebaut wurden. Doch brauchte es etwas Zeit, um Verständnis bei den Älteren und breites Interesse bei den Jungen zu wecken. Dass das Treiben der „jungen Wilden“ von traditionellen Skifahrern mit Skepsis betrachtet wurde, änderte sich jedoch rasch.
Die Idee zum ersten professionellen Snowpark etwa am Kitzsteinhorn brachten schließlich die Snowboarder aus der Region. „Sie haben richtiggehend darum gebettelt und gekämpft, dass man ihnen mit einer Pistenraupe eine Schanze zusammenschiebt“, erzählt Christian Hörl von der Kitzsteinhorn-Gletscherbahnen Kaprun AG, „denn damals gab es hier einfach noch keine präparierten Pistenflächen, um diesen Trend auszuleben.“ Heute hat der „Fun“ in fast jedem respektablen Skigebiet Einzug gehalten. Am Kitzsteinhorn begnügt man sich beispielsweise nicht nur mit einem Park: Von Oktober bis Mai, also ganze acht Monate, wird darauf geachtet, den ehemaligen „Outlaws“ ein abwechslungsreiches Funpark-Angebot zu ermöglichen. Den Start in die extralange Saison macht dort der „Glacier Park“ am Gletscherplateau auf 2.900 Metern. Von Dezember bis Mai können Freeskier und Snowboarder im „Easy Park“, im „Central Park“ und in der sogenannten Superpipe nach Lust und Laune ihren Spaß ausleben.
„Die Dimensionen und die Qualität der Snowparks haben sich in den letzten Jahren nochmals extrem verändert“, weiß Christian Hörl, „von der Qualität unserer heutigen Parks war man weit entfernt.“ Die Anfänge, in denen Reste von alten PVC-Rohren im Schnee vergraben wurden, um sie als Slideboxen verwenden zu können, sind definitiv vorbei. Heute müssen „Funparkbauer“ beim verwendeten Material nicht mehr improvisieren, sondern es stehen ihnen hochqualitative Elemente von spezialisierten Anbietern zur Verfügung.

SAFETY PARK
Auch werden Schanzen heute nicht mehr nach Augenmaß gebaut, sondern genau berechnet, um die bestmögliche Sicherheit der Sportler zu gewährleisten. Bei der Erstellung und Wartung der Sprungelemente sind also nicht nur Muskelkraft, sondern auch mathematische Kenntnisse gefragt. „Alles wird genau berechnet und an den jeweiligen Standort angepasst, so dass die benötigten Geschwindigkeiten und die Flugbahnen exakt bestimmt werden können“, erklärt Hörl, „bauliche Mängel, die zu einem erhöhten Unfallrisiko führen, gilt es auszuschließen, da es in unserer Verantwortung liegt, dass alle Elemente die bestmögliche Sicherheit bieten.“

AUF HOHEM NIVEAU
Aber nicht nur das Können der Funpark-Konstrukteure hat sich rapide weiterentwickelt, wie Christian Hörl betont, „auch das Niveau im Freestylesport selbst ist mittlerweile extrem hoch und dementsprechend auch der Anspruch an Qualität.“ Soll heißen: Mit der einmaligen Anschaffung von Elementen und dem Aufbau eines Snowparks ist es lange nicht getan. Noch während der Saison werden Elemente neu angepasst und zum Teil sogar versetzt.
All das fällt in den Aufgabenbereich der immer wichtiger werdenden „Shapecrews“. Am Kitzsteinhorn beispielsweise zählt diese Shapecrew dreizehn Mitglieder. Täglich werden noch vor der Öffnung der Parks alle Elemente kontrolliert bzw. wieder in den Idealzustand versetzt. Das bedeutet auch, dass bei nächtlichem Neuschnee mühevolles Freischaufeln angesagt ist, um den Wintersportlern einen reibungslosen Freestyle-Tag zu ermöglichen.
Täglich um 15 Uhr endet das Vergnügen für Snowboarder und Freeskier in den Parks, dann ist es nämlich Zeit für den „Reshape“ – alle Elemente werden für den kommenden Tag frisch präpariert.

Video vom Glacier Park am Kitzsteinhorn


FUN-TASTISCHE AUSSICHTEN

Ein Ende des Freestyle-Trends ist noch lange nicht in Sicht. Und so sind für Skigebiete volles Engagement und Innovationen im Bereich Funparks ein Muss, um konkurrenzfähig zu bleiben. Christian Hörl: „Freestyler sind sehr kritisch und werden immer anspruchsvoller, was wiederum nach einem immer vielfältigeren Angebot verlangt und Standardlösungen kategorisch ausschließt.“
Es ist wie bei den Freestylern selbst: Cool ist eben nur, wenn ständig Neues geboten wird.


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