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Das war

Das war "Outrun the Sun" - Der weltweit erste Traillauf gegen die Sonne am Mont Blanc

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Am Samstag, den 21. Juni 2014, dem längsten Tag des Jahres, veranstaltete ASICS den weltweit ersten Trail-Lauf gegen die Sonne. Zwei Staffelteams von Trail-Athleten starteten den ultimativen Lauf gegen die Sonne und forderten beim „Outrun The Sun“ die Natur heraus. Ziel der Challenge war es, das Massiv des Mont Blanc, des höchsten Bergs in Westeuropa von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang zu umrunden.


Das „Team Ultra-Trail“, besetzt mit den weltweit besten ASICS Trail-Läufern, bezwang diese einzigartige Herausforderung in atemberaubenden 15 Stunden, 3 Minuten und 37 Sekunden – und war damit unglaubliche 37 Minuten schneller als die Sonne.
Knapp geschlagen verpassten die Herausforderer, das „Team Enduro“ mit sieben Top-Ausdauerathleten, die Umrundung des Mont Blanc vor Sonnenuntergang nur um Haaresbreite – mit einem Rückstand von gerade einmal 33 Sekunden.

152 KM, 9.500 HM
Startpunkt und Zieleinlauf des ASICS Outrun the Sun war in Chamonix, dazwischen lag eine Streckenlänge von 152 km in hochalpinem Gelände, in dem die Athleten unglaubliche 9.500 Höhenmeter durch Frankreich, Italien und die Schweiz bei Temperaturen von 27 Grad bis hin zu verschneiten Höhenlagen bezwingen mussten.
Teilnehmer des „Team Ultra-Trail“ waren vier der weltbesten Trail-Läufer, die jeder einzelne als Spezialisten auf ihrem Gebiet besondere Fähigkeiten mitbringen: Xavier Thevenard, Gewinner des Ultra-Trail du Mont-Blanc von 2013, Kota Araki, japanischer Elite-Läufer, Jonas Buud, schwedischer 100-Meilen-Rekord-Halter und Thomas Lorblanchet, ehemaliger Trail-Weltmeister.
Das „Team Enduro“ war besetzt mit sieben internationalen Elite-Läufern aus unterschiedlichen Ausdauerdisziplinen: Genis Zapater, spanischer Trail- und Skilangläufer, Megan Kimmel, amerikanische Trail-Läuferin, Sylvaine Cussot, französische Läuferin, Lukas Naegele, deutscher 1.500-m-Läufer Iazaldir Feitoza Santana, brasilianischer Läufer, Holly Rush, britische Marathonathletin und Gert Theunis, belgischer Straßenläufer

HIGHLIGHTS DER TRAIL-CHALLENGE
Hunderte von begeisterten Zuschauern feuerten in Chamonix um 05:42 Uhr Kota Araki aus Japan, Startläufer des „Team Ultra-Trail“, und Iazaldir „Iaza“ Feitoza aus Brasilien, der das „Team Enduro“ anführte, an.
Das erste Athletenpaar war bis zum Anstieg zum Col du Voza gleichauf, dann setzte sich Araki an die Spitze. Hier konnte er seine Führung ausbauen und erreichte den ersten Übergabepunkt mit knapp drei Minuten Vorsprung vor der Sonne. Der Gewinner des UTMB-Laufs 2013 Xavier Thevenard übernahm den Staffelstab zu Beginn seiner zweiten Etappe mit Marathondistanz. „Iaza“ erreichte 23 Minuten später den Übergabepunkt und lag damit erschöpft und emotional sichtlich bewegt nur knapp hinter der Sonne zurück.
Der Brasilianer übergab den Staffelstab an die Britin Holly Rush, die wusste, dass es an ihr lag, den Rückstand auf die Sonne, ebenso wie auf den schnellen Thevenard, wieder aufzuholen, die beide bereits den langen Anstieg auf den verschneiten Pass des Col du Bonhomme mit 2.500 m Höhe in Angriff genommen hatten. Und hier wurde es richtig spannend. Während Thevenard, Buud und Lorblanchet die verbleibenden 123,4 km unter sich zu dritt aufzuteilen hatten, waren im „Team Enduro“ zur Bewältigung derselben Distanz die Teamkolleginnen und -kollegen Rush, Zapater, Cussot, Theunis, Naegele und Kimmel gefordert.



