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Geocaching Navi Schatz

Geocaching - Mit dem Navi zum „Schatz“

Artikel vom:

Über 30.000 tun es in Österreich schon – das „Geocachen“. Und mehr als 13.500 „Caches“, nach denen ja die Geo­cacher suchen, sind bereits bundesweit irgendwo in der Landschaft versteckt. Beide Zahlen haben sich in den letzten zwei Jahren verdoppelt, das Wachstum ist ungebrochen. Und noch einen Grund gibt‘s, warum wir allen Outdoorbegeisterten (und vor allem Familien mit Kindern) diesen Freizeitspaß Geocaching wärmstens empfehlen: Heute verfügen ja schon viele Handys über eine GPS-Navigationsfunktion. Vor allem für die ersten Versuche braucht man also seit einiger Zeit nicht einmal mehr ein eigenes Outdoor-GPS-Gerät. Wenngleich auch die spezialisierten Geräte im Vergleich zum Handy klar im Vorteil sind – bei der Empfangsstärke, bei der Kartendarstellung, bei der Akkuleistung und auch in Sachen Robustheit. Wenn euch dann also auch das Schatzsuchefieber packt, dann sind diese Outdoor-GPS-Geräte auch klar zu bevorzugen.

 

Im Vorübergehen ein paar Schätze heben

Vielen ist es ja nach wie vor gar nicht bewusst, an welchen „Schätzen“ sie auf Bergtouren, aber auch in Städten achtlos vorbeimarschieren. Wie schon erwähnt: Ca. 13.500 Geocaches warten (laut der österreichischen Geocacher-Plattform www.geocache.at) derzeit in Österreich darauf, mittels GPS-Daten gesucht und aufgespürt zu werden.

Zur Klarstellung: Ein Geocache hat keinen materiellen Wert – es handelt sich in der Regel um wasserdichte Behälter (wie Tupperware usw.) in denen ein kleines Logbuch steckt. Wer so einen Cache gefunden hat, trägt sich dann wie in einem Gipfelbuch ein und legt alles wieder auf seinen (gut getarnten) Platz zurück, damit der Nachfolger genauso viel Spaß am Suchen und Finden hat.

Manchmal sind auch kleinere Tauschobjekte in Geocaches enthalten. Wer diesen mitnimmt, den verpflichtet die Geocacher-Ehre dazu, dafür einen gleichwertigen Gegenstand zurückzulassen.

 

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Um den Wert des Gefundenen geht es beim Geochaching also nicht, sondern um den Spaß, die Verstecke, die andere irgendwo in der Landschaft angelegt haben, aufzuspüren! Das ist gar nicht so schwer, das Ganze funktioniert in wenigen Schritten:

 

• Schritt 1: Man registriert sich kostenlos auf einem der Geocacherportale im Internet. Die große internationale Community trifft sich auf www.geocaching.com. Das größte österreichische Portal ist www.geocache.at.

 

• Schritt 2: In der Suchmaske gibt man den Ort ein, an dem man unterwegs sein wird. Der Computer spuckt dann die Beschreibungen und GPS-Koordinaten von allen im Umkreis einiger Kilometer versteckten Geocaches aus. Diese Caches finden sich mittlerweile in solcher Dichte, dass man an praktisch jedem Ort in Österreich und auf fast jeder Bergwanderung mindestens an einem „Schatz“ vorbeikommt. Deshalb ist Geocaching ja auch gerade für wandernde Familien so empfehlenswert – weil es nur wenig Zusatzaufwand bedeutet, aber gerade für den Nachwuchs eine spannende Abwechslung auf der Wanderung bringt. 

Ein Tipp noch: Unbedingt auf die angeführte Schwierigkeit des Geocaches und auf die Beschreibung der Geländebeschaffenheit achten – speziell, wenn man Neuling in der Szene und mit Kindern unterwegs ist: Manche Caches liegen auch in unwegsamem Gelände oder sind nur unter bestimmten Bedingungen (z. B. bei Dunkelheit mit UV-Lampen) aufzuspüren. Solche „schwierigen Fälle“ sollte man zu Beginn erfahreneren Geocacherkollegen/-innen überlassen. Es gibt ja auch genügend einsteigerfreundliche „Schätze“ – die oft nur wenige Meter abseits von Wanderwegen irgendwo aus einem Gebüsch oder aus einer Felsritze zu bergen sind.

 

• Schritt 3: Alles ausdrucken, was sich im Netz an Hinweisen zu dem Geocache findet. Oder besser: Bei einem modernden Navi oder Handy lassen sich alle Informationen auch darauf speichern. Oft ist ein Bild dabei, das sich erst vor Ort wirklich deuten lässt, oder ein mehrdeutiger Spruch, den man ebenfalls erst am Zielort interpretieren kann. Und das kann dann der entscheidende ­Schlüssel zum Aufspüren des Versteckes sein. Geocacher lieben
es nämlich, kleine Rätsel zu stellen und zu lösen.

 

• Schritt 4: Die GPS-Koordinaten ins Outdoor-Navigationsgerät oder ins navigationsfähige Handy eingeben, losmarschieren – und sich vom Pfeil im Navi an die richtige Stelle leiten lassen. Dort kann man sich dann in einem Umkreis von in der Regel 10 bis 20 Metern und mithilfe der Hinweise aus dem Netz ans endgültige Aufspüren des Versteckes machen.

 

Vergiss nicht auf die Natur

Angeblich sollen Geocacher – mit der zunehmenden Beliebtheit ihres Hobbys – schon ab und zu Naturschützern oder Jägern Sorgen bereitet haben. Etwa weil sie in sensiblen Gebieten wie Jungwäldern, Wildfütterungsstellen oder auf Privatgrund Caches versteckt oder gesucht haben sollen. Deshalb nur sicherheitshalber der Hinweis, dass die Grundregeln des Naturschutzes für Geocacher natürlich genauso gelten. Also zum Beispiel möglichst nicht querfeldein dem GPS-Pfeil nach, sondern auf den Wegen gehen.

Solche Probleme sind aber zum Glück die absolute Ausnahme – weshalb gelten kann: Nichts wie ran an den Schatz!

 

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