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Fahrrad Bike Technik Fahrtechnik verbessern Übungen

Fahrtechniktipps für Biker: Fest im Sattel

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Darüber muss sicher nicht diskutiert werden: Wer sein Fahrrad beherrscht, ist nicht nur sicherer und flotter unterwegs, sondern hat auch viel mehr Spaß als ein „Wackelkandidat“. Da kommen die Fahrtechnik- Tipps von Paco Wrolich gerade recht.

Aber bevor unser SPORTaktiv-Experte vor allem den Mountainbikern ein paar ganz konkrete Techniktipps mit auf die Runde gibt, rät er allen Hobby- und Freizeitradlern zu einem „Aufwärmen“ der eigenen Fahrtechnik- Künste, und zwar noch bevor die ersten Ausfahrten absolviert werden. „Nach der langen Winterpause fehlt einfach die Übung, um ein Rad auch in kritischen Situationen spielend leicht zu beherrschen. Und gefährliche Situationen können jederzeit auftauchen, im Straßenverkehr genau so wie im Gelände oder sogar auf dem Radweg.“
Für dieses „Aufwärmen“ genügen schon ein paar einfache Übungen an einem verkehrsberuhigten Platz, um ein gutes Feeling fürs Bike zu bekommen.

ACHTERFAHREN
Mit einem leichten Gang auf einer möglichst kleinen Fläche werden rund um zwei Becher Achterschleifen gefahren.

BALANCE-AKT
Für ein gutes Gleichgewichtsgefühl: Zwischen zwei 5 m langen Linien (Schnüren), mit einem Abstand von 75 cm, so langsam wie möglich durchfahren und bis zum Stillstand kommen.

RAD-SPIELE
Mit Partnern/Kindern werden auf einem Parkplatz im langsamen Tempo einfache Geschicklichkeitsübungen gemacht: Flaschen tauschen, stehende Flasche vom Boden aufheben, einhändiges Slalomfahren, Abfangenspielen – macht Spaß, schult das Gefühl für das Bike und gibt Sicherheit.

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KURVENFAHREN
Grundsätzlich bestimmt die Blickrichtung die Fahrtrichtung, daher immer vorausschauend fahren. Die Kurve außen anfahren, am Scheitelpunkt nach innen ziehen und dann wieder Richtung Kurvenausgang orientieren. Dass beim Einfahren in eine Kurve das Pedal auf der Kurveninnenseite nicht nach unten stehen darf, ist Fahrtechnik-Grundschule! Denn da würde allerhöchste Sturzgefahr bestehen. Also die Beine am besten in Parallelstellung oder Außenfuß unten! Abgesehen davon wird das Gleichgewicht des Körpers (Kopf, Arme, Schulter und Hüfte) der Kurve angepasst entsprechend nach innen verlagert. Und ganz wichtig: In der Kurve selbst nicht bremsen – die Geschwindigkeit muss schon zu Beginn der Kurve dem Radius angepasst werden.

STEIL BERGAB
Der Körperschwerpunkt wird so weit wie möglich nach hinten verlagert – im Extremfall sogar bis hinter den Sattel. Diese Stellung erlaubt eine rasche Gewichtsverlagerung und ein rasches Reagieren beim Fahren. Kniegelenke und Ellbogen sind leicht gebeugt, damit du Unebenheiten locker abfedern kannst. Beim Bremsen wird in diesem Fall vorwiegend die Hinterbremse genutzt – zwei Finger liegen stets am Bremshebel!

STEILBERGAUF
Ganz wichtig ist, rechtzeitig – also noch vor Beginn der Steigung – in den richtigen, leichten Gang zu schalten. Bei der Anfahrt den Körperschwerpunkt nach vorn und tief über den Lenker verlagern, damit das Vorderrad nicht „aufsteigt“. Zugleich sollte man immer versuchen, auch auf Steilstücken im Sattel zu bleiben, um so genügend Druck aufs Hinterrad zu bringen. Im Extremfall geht man aus dem Sattel.

HINDERNIS ÜBERFAHREN
Beginnen wir auch hier mit einem grundsätzlichen Rat für sicheres Fahren am Bike: Nur wer stets vorausschauend fährt, kann etwaige Hindernisse früh erkennen und die Situationgenau einschätzen! Liegt ein Hindernis (ein Stein, eine Wurzel etc.) auf dem Weg, das du überfahren willst, musst du dir schnell sicher sein, dass die Tretlagerhöhehöher als das Hindernis ist, um nicht aufzusitzen. 
Die Technik: Beim Anfahren leicht aus dem Sattel gehen, das Gewicht etwas nach hinten verlagern und den Lenkerleicht hochziehen.
Beim Drüberfahren werden die Arme nach vorne gestreckt, der Körperschwerpunkt wird weiter nach hinten verschoben und das Rad nach vorne freigegeben. Bei der „Landung“ schließlich wandert der Schwerpunkt bis hinter den Sattel. So werden auch beim Überfahren steiler Hinternisse „Köpfler“ vermieden.


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