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Istriens Trails: Mountainbiken im Winter

Artikel vom:

Die kroatische Halbinsel Istrien hat sich zu einer Bikedestination mit fast ganzjähriger Saison entwickelt. Das mit Trails und Wegen aller Arten gefüllte istrische Schatzkästchen hat Biketouren in einer topografischen Spannweite von null bis 1.400 m Höhe zu bieten - ideal zum Mountainbiken im Winter.


Istrien ist bereits seit geraumer Zeit als Trainingsrevier in der Rennradszene und bei Trekkingradlern als hervorragendes Tourengebiet etabliert. Auch alle jene heimischen Radsportler, die sich und ihr Bike nicht unbedingt einem Flugzeug anvertrauen wollen, nutzen die leichte Erreichbarkeit und reisen mit dem Auto an. Auch, weil gerade für Enduro-Piloten im Pkw deutlich mehr Werkzeug und Ersatzteile Platz haben als im Fluggepäck der Billigflieger.
Istriens Trails: Mountainbiken im Winter / Bild: Bikeclub GIANT Stattegg / Harald TaudererWenn nämlich Downhillorientierte Allmountain-Biker die istrischen Trails „rocken“, können sich ihre 2,35er-Patscherln inklusive der dazugehörigen Laufräder schnell einmal „gerockt“ im Sinne von „gesteinigt“ vorkommen. Da ist dann zwar guter Rat teuer, aber das mitgebrachte Reservelaufrad sicher billiger.
Damit ist also auch schon erklärt: Wer herausfordernde steinige Trails sucht, wird in Istrien rasch und unkompliziert fündig. Bemerkenswerterweise ist aber auch gar nicht so wenig „Flow“ auf den Trails anzutreffen!
Das Trainerteam des Bikeclubs GIANT Stattegg jedenfalls wählte für seine alljährliche „Team-Tour“ diesmal das Valamar Bikehotel Allegro in Rabac als Stützpunkt für ausgedehnte Touren, die sich unter den Schlagworten „Land, Berg, Insel“ zu einigen wundervollen Biketagen addierten.

DAS LAND
Wenn schon Istrien statt Alpen, dann checkt man natürlich in Küstennähe ein. Auch wenn es der ambitionierte Biker nicht so mit dem Wasser hat: Rabac hat dafür alles, was einen Küstenort ausmacht: Strand-Cafe, -Beisl, -Restaurant, -Promenade, -Hotels – eine tragfähige Tourismusinfrastruktur für das Wohl vor und nach dem Aufsteigen aufs Vollgefederte halt. Irgendwie hängt dann vom Strand bis ins innere Land alles mit allem zusammen: Küstentrails mit Steilküstenstraßen, Fjorde mit Flusstälern, Wasserfälle mit steinernen Brücken, Süß- mit Salzwasser, malerische Dörfer mit kraftvollen Fabriksruinen, fruchtbare Ebenen mit kargen Bergen. Während der übliche Meerestourist den Tag unter seinesgleichen im Schutz der gebauten Küstenwirklichkeit verbringt, taucht der Biker ein in eine kraftvolle Landschaft, die wie von einer nur dünnen Schicht Zivilisation bedeckt erscheint.

DER BERG
1.401 m Seehöhe klingt jetzt echt nicht wie der Hammer! Für einen inneralpinen Gebirgsbewohner sogar irgendwie niedlich. Mathematisch-topografisch gesehen summieren sich aber von null auf 1.401 m doch ganz schön viele Höhenmeter. Wenn wir in den Alpen wirklich einmal 1.400 Höhenmeter auf einen Sitz fahren wollen, geht uns meistens der Berg oder der Weg vorher aus. Oder beides. Der Gebirgszug des Ucka entlang der nördlichen Ostküste von Istrien erstreckt sich zum Meer hin relativ steil abfallend, und das über eine Länge von ca. 30 km. Ein ganz schönes Trumm Berg also. Das Herrliche aus der Sicht des eher Downhillorientierten Bikers: Vom Küstenort Icici südlich von Opatija schlängelt sich, angenehm sanft steigend und durchgehend asphaltiert, eine verkehrsarme Nebenstraße bis auf den Gipfel des Ucka in besagter Seehöhe von 1.401 Metern.Eine optimale Auffahrt, gerade wenn man ein mittelgewichtiges Endurobike bergwärts bewegen will. Und oben wartet der Lohn der Mühe: eine unfassbare Aussicht über ganz Istrien und die gefühlte Hälfte von Oberitalien, Slowenien und Restkroatien. Die folgende, durchgängig auf allen nur denkbaren Trailvarianten stattfindende Abfahrt erschließt dem fahrtechnisch versierten Mountainbiker endgültig, warum es den Berg Ucka auf dieser Welt gibt: nämlich, um uns Bikern eine riesengroße Freude zu bereiten! Und zwar auch in Zeiten, in denen bei uns der radfreie Winter regiert.

DIE INSEL
Der südöstliche Widerpart des Ucka ist nur am Wasserweg erreichbar: Die Insel Cres breitet sich langgezogen gegenüber der istrischen Ostküste über 80 km nach Süden aus und bildet dabei ein ganz schmales Band, das an der dicksten Stelle kaum 10 km an Breite aufbringen kann. Wunderbare kleine Straßen im ersten Stock bis zu 300 m über dem Meer lassen an Panoramagenuss nichts zu wünschen übrig und erlauben da und dort auch kleine Trail-Abstecher in eine ganz reduziert-karge Landschaft. Die Hauptstadt Cres hat alles, was ein Küstenort braucht: Strand-Cafe, ... Aber das hatten wir ja schon!

Istriens Trails: Mountainbiken im Winter / Bild: Bikeclub GIANT Stattegg / Harald TaudererISTRIEN ALS ALTERNATIVE FÜRS MOUNTAINBIKEN IM WINTER



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