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Der Matschwinner: Erklär mir das Cyclocross Bike / Bild: BMC / Küstenbrück

Der Matschwinner: Erklär mir das Cyclocross Bike

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Die warme Jahreszeit ist vorbei. Jetzt herrscht auch für die Rennradler die Querfeldein-Zeit. Das Terrain ist das gleiche geblieben – und dafür braucht’s ein echtes Hybrid-Radl ... das Cyclocross Bike.


Obwohl es gern als ein Hybridwesen aus Rennrad und Mountainbike bezeichnet wird, ist das Cyclocross Bike ganz eindeutig aus dem Straßenrennsport entstanden. Die Rennfahrer aus früheren Zeiten konnten mit diesem Rad vor Beginn der eigentlichen Saison ihre Form aufbauen. Dabei wurden spezielle Strecken gewählt, bei denen steile und knackige Anstiege sowie schwierige Untergründe und Bodenbeschaffenheiten an der Tagesordnung waren. Dabei konnte es auch schon mal vorkommen, dass aufgrund des feuchten Bodens auf so manchen Passagen das Rad getragen werden musste. Eben jenes Bild vom Rennfahrer mit geschultertem Bike hat sich in den vergangenen Jahrzehnten als Symbol von „Querfeldein“-Rennen in den Köpfen manifestiert.
Wer in den Übergangszeiten oder im Winter in unseren Gefielden nicht auf seine Rennradtouren verzichten möchte, ist mit einem Cyclocross-Rad jedenfalls bestens bedient. Die Winterpause war gestern. Und ein Abstecher querfeldein, wenn man etwas Zeit gut machen möchte, ist mit diesen Allroundern kein Problem. Aber was ist anders als bei einem Rennrad? Abseits vom Renngeschehen, wenn das Cyclocross-Rad auch ganzjährig für Ausfahrten verwendet wird, kommt es einem Komfort-Renner (klick hier) zwar schon sehr nahe – und unterscheidet es sich doch in einigen Punkten wiederum ganz deutlich.
Wenn du die Geschwindigkeit eines Rennrades auf der Straße suchst, aber auf einer Ausfahrt zwischendurch auch gern mal den groben Schotter eines Forstweges unter den Rädern spüren möchtest, dann sind die bis zu 33 mm breiten Reifen des Cyclocross- Rades in ihrem Element. Weil sie zudem dank stärker Profilierung auch mehr Grip am groben Untergrund bieten.

MEHR FREIHEIT FÜR DIE RÄDER
Da man mit dem Rad, wie der Name schon sagt, querfeldein unterwegs ist, besitzt es einen äußerst stabilen Rahmen. Im Vergleich zum klassischen Renner liegt das Tretlager etwas höher, um ordentlich Bodenfreiheit im Gelände zu schaffen. Die Reifenfreiheit ist ebenfalls größer, um ein Blockieren der Räder im harten Einsatz bei jeder Schlammlage zu verhinden. Diese breitere Ausführung trägt auch zur Rahmenstabilität bei.
Viele Hersteller verbauen am Rahmen flache Oberrohre, die bei Tragepassagen besser auf der Schulter aufliegen. Möchte man Rennen fahren, sollte man auch darauf achten, dass die Schalt-/Bremszüge nicht an der Unterseite des Rohres verlaufen. Noch ein Tipp für etwaige Wettkämpfer: Ein Cyclocross mit austauschbarem Schaltauge ist zu bevorzugen, da in der Hitze des Gefechts schon mal das Schaltwerk abbrechen kann.

EIN PLATZ IN DER MEUTE
Um kontrolliert auf unwegsamen Wegen unterwegs zu sein, kommen bei Cyclocross Bikes (auch dank einer Regeländerung) nun vermehrt auch Scheibenbremsen zum Einsatz, aber auch Cantilever-Bremsen oder V-Brakes sind nach wie vor im Einsatz.
Die CC.Lenker gleichen auf den ersten Blick den gebogenen Rennradlenkern, sie sind aber, wie im Mountainbikesport, etwas breiter. Um mit dem Rad auch steile Anstiege im Gelände bewältigen zu können, sind die Übersetzungen niedriger – wodurch sich das Rad letztlich auch gut für Einsteiger in den Rennrad-Sektor eignet.


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