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Faszination Ultimate Frisbee: Großer Wurf / Bild: Kevin Leclair / Ultisports

Faszination Ultimate Frisbee: Großer Wurf

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Frisbee werfen als Teamsport? Genau das erwartet dich bei Ultimate. Wem das nach zu wenig Action klingt, der irrt. 


Hört sich eigentlich gar nicht so anstrengend an, eine kleine Plastikscheibe hin und her zu werfen. „Unser Sport ist aber unheimlich anstrengend", sagt Claus Lackerbauer, Vizepräsident des Österreichischen Frisbeeverbands über „seine" Sportart Ultimate, die Wettkampfausgabe des Frisbeespiels. Das Spielfeld hat immerhin Fußballfeldgröße, allerdings gibt es hier statt elf nur sieben Spieler/-innen, um die Scheibe in die Endzone des Gegners zu bringen.Trotzdem sagt Lackerbauer: „Das ist ein perfekter Sport für Eltern und Kinder, denn zu Hause im Garten werfen und fangen üben kann eigentlich jeder." Sinnvoll ist ein Wechsel in einen Verein nach dem Ende der Volksschule. „Erstens sind die Kinder dann koordinativ schon viel weiter, und zweitens ist es von Vorteil, wenn sie zuvor viele verschiedene Sportarten ausprobieren".

Video: World Junior Ultimate Championship 2015 - Austria vs. Israel

GANZKÖRPERTRAINING
Im Verein werden dann die drei Grundwürfe erlernt: Rückhand, Vorhand und der dritte ist der Überkopfwurf. Aber trainiert wird bei Ultimate eigentlich der ganze Körper, wodurch auch die Ausdauer verbessert wird. Um genau zu werfen – was übrigens nur im Stand erlaubt ist – müssen die Spieler extrem agil und wendig ein. „Auf internationalem Niveau ist es auch ein extrem taktisches Spiel", erklärt Lackerbauer. Spieler müssen dabei wie beim American Football hunderte Spielzüge aus dem „Playbook" lernen. In Österreich tun sie das schon viele Jahre sehr gut. In Europa zählt Österreich neben England und Deutschland zu den drei Top-Nationen, bei den Großen, aber auch beim Nachwuchs.

Genauso viel wie die körperlichen Effekte wiegen für Lackerbauer aber auch die sozialen „Nebenwirkungen". Denn Ultimate wird auch im Wettkampf ohne Schiedsrichter gespielt – der „Spirit of the Game" steht über allem, Fairness ist heilig. Was ein Foul ist, entscheiden die Spieler auf dem Feld selbst. „Von diesem Ansatz könnte auch unsere Gesellschaft extrem profitieren".

Im Trend liegt Ultimate allemal: In fünf Bundesländern gibt es bereits einen Landesverband, in Wien und der Steiermark sogar einen Schulcup. „Und wir bilden auch Lehrer fort, die Ultimate in der Schule ausprobieren wollen", sagt Lackerbauer. Unser Tipp: Wer gleich einen Ultimate-Verein in seiner Nähe sucht, schaut am besten auf www.frisbeeverband.at vorbei.


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