Holly Rush, die erst kürzlich vom Marathon zum Trail-Running gewechselt hatte, legte ihre Etappe in einer beeindruckenden Geschwindigkeit zurück. Ihre 19,3-km-Strecke – mit einem harten Anstieg und technisch anspruchsvollen Abstieg am Col du Bonhomme – absolvierte sie in nur 3 Stunden und sie konnte den Stab um 11:36 Uhr, bei einem nur knappen Zeitvorteil für die Sonne, an den jungen Genis Zapater übergeben.
Als Thevenard um 12:52 Uhr nach seiner Etappe von 43,4 km und einer rasanten Zeit von 4 Stunden und 16 Minuten im italienischen Courmayeur seinen Staffelstab an Jonas Buud übergab, hatte er für sein Team bereits einen unglaublichen Vorsprung von 45 Minuten vor der Sonne herausgelaufen. Aber in Courmayeur warteten noch weitere Überraschungen.

RETTUNGSAKTION TROTZ ZEITDRUCK
Der 22-jährige Genis Zapater, der aus dem katalonischen Bergland stammt und für seine Liebe zur Natur bekannt ist, entdeckte auf seiner Strecke eine Bergziege, die sich in einem Zaun verfangen hatte. Ungeachtet des Zeitdrucks beim Wettlauf gegen die Sonne, unterbrach der junge Katalane sein Rennen, um das Tier zu befreien, bevor er seinen Weg in das vom Sonnenlicht durchflutete Dorf fortsetzte – ein Ausdruck des wahren Geistes des Trail-Running: Respekt vor der Natur als ebenso wichtiges Ziel, wie den eigenen Gegner zu schlagen.
Als Zapater fünf Minuten nach seiner Tierrettungsaktion um 13:32 Uhr in Courmayeur ankam, übernahm Trail-Läuferin Sissi Cussot aus Frankreich den Staffelstab, die dank der 24-km-Distanz des Spaniers in unter zwei Stunden gleichauf mit der Sonne durchstartete. Cussot zeigte auf dem extrem steilen Anstieg ihrer Etappe von 14,6 km eine Spitzenleistung. Als sie jedoch um 15:25 Uhr in Arnuva den Stab an Teamkollege Gert Theunis übergab, hatte die erbarmungslos brennende Nachmittagssonne ihren Vorsprung vor der dehydrierten Cussot und dem „Team Enduro“ wieder ausbauen können.
Damit lag es nun an Gert Theunis vom „Team Enduro“ auf seiner Mammutstrecke von 27,8 km, den Rückstand wieder einzuholen und die Sonne hinter sich zu lassen.

SPANNENDES FINISH
In der Zwischenzeit hatte Jonas Buud aus Schweden, noch immer mit einem 20-minütigen Vorsprung vor der Sonne, den 1.000-m-Anstieg nach Bertone bezwungen und erreichte schließlich in Champeix den letzten Übergabepunkt mit seinem Kollegen des „Team Ultra-Trail“ Thomas Lorblanchet, nachdem er einen Vorsprung von insgesamt 35 Minuten vor der Sonne hergelaufen hatte.
Der Straßenläufer Theunis, Vertriebsmitarbeiter von ASICS, machte gegenüber der unbarmherzigen Sonne weiter Boden gut und meisterte souverän den langen und technisch schwierigen Abstieg vom Grand Col Ferret, bevor er seinen Staffelstab in Champeix an Lukas Naegele übergab. Sein Team hatte jedoch trotz der schnellen Übergabe noch immer einen Rückstand hinter der Sonne.

Der deutsche 1.500-m-Bahnläufer hatte zwar die kürzeste Etappe für das „Team Enduro“ zu bewältigen, musste dabei allerdings den Anstieg von Champeix nach Bovine bezwingen, der auch von den erfahrensten Trail-Läufern absolute Höchstleistung abverlangt. Lorblanchet schloss als Finisher beim Einlauf in den Zielort den beeindruckenden Lauf für das „Team Ultra-Trail“ ab und beendete das Rennen in 15 Stunden, 3 Minuten und 37 Sekunden.
Nach der starken Vorlage von Naegele startete Megan Kimmel um 19:36 Uhr ihre Etappe in Trient und konnte bei sagenhaften Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 20 km/h Boden auf die Sonne gutmachen, indem sie sich beim rasanten Abstieg vom Col de Balme nach Argentiere und Chamonix ihre gesamte langjährige Erfahrung als Trail-Läuferin in Colorado zunutze machte.
Angefeuert von einer begeisterten Menge aus mehr als 500 Zuschauern musste sich Kimmel auf der Ziellinie mit einem haarscharfen Rückstand von nur 33 Sekunden hinter der Sonne geschlagen geben.

Weitere Infos zum Lauf findest du auf http://outrunthesun.asics.com/de


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