Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
/// News
Das war die Zillertal Bike Challenge 2014 / Bild: Gmedia

Das war die Zillertal Bike Challenge 2014: Sekundenkrimis, Spannung und beste Stimmung

Artikel vom:

Das erste Juliwochenende 2014 stand im Zillertal ganz im Zeichen der Mountainbiker. Die bereits sechste Auflage der Zillertal Bike Challenge brachte auch heuer wieder spannende Wettkämpfe durch die Berge und Wälder des Zillertals. An die 500 Starter stellten sich der Herausforderung. Ganz egal welche Rennkategorie, jeder der die Ziellinie am Tuxer-Ferner-Haus überquerte, war ein Sieger. Während die Fahrer und Fahrerinnen der Prince/Princess und Lord/Lady Kategorien die steilen Anstiege zum Teil mit den Bergbahnen abkürzen durften, mussten die Kings und Queens die gesamte Strecke mit ihrem Mountainbike bewältigen.


MARKUS KAUFMANN WIEDER KING OF THE MOUNTAIN 
Die erste Etappe der Zillertal Bike Challenge stand ganz unter dem Motto „Österreich gegen Deutschland". Das Nationenduell, das man bei einer Fußball-WM seit langem vermisst, wurde auf den steilen Anstiegen und Trails des ersten Tages zwischen Markus Kaufmann (GER, Team CENTURION Vaude) und Hermann Pernsteiner (AUT, Fill Proforma Racing) ausgetragen. Selbst bergab kämpften die beiden um jeden Zentimeter und so war es schließlich Markus Kaufmann, der das erste Duell für sich entscheiden konnte. Am zweiten Tag lösten Regen und Wolken die Sonne vom ersten Tag ab. Die Fahrer der King Kategorie ließen sich jedoch nicht aus dem Konzept bringen. Beim Übergangsjoch auf über 2500 Meter lagen der Gesamtführende Markus Kaufmann (GER, Team CENTURION Vaude) und seine Verfolger Daniel Geismayr (AUT, Team CENTURION Vaude), Hermann Pernsteiner (AUT, Fill ProForma Racing Team) und Jochen Käss (GER, Team CENTURION Vaude ) Kopf an Kopf. Die Spitzenfahrer kämpften erbittert um jeden Meter und fuhren weiter Richtung Gerlos und zurück über die Kreuzwiesenalm nach Zell am Ziller. Der Zieleinlauf in Mayrhofen war ein Sprint um Sekunden, den der Dornbirner Geismayr gewann. Eine Sekunde später überquerten Markus Kaufmann und Hermann Pernsteiner die Ziellinie, acht Sekunden danach beendete der vierte Jochen Käss das Rennen. Erst der dritte Tag brachte schlussendlich die Entscheidung in der Gesamtwertung. Nach dem Anstieg hoch zum Penken konnte sich Jochen Käss (GER, Team CENTURION Vaude) auf der anschließenden Abfahrt absetzen und erreichte mit einem Vorsprung von über einer Minute das Ziel und gewann so die Tagesetappe. Dahinter matchten sich Kaufmann und Pernsteiner um den Gesamtsieg. Kaufmann machte schließlich kurz vor dem Ziel den Sack zu: Auf den letzten 500 Metern mobilisierte er seine letzten Kraftreserven und erreichte 9 Sekunden vor seinem Verfolger aus Österreich das Ziel. Der King of the Mountain 2014 heißt nach 2011 wieder Markus Kaufmann.

HARTE SCHLACHT BEI DEN QUEENS
In der Queen Kategorie war bereits nach dem ersten Tag klar, dass der heurige Titel ein Zweikampf zwischen Ann-Kathrin Hellstern (GER, BQ Cycling Team) und Sara Koba (SUI, Assos Werksteam) werden würde. Hellstern konnte die erste Etappe souverän für sich entscheiden. Doch am zweiten Tag setzte ihre Schweizer Konkurrentin ein kräftiges Lebenszeichen und verwies Hellstern mit über sechs Minuten Vorsprung auf Platz zwei. Am letzten Tag konnte Ann-Katrin Hellstern an ihre starke Leistung von der ersten Etappe anknüpfen und nicht nur den Tages-, sondern auch den Gesamtsieg für sich entscheiden. In der Gesamtwertung führte sie am Ende mit über 9 Minuten Vorsprung auf Sarah Koba (SUI, Assos Werksmannschaft). Die Drittplatzierte Susanne Tanner (SUI) konnte das harte Tempo von Hellstern und Koba nicht mithalten und beendete die Zillertal Bike Challenge mit über 40 Minuten Rückstand auf die Erstplatzierte.

NEUE U23-WERTUNG BEI DEN PRINZEN
Bei den Prinzen war die Entscheidung deutlicher als in den beiden Top-Klassen. Benjamin Michael (GER, Ghost Racing) und Dominik Schwaiger (GER, Fahrrad Zimmermann Racing) waren die beiden dominanten Fahrer, wobei Schweiger eigentlich in der neuen U23-Wertung startete. Nachdem Benjamin Michael die ersten beiden Etappen für sich gewinnen konnte, schnappte ihm sein junger Landsmann am letzten Tag den Tagessieg weg. Es reichte für Michael aber dennoch souverän für den Gesamtsieg mit knapp 8 Minuten Vorsprung. Als Drittplatzierter in der Gesamtwertung hinter Schwaiger erreichte Jens Schuhmann (GER) das Ziel.

DOMINANTE PRINZESSION SIMONE SCHUBERT 
In der Princess Kategorie war Simone Schubert (GER, Soli Wartenberg Team Schauer) eine Klasse für sich und beendete die Zillertal Bike Challenge mit knapp 40 Minuten Vorsprung auf die Zweitplatzierte Veronika Marreck (GER). Die Drittplatzierte Claudia Gottschlich (GER) war mit 1:06:52 Stunden Rückstand weit abgeschlagen.
In der Lord Kategorie setzte sich der Vorarlberger Siegi Geissler (AUT) mit einer Gesamtzeit von 5:37:02 souverän an die Spitze. Ellinor Hannson (SWE) dominierte die Lady Kategorie klar mit über 20 Minuten Vorsprung.

Weitere Infos findest du auf www.zillertal-bikechallenge.com


Zum Weiterlesen:

Diese Seite verwendet Cookies. Durch Nutzen dieser Seite sind Sie mit der Verwendung von Cookies einverstanden.
Nähere Informationen zu Cookies finden Sie hier