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Im Rennfieber: So packen Hobbyradler das Unternehmen Radrennen richtig an! / Bild: Reuters / Srdjan Zivulovic

Im Rennfieber: So packen Hobbyradler das "Unternehmen Radrennen" richtig an!

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Lust auf einen Start bei einem Radrennen zu haben, ist eine Sache. Aber was kann sich ein Marathonneuling wirklich zutrauen? Oder anders gefragt: Wie muss man sich auf so ein Abenteuer vorbereiten? Bike-Profi Andreas Failmayer hat die Antworten auf die brennendsten Fragen zum Thema "Radrennen".


Hundert Kilometer oder mehr am Stück durchzuradeln, ist ja kein Klacks. Da dürfte jedem klar sein, dass man zeitig mit gezieltem Training beginnen muss. Es macht wohl keinen Sinn, nach einer Wo­che Training zum Beispiel beim Schilcherland Steiermark Radmarathon an den Start zu gehen. Am Beginn steht klassisches Grundlagenausdauertraining über sechs bis acht Wochen, um die sogenannte Grundbasis zu schaffen. Je näher der Wettkampf kommt, umso härter und intensiver werden dann die Trainingseinheiten. Die letzte Woche vor dem Rennen muss dann aber auf genügend Regeneration geachtet werden.

Das erste Mal am Start: Wie sieht der ideale Marathon für Einsteiger aus?
Wichtig ist, dass du nicht vor lauter Ehrgeiz gleich mit 2.000 Höhenmetern beginnst! Zum Reinschnuppern soll der Wettkampf auf jeden Fall nicht zu schwer und zu lange sein. Wenn bei der Premiere alles gepasst hat, kann man sich ja kontinuierlich steigern.

Und wie hoch ist der Trainingsaufwand, um eine Einsteigerdistanz von 70 oder 80 km zu bewältigen?
Das hängt natürlich sehr stark von der konditionellen Verfassung des Einzelnen ab. Grundsätzlich kann man aber mit einem durchschnittlichen Trainingsaufwand von 10 Stunden pro Woche sicherlich einen adäquaten Einstieg schaffen.

Wie könnte eine exemplarische Trainingswoche für einen durchschnittlich trainierten Hobbybiker aussehen?
Wie eine Trainingswoche für den Hobbybiker aussieht, ist sehr stark von der zur Verfügung stehenden Zeit abhängig. Prinzipiell sind aber sogenannte "Dreierblöcke" zu empfehlen. Das heißt drei Tage Training und ein Tag Ruhe, dann das Gleiche wieder von vorne.

Wie soll man die Woche vor dem Wettkampf anlegen?
Die Devise lautet hier: Das Training sehr regenerativ gestalten, damit man erholt ins Rennen gehen kann – also einfach lockere Trainingseinheiten nach Lust und Laune. Am Tag vor dem Rennen sollte man dann eine kurze und intensive Vorbelastung in das Training einbauen, um eine gute Muskelspannung zu erlangen.

Welche Ernährung ist vor und während des Wettkampfes zu empfehlen?
In der Trainingsphase empfehlen viele Profis eher ­eiweißreiche Kost in Verbindung mit viel ­Gemüse und Obst. Am Tag vor dem Rennen ist es aber wichtig, ausreichend Kohlenhydrate zu sich zu nehmen, um die Energiespeicher vollständig aufzufüllen.

Zum Rennen selbst: Welche Fehler gilt es zu vermeiden, wie muss man sich die Kräfte einteilen? Und gibt’s auch für Hobbyfahrer so etwas wie die richtige Taktik?
Ja, es gibt eine Taktik - aber nicht in Bezug auf die ­"Geg­ner". Für den Neuling zählt, sich das Rennen vernünftig einzuteilen und nicht auf die anderen zu schauen. Ganz wichtig: Auf keinen Fall zu schnell loszufahren! Lieber langsam starten und am Schluss noch mal Gas geben, als bei der Hälfte schon kaputt zu sein. Man muss auf die innere Stimme und den Körper hören. Und man darf ja nicht aufs Trinken und Essen vergessen, um nicht wegen Unterzuckerung einen sogenannten "Hungerast" zu bekommen.

Braucht auch das Bike eine ganz bestimmte Rennvorbereitung?
Am besten wäre es, alles noch mal gründlich vom Fachmann überprüfen zu lassen, um nicht während des Rennens eine böse Überraschung aufgrund eines Defekts zu erleben.

Gibt es noch etwas, das man zum ersten Rennen mitnehmen muss? 
Ja – Kampfgeist, Ausdauer und eine große Portion Motivation!


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