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Im Praxistest: Was kann die NADA-App? / Bild: iStock / Wolfgang Kühnelt

Im Praxistest: Was kann die NADA-App?

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Täglich erscheinen neue Sport-APPs für unsere Smartphones. Websites versprechen den absoluten Überblick. Fitnessprogramme verschmelzen mit Social Media. Aber wer braucht’s und was taugen diese Tools? SPORTaktiv-Tester Wolfgang Kühnelt bringt mit unverblümten Tests Licht ins Dunkel. Diesmal an der Reihe: die offizielle App der Österreichischen Anti Doping Agentur (NADA).

Von Wolfgang Kühnelt


Zugegeben: Die Chance, als 157. beim Halbmarathon zur Dopingkontrolle gebeten zu werden, geht gegen null. Aber: Das Thema ist auch für Leute von Interesse, die keine Spitzensportler sind. Die österreichische Anti-Doping Agentur wie auch das deutsche Pendant haben kostenlose APPs entwickelt. Grund genug also für einen Test. Wen außer Leichtathletik- oder Rad-Profis soll aber nun eine Doping-APP ansprechen?

WER BRAUCHT DIE DOPING-APP?
Zum einen betrifft es Trainer im Nachwuchsbereich. Laut Studien fühlt sich fast die Hälfte von ihnen schlecht informiert über Medikamente ihrer Schützlinge. Zum anderen hat die gesundheitsgefährdende Leistungssteigerung längst die Hobbysportler erreicht. Eine der wenigen Zahlen, die aus dem deutschsprachigen Raum dazu Auskunft gibt, zeigt Alarmierendes: Im Jahr 2009 wurden mehr als 1.000 Teilnehmer des Bonn-Marathons befragt, ob sie vor dem Start Schmerzmittel genommen hätten. 62 (!) Prozent haben das bejaht, fast die Hälfte von ihnen klagte über Nebenwirkungen.

Klar ist allerdings auch: Schmerzmittel ohne ärztliche Verschreibung einzunehmen mag ungesund sein, vielleicht sogar unfair. Die meisten frei erhältlichen Mittel stellen aber keinen Dopingverstoß dar.

WAS IST VERBOTEN, WAS ERLAUBT?
Wie kann man nun sicher gehen, „sauber" unterwegs zu sein? Die MedAPP von NADA Austria (Download für iPhone und Android unter www.nada.at) bietet mit der Möglichkeit, den Strichcode auf Medikamentenpackungen zu scannen, rasche Info. Ich habe es mit der halben Hausapotheke getestet, funktioniert einwandfrei. Zusätzlich kann man in einer Suchmaske Medikamente und Substanzen eingeben und erfährt dabei zum Beispiel, dass Aspirin im Wettkampf erlaubt ist, Aspirin Complex hingegen nur eingeschränkt.

Viel mehr kann die APP dann leider nicht mehr, sie bietet Verlinkungen zu den wenig spektakulären Instagram- und Youtube-Präsenzen von NADA Austria sowie zur internationalen Verbotsliste, sowie zwei kaputte Links zur Liste erlaubter Medikamente und zur Facebook-Seite. News und andere Infos gerade für den Amateurbereich vermisst man in der APP.

ÖSTERREICH VERSUS DEUTSCHLAND
Interessant, dass beide Organisationen, die kürzlich ihre intensive Zusammenarbeit verkündeten, bei der Gestaltung ihrer APPs komplett getrennte Wege gingen. Die deutsche NADA hat ihr Tool auch für die beiden großen APP-Stores entwickelt, den Download gibt es unter www.nada.de.

Eine alphabetische Liste samt Suchfenster gibt umfangreich Auskunft, auch über Themen wie „Schmerzmittel". Dazu gibt es einen Zugang zur Kölner Liste, die Nahrungsergänzungsmittel mit einschließt, die Dopingsubstanzen enthalten. Ein News- und ein Service-Bereich mit vielen Downloads, Videos und der Bestellmöglichkeit von Info-Broschüren rundet das Angebot ab. Auch wenn die praktische Scan-Möglichkeit fehlt – in Summe ist die deutsche APP unser Testsieger.


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Besser als Doping ...

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