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Gut beschallt: Musik als Motivations-Booster beim Laufen / Bild. iStock / Maksym Poriechkin

Gut beschallt: Musik als Motivations-Booster beim Laufen

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Egal, was man tut: Mit der richtigen Motivation macht man es einfach besser. Kopfhörer und Handy oder MP3-Player sind bei den meisten Läufern bereits Standard-Begleiter. Wieso auch nicht? Die Musik verleiht dir immerhin einen zusätzlichen Motivationsschub und macht dich dabei auch noch leistungsfähiger. Wie die "stetige Beschallung" tatsächlich auf dich wirkt und welcher Song der richtige für dich ist, erfährst du jetzt ...


Positive Musiktexte und Harmonien steigern das Wohlbefinden, die Motivation und die Laune – gleichzeitig wird das körperliche Schmerzempfinden reduziert. Das ist Fakt und kommt daher, dass durch den Sound im Ohr verstärkt Endorphine, also menschliche Glückshormone, ausgeschüttet werden. Auf psycho-physiologischer Ebene werden aufgrund der Musik Anstrengungen weniger als solche wahrgenommen. Klingt zunächst gut, ist aber mit Vorsicht zu genießen: Denn die Wahrnehmung von körperlichen Signalen einerseits sowie des Umfelds andererseits ist wichtig, um die eigene Leistungsgrenze beziehungsweise Geräusche aus dem Verkehr besser einschätzen zu können. 

DER RICHTIGE SONG
Eines ist hier bereits vorauszuschicken: Welche Musik wen motiviert, ist absolut individuell. Der Songtext sollte dich aber inspirieren und dir gleichzeitig die nötige Power geben. Der verbale Aspekt der Musik, der einen überraschend großen Teil zur Motivation beiträgt, wird nämlich oft unterschätzt. Die richtige Push-Wirkung hängt auch von der Songgeschwindigkeit ab. Ausschlaggebend hierfür sind die sogenannten "Beats per Minute" (BPM). Die optimalen BPM liegen im Bereich des Herzschlags. Wer zu einem lockeren Lauf startet, sollte einen Wert von 110–130 beHERZigen, flottere Läufer hingegen stellen sich am besten auf 160 BPM ein. Messen kannst du die BPM deiner Lieder ganz leicht über kostenlose Programme im Internet – oder aber du zählst die Schläge pro Minute selbst.

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Bei der Auswahl deines Songs solltest du auch auf die Schrittfrequenz achten. Ein Vielfaches der eigenen Schrittfrequenz wird als optimaler Rhythmus angesehen. Läuft man also rund 180 Schritte pro Minute, sollte der Beat bei 45, 60, 90 oder 180 liegen. Abgesehen von den oben aufgezählten Punkten ist natürlich dein eigener Musikgeschmack entscheidend. Werden nämlich langsame Songs mit positiven Dingen assoziiert, können auch diese unheimlich pushen. Geschmäcker sind nun mal verschieden – und das ist auch gut so.

DAS RICHTIGE GERÄT
Manche fragen sich jetzt vielleicht, welcher MP3-Player und welche Kopfhörer für den eigenen Laufgebrach geeignet sind. Auch das ist eigentlich wieder Geschmackssache: Bei der Wahl des richtigen Geräts zählen vor allem die eigenen Ansprüche an Funktionalität und Komfort.

Der MP3-Player kann ganz einfach in der Hosentasche verschwinden oder am Arm mittels einer Armmanschette oder am Hosenbund mithilfe einer speziellen Halterung transportiert werden. Den kleinen Musikmacher während des Laufens bitte nicht in der Hand halten! Auch wasserdichte und rutschfeste Kopfhörer sollten mit auf deinen Run – je kleiner und leichter, desto besser. Für wahre Sportfreaks gibt's auch eigene Sportkopfhörer in verschiedensten Ausführungen: Die Palette reicht hier von Hörern für beide Ohren oder ein Ohr über „In-Ear-Kopfhörer" bis hin zu stylischen „Bügelkopfhörern".

Tipp: Ein möglichst kleiner MP3-Player ist zu empfehlen, da zu große Geräte beim Laufen hinderlich und vor allem zu schwer sein können. Er sollte auch verschiedenen Witterungen trotzen können – wer möchte auch ein Gerät, das beim ersten Regentropfen schon den Geist aufgibt!


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