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Dein neuer Coach: Fit mit Christoph Sumann / Bild: Thomas Polzer

Dein neuer Coach: Fit mit Christoph Sumann - Teil 1

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7 Olympia- und WM-Medaillen, 9 Weltcupsiege – so eindrucksvoll liest sich die Bilanz von Christoph Sumann im Biathlon-Weltcup. Seit letzten Frühling ist der Spitzensportler Geschichte, gibt es „Sumi“ als Freizeitsportler – und ab der ersten Ausgabe 2015 als prominenten ständigen Ratgeber und Coach für die SPORTaktiv-Leser/-innen!


Sonntag, 29. Juni 2014, Klagenfurt: Beim Ironman Austria ist ein Triathlondebütant sensationell gut unterwegs, liegt nach dem Wechsel vom Rad auf die Laufstrecke unter den Top 80 im auf 2.950 „Eiserne“ limitierten Feld. Der Computer spuckt später sogar den 35-besten Radsplit für Christoph Sumann aus. Gut, kann man sagen, der Mann hat auch schon einiges an sportlicher Erfahrung und genügend Ausdauer, gewann er doch vier Monate vorher bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi Bronze mit der Biathlonstaffel.
Für jede Herausforderung im Ausdauersport zu haben: Christoph Sumann in der Vorbereitung auf das Race Around Austria, das er in einem Sportlerteam mit Benjamin Karl, Andreas Goldberger und Axel Naglich bestritt. / Bild: Red BullTrotzdem: Triathlon ist nicht Biathlon. Und das Ironman-Debüt des Hobbytriathleten Christoph Sumann verläuft bis dahin einfach saustark.
Auf der Laufstrecke büßt der Debütant dann allerdings sämtliche Sünden ab: „Schon nach 100 Meter kamen die ersten Krämpfe. Trotzdem hab ich geglaubt, dass noch was nach vorne geht.“ Und obwohl der Ex-Biathlet die Warnung eines Ironman-erfahrenen Bekannten deutlich im Kopf gehabt hat – „die ersten Laufkilometer wirst du das Gefühl haben, dass nichts weiter geht. Es wird sich viel zu langsam anfühlen“ – hielt sich der frühere geschulte Spitzensportler nicht an seine Marschtabelle. „Und so bin ich schrecklich eingegangen ...“

4:00:44 STUNDEN
... benötigte „Sumi“ auf der 42,2 km langen Ironman-Laufsstrecke – „eine Zeit, die ich den Marathon normal rückwärts laufe.“ Und 9:56 Stunden standen am Ende fürs Ironman-Debüt in der Ergebnisliste. Seine (im Vorfeld bewusst nicht ausgeplauderte) persönliche Zielzeit von 9 Stunden verfehlte der Steirer damit doch recht deutlich – und zog dann sein persönliches Resümee: „Einerseits war es schon eine extrem schmerzvolle Erfahrung, ich hab mich 20 Kilometer weit schrecklich ins Ziel schleppen müssen. Das wurmt mich schon sehr, dass es so in die Hose gegangen ist. Andererseits war es aber auch ein Spitzenerlebnis, bei dem ich wieder viel gelernt hab!“
Dem Bewerb Ironman kann der Olympia- und WM-Erfahrene nämlich richtig viel abgewinnen: „Dieser Event hat mir immer schon getaugt – und heuer nach dem Rücktritt vom Spitzensport hat es endlich mit einer Teilnahme gepasst. Wobei ich mir vorher die Frage gestellt habe: Soll ich schon heuer starten – oder soll ich mich ein Jahr lang wirklich seriös darauf vorbereiten? Nach kurzem Überlegen hab ich mir selbst die Antwort gegeben: Ich geh’s gleich an. Denn wer weiß, was in einem Jahr ist, ob ich dann mehr Zeit für die Vorbereitung hab. Am Karfreitag hab ich mich angemeldet, die Grundkondition war ja vorhanden – und in den drei verbliebenen Monaten hab ich zum ersten Mal in meinem Leben sogar Trainerstunden fürs Schwimmen genommen ...“

Humorvolles Video zum Karriereende von Christoph Sumann


COACH FÜR DIE FREIZEITSPORTLER

Es ist ein Dienstag, Anfang November, gut vier Monate nach dem Rennen, als Christoph Sumann dem SPORTaktiv-Team von seinem Ironman-Debüt erzählt. Zwei Dinge sind dabei zu spüren: Erstens die Leidenschaft und Begeisterung für den Sport – auch wenn es nicht mehr ums unbedingte Gewinnen, sondern nur ums Erreichen einer persönlichen Zielzeit geht. Und zweitens, dass für Christoph Sumann nach wie vor gilt, was schon zu seinen Spitzensportzeiten jeder, der mit ihm zu tun hatte, wusste: Sumi ist ein Typ, der nie um einen lockeren Spruch verlegen ist. Aber nicht zu verwechseln mit einem Sprücheklopfer, wie es sie ja auch gibt: Ansagen des Ex-Weltklasse-Biathleten hatten und haben stets Hand und Fuß und sie wurden während seiner Karriere zudem eindrucksvoll von sportlichen Leistungen untermauert.
Das Fazit daraus: Es ist echt ein Glücksfall, so einen Mann als Ratgeber und Coach fürs Jahr 2015 zu gewinnen! Deshalb freuen wir uns, Christoph Sumann hiermit als Neuzugang im SPORTaktiv-Team vorstellen zu dürfen: Ab nächster Ausgabe, also erstmalig im Februar 2015, wird der 38-jährige Steirer die SPORTaktiv-Leser/-innen in einer Kolumne an seinen eigenen Erfahrungen als Hobbysportler teilhaben lassen und sie mit seinem sportlichen Know-how coachen, das er in knapp zwei Jahrzehnten Leistungssport erworben hat.

Hier geht es zu Teil 2 des Artikels ...

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