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Die richtige Ausrüstung fürs Höhenwandern / Bild: Mammut

Die richtige Ausrüstung fürs Höhenwandern

Artikel vom:

Für alle, die neu einsteigen wollen: Mammut-Experte Stefan Becker kennt die richtige Ausrüstung fürs Höhenwandern.


Die Ausgangssituation: Geplant ist eine drei- bis fünftägige Wanderung, übernachtet und gegessen wird auf Hütten. Der Innsbrucker Stefan Becker, selbst oft für mehrere Tage in den Bergen unterwegs und mit dem Bergsportequipment seines Arbeitgebers Mammut gut vertraut, erklärt, worauf es ankommt ...

Die richtige Ausrüstung fürs Höhenwandern: Rucksack / Bild: iStock / lzf... BEIM RUCKSACK

  • Ich empfehle ein Modell mit einem Volumen von maximal 35 Litern. Ein größerer Rucksack wiegt einerseits mehr – und verleitet andererseits dazu, mehr einzupacken als nötig.
  • Wie schon beim Volumen verzichte ich auch beim Rucksack auf jeglichen Schnickschnack, wie aufgesetzte Taschen, Bänder und Halterungen. All das führt nur zur Gewichtszunahme und zum Komfortverlust.
  • Apropos Komfort: Den garantiert neben geringem Gewicht vor allem ein zeitgemäßes Tragesystem. Unter ‚zeitgemäß‘ verstehen wir bei Mammut ein eng anliegendes Rückensystem, welches das Gewicht über einen möglichst großen Bereich auf den Rücken überträgt und trotzdem für ausreichende Belüftung sorgt. Mein Favorit: der „Creon Guide“ mit dem Contact Stream-Rückensystem.


Die richtige Ausrüstung fürs Höhenwandern: Rucksack / Bild: iStock / JordiDelgado... BEI DEN SCHUHEN

  • Der alte Spruch: ‚Schuster, bleib bei deinen Leisten‘ passt hier recht gut: Der Schuh soll dem Fuß vor allem vertraut und schon eingegangen sein! Jeder Fuß ist verschieden, fast wie ein Fingerabdruck – entsprechend gilt es, das passende Modell zu finden. Wir können auf eine lange Tradition des Schuhmacherhandwerks zurückgreifen – und diese Erfahrung macht sich dann auch am Fuß bemerkbar.
  • Für längere Touren mit etwas höherem Gewicht am Rücken sollte ein stabiler, knöchelhoher Schuh gewählt werden. Ist der Schuh stabil gebaut, muss der Fuß nicht jede Unebenheit ausgleichen, und das trägt wiederum entscheidend dazu bei, dass die Beinmuskulatur nicht so rasch ermüdet.
  • Was oft übersehen wird: Je länger die Tour ist, umso wichtiger sind spezielle Outdoorsocken.

Video: Ausrüstungstipps fürs Wandern


Die richtige Ausrüstung fürs Höhenwandern: Harshell-Jacke / Bild: iStock / Geribody... BEI DER BEKLEIDUNG

  • Eine robuste Hardshelljacke findet sich bei mir immer auf der Packliste. Denn auch im sommerlichen Gebirge ist Schneefall keine Seltenheit!
  • Bei Mehrtagestouren verlasse ich mich ansonsten auf Teile mit multifunktionalem Charakter. Neben der Hardshell habe ich immer eine Fleecejacke im Gepäck – die fühlt sich fein an, schützt unter der Hardshell-Schicht vorm Auskühlen, und trägt abends auch zum heimeligen Gefühl auf der Hütte bei.
  • Auf Mehrtagestouren führe ich eigentlich nur ein Wechselshirt mit! Damit Shirts länger frisch bleiben und auch mehrere Tage getragen werden können, bedienen wir uns einer Ökotex- und Bluesign-zertifizierten Textilbehandlung auf der Basis von Silber. Diese verhindert die Geruchsbildung und bietet auch den positiven Nebeneffekt, dass das Shirt weniger oft und mit geringerer Temperatur gewaschen werden muss. Was auch der Umwelt zugutekommt.
  • Mütze nicht vergessen – auch im Sommer! Sogar wenn es Tagestemperaturen von 30 Grad hat, wird es in der Höhe mit Sonnenuntergang schnell frisch. Wäre wirklich schade, wenn man die romantische Stimmung nach Sonnenuntergang vor der Hütte, in absoluter Stille mit einem Weißbier in der Hand, nicht auskosten könnte.

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Die richtige Ausrüstung fürs Höhenwandern: Gewicht sparen / Bild: iStock / shopformoose... ZUR „GEWICHTSOPTIMIERUNG“

  • Mein Tipp dazu: Schon vor der Tour alle Ausrüstungsgegenstände auf dem Boden ausbreiten, sich einen Überblick verschaffen und unnötige Gegenstände dezimieren. Wie schon gesagt: In einen 35-Liter-Rucksack passt, sofern man die Hütteninfrastruktur nützt, auch ein Mehrtagestourengepäck rein.
  • Wer will, kann sogar jeden Gegenstand abwiegen und das Gesamtgewicht addieren. Das muss man aber nicht. Oder man kann sich den Spaß machen, die Zahnbürste um den Stiel zu kürzen und die Zahnpastaration streng zu rationieren. Ich selber sehe das durchaus als Teil der Tourenvorbereitung. Da diese untrennbar mit Vorfreude verknüpft ist, beginnt so der Spaß also schon im Wohnzimmer!



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