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Guenther Weidlinger uebers Heisslaufen

Günther Weidlinger übers Heisslaufen

Artikel vom:

Günther, wenn es dir nicht der Rennkalender diktieren würde – würdest du dann auch im Hochsommer in Südeuropa einen Marathon bestreiten?
Nein, ganz sicher nicht! Ich finde es ehrlich gesagt sogar ziemlich unverantwortlich, ein so wichtiges Rennen wie den EM-Marathon am 1. August in Barcelona erst um 10 Uhr zu starten. Mit Start um 7 Uhr früh wäre man wenigstens der Mittagshitze ausgewichen.

Wie groß ist denn der Unterschied für dich zwischen einem solchen„Hitzelauf“ und einem Marathon im Oktober, wie jenem in Frankfurt, als du den österreichischen Rekord geknackt hast?
Der Unterschied ist wirklich extrem groß. Die Zeiten sind bei einem Herbstmarathon natürlich viel besser und das Laufen generell angenehmer und gesünder.

Wie stellt man es gerade als Hobbysportler am besten an, um einen Hitzelauf unbeschadet zu überstehen?
Ganz klar: Trinken ist das Um und Auf! Bei allen längeren Ausdauerbelastungen ist es ja generell sehr wichtig, genug und das Richtige zu trinken. Aber je wärmer es ist, umso mehr Flüssigkeit muss man gezielt zu sich nehmen.

Wenn wir schon davon reden – was sind denn deine wichtigsten Trinktipps?
Da gilt es schon einiges zu beachten. Zum Beispiel, nicht auf den Durst zu warten, dann ist es nämlich schon zu spät. Ich trinke übrigens auch im Alltag ziemlich viel, rund 3 Liter pro Tag. Sobald eine Trainingseinheit länger als eine Stunde dauert, ist die Trinkflasche immer dabei. Wichtig ist für Sportler auch, auf ausreichende Elektrolytzufuhr zu achten. Wasser mag im Alltag gut sein. Beim schweißtreibenden Sport ist ein Sportgetränk wie Powerade die beste Lösung, da es im Vergleich zu Wasser gelöste Mineralien und vor allem Kohlenhydrate, die dem Körper als Energiequelle zur Verfügung stehen, enthält.

Was gibt es zur Trinktechnik in einem Rennen zu sagen? Bei den Profis schaut das ja immer spielerisch aus. Bei den Hobbyläufern kann schon einmal etwas danebengehen. Kann man auch trainieren, wie man an der Labestation möglichst wenig Zeit verliert?
Klar geht das. Auch ich trainiere es, Trinkflaschen und Becher im Wettkampftempo aufzunehmen und dann auch zu trinken. Wer das auch lernen will, kann die Topstars im Fernsehen studieren, wie sie nach einem Becher greifen und trinken. Aber in Wahrheit kommt es für Hobby­sportler auf ein paar verlorene Sekunden ja nicht an – also lieber etwas Zeit lassen, gerade wenn bei den Labestationen größerer Andrang herrscht. Entscheidend ist, genügend Flüssigkeit zu bekommen.

Zurück zu dir. Wie schaut denn dein Fahrplan nach der Europameisterschaft für die zweite Jahreshälfte aus?
Ich werde zunächst ein paar Tage in den verdienten Urlaub fahren und mich dann langsam wieder auf diverse Rennen vorbereiten. Marathon wird es heuer aber höchstwahrscheinlich keiner mehr wer­den, dafür mehrere kürzere Rennen im Herbst. Aber was genau, das muss ich mir erst anschauen.

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