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Im Praxistest: Was kann mymoneytime.net? / Bild: Screenshot - mymoneytime.net

Im Praxistest: Was kann My Money Time?

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Täglich erscheinen neue Sport-APPs für unsere Smartphones. Websites versprechen den absoluten Überblick. Fitnessprogramme verschmelzen mit Social Media. Aber wer braucht’s und was taugen diese Tools? SPORTaktiv-Tester Wolfgang Kühnelt bringt mit unverblümten Tests Licht ins Dunkel. Diesmal an der Reihe: www.mymoneytime.net

Von Wolfgang Kühnelt


Es gibt Ideen, die sind gleichzeitig so gut und so naheliegend, dass man sich wundert, nicht selbst darauf gekommen zu sein. Da wäre etwa „My Money Time", von Andy Gugenheimer, Pierre Duvelleroy, Cedric Primault und Steve Veytia erfunden. Die Herren haben reichlich Erfahrung im Sportmanagement und verbinden mit ihrer neuen App Motivation mit der wirkungsvollsten Wunderwaffe der Menschheit: Geld. Kurz gesagt: Du läufst, fährst Rad, golfst oder gehst ins Fitness-Studio, speicherst deine Daten mit deinem bevorzugten Tool (etwa Runtastic, Endomondo, Garmin oder Polar) und bekommst dafür Gutschriften. Mehrfach selbst getestet: Ein Halbmarathon bringt fast 9 Euros, ein Trainingslauf über knapp 10 km immer noch 4 bis 5 Euro.

Daten sind bekanntlich das wahre Kapital der Gegenwart. Das wird einem auch klar, wenn man das Begrüßungsmail von My Money Time (kurz MMT) erhält: „Hey, füllen Sie Ihr Profil vollständig aus, um ein paar Euros zu verdienen! Sie können 0,10 € für jedes ausgefüllte Feld verdienen."

Skeptiker, die gerne ihre persönlichen Informationen geheim halten, werden an diesem Punkt wahrscheinlich gleich wieder aussteigen. Alle anderen werden rasch erkennen: Das Belohnungsmodell regt durchaus dazu an, die eine oder andere Einheit zusätzlich einzulegen oder zumindest zu verlängern.

RABATTMARKEN STATT BARGELD
Ganz so einfach ist es dann auch wieder nicht: Die Summe bekommt man nicht in bar ausgezahlt, sondern in Form von Gutscheinen, einlösbar in Online-Stores von MMT-Partnern. Man kann dort auch nicht den ganzen Betrag einlösen, sondern erhält Rabatte. Zum Beispiel: 20 Euro bei einem Einkauf im Asics-Store über 100 Euro. Diese 20 Euro werden dann vom Guthaben bei MMT abgezogen. Klingt kompliziert? Ist aber zumindest transparent und offensichtlich seriös. Bei den Partnern handelt es sich immerhin um Unternehmen wie Under Armour, Asics und Arena – allesamt renommierte Anbieter.

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Seit Jänner 2016 ist My Money Time am Markt, die Zahl der Partner wird also mit der Zeit bestimmt steigen. Rund 25.000 registrierte User sind in Europa bereits mit dabei. Die App gibt es kostenlos im Apple Store und bei Google Play. Es gibt zudem eine Desktop-Version, die man auf der Website findet. Das Einkaufen in den einzelnen Webshops ist am großen Bildschirm aber doch angenehmer.


VIRTUELLES KONTO 
Wie der Test zeigt: Der eigentliche Start ins „Fitness-Business" ist für den User auch etwas aufwendiger als gedacht. Bis man einen Account angelegt hat und die Apps verbunden hat, vergeht einige Zeit. Auch das Hochladen der Einheiten funktioniert nur mit Zeitverzögerung, zuweilen muss man die Apps mehrere Male hochfahren, ehe die Synchronisierung funk­tioniert. Positiv an der Geschichte: Die APP lädt in meinem Fall gleich alle Runtastic-Einheiten seit Jahresanfang, damit stehen bereits deutlich über 350 Euro auf meinem virtuellen Konto. Der beste Beweis für die Attraktivität des Tools: Jeder, dem ich bisher davon erzählt habe, hat glänzende Augen bekommen und wollte sofort den Namen der App erfahren.

So, und ich laufe jetzt eine Runde. Und gehe dann einkaufen ...


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