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Geschlechterparität, Extrem-Distanzen und Apps: Warum Laufen wieder

Geschlechterparität, Extrem-Distanzen und Apps: Warum Laufen wieder "in" ist

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Laufen ist Jungbrunnen, Stressdämpfer, Schlankmacher, Wettkampfsport, Naturerlebnis. Und Laufen ist vor allem eines: absolut „in". Darum wollen wir uns jetzt einmal mit den Motiven fürs Laufen beschäftigen ...

Von Christof Domenig


Das ist schon bemerkenswert: Seit das Linzer Institut „Spectra Freizeitforschung" alljährlich die Zahl der laufenden Österreicherinnen und Österreicher erhebt, also seit dem Jahr 2000, bekannten sich noch nie so viele zum Laufsport wie bei der letzten Studie im vergangenen Mai! Auffallend auch: Vor allem bei den Jungen und den Frauen ortete die aktuelle Studie einen deutlichen Aufschwung. Männersport Laufen? Das war einmal – mittlerweile herrscht praktisch Geschlechterparität. Und von SPORTaktiv nach Ursachen für diesen neuen, jüngsten Laufboom befragt, sagte Studienautor Peter Bruckmüller: „Das große Thema ‚Apps' und ‚Wearables' spielt dabei wahrscheinlich eine sehr große Rolle."

Sucht man nach weiteren Gründen, warum Laufen wieder „in" ist, dann kommt man aktuell auch am Trailrunning nicht vorbei. Das fällt unserem SPORTaktiv-Experten, Sportwissenschafter und Trainer Mag. Herwig Reupichler besonders auf: „In Frankreich und Spanien boomte Trailrunning, wie es heute transportiert wird, ja schon früher, jetzt hat es auch bei uns nachhaltig eingeschlagen. Daran ist die Industrie mit lässigen Produkten maßgeblich beteiligt. Trailrunning wird als jung und wild empfunden, steht fürs totale Freiheitsgefühl – da tut sich wirklich viel.“ Was Reupichler, dessen Hauptfachgebiet eigentlich der Triathlon ist, in seiner eigenen Praxis erlebt: Mittlerweile bereitet er bereits mehrere Hobbysportler/-innen auf Ultratrail-Bewerbe vor. „Extreme Geländedistanzen und Etappenrennen entwickeln, so scheint es, im Moment eine Anziehungskraft, wie sie früher nur der Ironman versprühte.

Dass aber auch das ganz „normale" Laufen (wieder) Hochkonjunktur hat, sieht man mit freiem Auge auf den beliebten urbanen Laufstrecken. Was den Sportwissenschafter nicht wirklich überrascht: „Laufen ist die einfachste Sportart, die mit dem wenigsten Aufwand überall und jederzeit durchgeführt werden kann. Die Effekte auf Körper, Geist und Seele sind dabei herausragend. Andere Sportarten mögen noch effektiver sein, wenn man einen bestimmten Zweck verfolgt, aber auch aufwändiger. Die ,Kosten-Nutzen-Rechnung' aber geht ganz klar ans Laufen."

Also: Als Einstimmung für die Laufsaison haben wir uns vier Hauptmotive fürs Laufen herausgepickt, die auf die meisten irgendwie zutreffen: Wer regelmäßig läuft ...


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