Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
/// News
Das war die Triathlonsaison 2014: Eisern ins neue Jahr / Bild: IRONMAN 70.3 Zell am See / Christian Mairitscht, GEPA Pictures

Das war die Triathlonsaison 2014: Eisern ins neue Jahr

Artikel vom:

Vorhang runter! Im Triathlonsport ist die Saison 2104 so gut wie gelaufen. Der letzte echte Höhepunkt für die Ausdauer-Dreikämpfer war der IRONMAN 70.3 in Zell am See. Ein Nachbericht, der zugleich Stimmung für die neue Saison macht. Und Lust ...


Sportler wissen: Nach der Saison ist vor der Saison! Das zeigte sich auch beim IRONMAN 70.3 in Zell am See. Denn während hier die Letzten ins Ziel kamen, machten sich unter den sportlich interessierten Zuschauern (und sicher auch anderswo) die ersten schon gedanklich startklar – um im nächsten Jahr selbst ihren ersten Triathlon in Angriff zu nehmen. Für alle potenziellen Neueinsteiger in das Abenteuer Triathlon könnte dieser „Live dabei“-Bericht von SPORTaktiv daher sehr gut auch als Voreinstimmung dienen:

INS KALTE WASSER
In den Bergen über Zell am See hängen tiefe Regenwolken. Nervosität liegt in der Luft. Der See ist spiegelglatt. Dann ertönt der Schuss. Und die erste Startgruppe zieht mit hektischen Armschlägen immer tiefer ins 18 Grad kühle Wasser.
Für den Hobbytriathleten Erwin Helml geht’s wenige Minuten später los. Der Deutsche zählt mit seinen 74 Jahren zu den ältesten Teilnehmern an diesem Tag. Im Getümmel bekommt der Senior bald einen Schlag auf seine ohnehin schon lädierte Schulter – aber der „eiserne“ Erwin lässt sich nicht unterkriegen: „Ich konnte nur noch mit dem linken Arm richtige Kraulzüge machen“, weiß er später zu berichten. „Das hat mich locker eine Viertelstunde gekostet …“
Heraus aus dem See, geht es auf eine Radstrecke, die es mit ihrem 13 Kilometer langen Aufstieg zum Hochkönig und den insgesamt 900 Höhenmetern wahrlich in sich hat. Hier schlagen die Herzen höher – allerdings im wahrsten Sinn des Wortes und nicht vor Freude. „Ich hasse Triathlon!“, schreit einer, während er mit wütenden Tritten eine Gruppe überholt, die es eher gemächlicher angeht.
Plötzlich taucht einer mit dem Rad auf, den man von einem ganz anderen Metier her kennt: Martin Koch, seines Zeichens Olympiasieger und sechsfacher Weltmeister im Skispringen und Skifliegen – und hier in Zell am See sozusagen auf erste Schnuppertour in den Triathlonsport: „Ich bin heute mit der Staffel im Einsatz und übernehme die Radstrecke“, erklärt der Kärntner. „Ich glaub, das ist für mich auch die perfekte Gelegenheit, den Mythos Ironman einmal kennenzulernen.“

GENERALPROBE FÜR DIE WM
Eben dieser Mythos lockte diesmal 2.200 Athlet/-innen aus 60 Nationen ans Kitzsteinhorn. Von Russland bis Neuseeland. Für viele von ihnen war’s ihr Triathlon-Debüt. Oder auch das erste Kennenlernen einer Strecke, auf der im kommenden Jahr eine Veranstaltung über die Bühne geht, die noch mehr Internationalität verspricht: Erstmals wird die IRONMAN 70.3- Weltmeisterscha außerhalb Nordamerikas ausgetragen, und zwar in – genau, Zell am See. 
Einen Tag vor diesem Highlight gehen an gleicher Stelle wieder die Amateure an den Start; dann wohl auch mit Ex-Skispringer Martin Koch. Der stürzt allerdings beim diesjährigen Testlauf nach 80 Kilometern und schiebt sein Fahrrad die letzten 10 Kilometer bis ins Ziel. Kurz darauf zeigt sich Martin aber schon wieder hochmotiviert: „Die anderen Athleten, die Zuschauer, die Atmosphäre – das war alles unglaublich aufregend. Im nächsten Jahr will ich über alle drei Disziplinen an den Start gehen – und mir dann auch als Einzelstarter meine Finisher- Medaille holen …“

TRAININGSBEGINN IST – JETZT
Das hat der „eiserne“ Erwin Helml schon vor 25 Jahren gescha t und inzwischen 21 Ironman-Wettkämpfe auf allen fünf Kontinenten absolviert. Am heutigen Tag kommt er nach 7:14:22 Stunden ins Ziel: Er ist der schnellste seiner Altersklasse M70-74, qualifi ziert sich damit sogar für die WM 2015 hier am Zeller See. Auf die Frage, was er den jungen Athleten mit auf den Weg geben kann, hält er eine hilfreiche wie knappe Antwort parat: „Trainieren …“ 
Weil damit aber echten Neueinsteigern nicht wirklich geholfen ist, haben wir uns einen Ratgeber gesucht, der als Profi im nächsten Jahr die WM in Zell am See sicher im Fokus hat: Andreas Giglmayr, heuer sensationeller Vierter bei seiner „langen“ Ironman- Premiere in Klagenfurt, liefert HIER einen kurzen Trainingsfahrplan, wie man es auch als Neuling in einem Jahr – ab jetzt – zum Triathlon schaffen kann. Denn wie schon gesagt: Nach der Saison ist vor der Saison!

IRONMAN 70.3 in Zell am See 2014IRONMAN 70.3 IN ZELL AM SEE
2.200 Starter/-innen aus 60 Nationen nahmen am 31. August 2014 bei der dritten Ausgabe dieses Rennens rund um Zell am See teil.
Die Aufgabe: 1,9 km schwimmen, 90 km auf dem Rad sowie 21,1 km laufen. In Summe 113 km – oder eben 70,3 Meilen.
Bei den Männern gewann der Belgier Marino Vanhoenacker in einer Zeit von 04:02:32 Stunden. Bei den Damen siegte eine Österreicherin: Eva Wutti benötigte 04:28:35 Stunden. Der 4. IRONMAN 70.3 in Zell am See fi ndet am 29. August 2015 statt. Am Tag darauf treten an gleicher Stelle mehr als 2.000 Athleten im Kampf um den WM-Titel an.

Weitere Infos findest du auf www.ironmansalzburg.com


Zum Weiterlesen:

Diese Seite verwendet Cookies. Durch Nutzen dieser Seite sind Sie mit der Verwendung von Cookies einverstanden.
Nähere Informationen zu Cookies finden Sie hier