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Granitmarathon in Kleinzell 2014 / Bild: Kathi Bittner

Das war der Granitmarathon in Kleinzell 2014

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Der Höhepunkt des 14. Raiffeisen Granitmarathon stand Sonntag am Programm. Am Großkampftag gingen die 3. Etappe der Granitland Xtreme und die klassischen Granitmarathondistanzen die zur österreichischen Rennserie der „Centurion Mountainbike Challenge“ zählen über die Classic- (75 km), Small- (38 km) und Light-Distanz (27 km) über die Bühne.


Bei perfekten äußeren Bedingungen war der Ansturm der Biker und der Zuschauer unglaublich. Die Nachnennungen explodierten, die Strecken waren ausverkauft und in Summe sorgten am gesamten Wochenende über 1.400 Biker für einen beeindruckenden Teilnehmerrekord.

GRANITLAND XTREME 3. ETAPPE: KLEINZELL -KLEINZELL 75 KM / 2.500 HM
Die ungeheuren Belastungen der Vortage war im Teilnehmerfeld deutlich zu spüren. Selbst die Führenden Buchli und Mayer waren angeschlagen, wollten aber die Führungstrikots mit aller Macht verteidigen. Nach dem Start riss auf den ersten 10 Kilometern in den steilen Mühlviertler Anstiegen das Feld deutlich auseinander und mit Buchli und Krenn waren die beiden Spitzenreiter schnell wieder vereint. Von der bisherigen Harmonie war nicht viel zu spüren. Die Attacke Buchlis auf Krenn kam früh. Bei KM 20 machte der Schweizer ernst, distanzierte Krenn mit einer brutalen Attacke und fuhr solo an der Spitze. Bei der ersten Zieldurchfahrt nach 45 km betrug der Rückstand Krenns bereits drei Minuten. Robert Berger auf Platz 3 hatte in etwa einen Rückstand auf Krenn von 45 Sekunden.
Die Mittagshitze wurde am bisher heißesten Tag des Jahres auf den letzten 15 km enorm. Buchli blieb aber cool, fuhr materialschonend und verteidigte den Vorsprung auf Krenn souverän. Der Überraschungsmann der Granitland Xtreme, Bernhard Berger, kam auf Platz 3 ins Ziel und verteidigte somit auch in der Gesamtwertung den letzten Platz auf dem Podest.
Bei den Damen war die Linzerin Barbara Mayer erneut eine Klasse für sich. Sie holte sich nach den Siegen auf Etappe 1 und 2 auch die dritte Etappe und somit auch souverän die Gesamtwertung vor Silke Schrattenecker.

CENTURION MOUNTAINBIKE CHALLENGE 
Die klassische Granitmarathon-Distanz über 75 km, gespickt mit 2.500 HM war hervorragend besetzt. Es lief auf ein Duell zwischen den beiden Profis Daniel Geismayer, dem amtierenden Querfeldeinstaatsmeister, und dem deutschen Profi Matthias Leisling hinaus. Der Wahl-Altenfeldner Geismayer war hervorragend unterwegs und konnte Leisling rasch distanzieren. Im berüchtigten Kleinzeller Steinbruch schlug aber die Defekthexe mit einem klassischen Patschen bei Geismayer bitter zu. Der 26-jährige Deutsche witterte seine Chance und attackierte. Mit dem Selbstvertrauen der Führung gab Leisling Vollgas. Trotz heftigstem Bemühens konnte Geismayer den Rückstand nicht mehr egalisieren und der Sieg auf dem Granitmarathon-Klassiker ging nach Deutschland. Matthias Leisling gewann vor Daniel Geismayer, der für das kommende Jahr umgehend Revanche ankündigte. Als drittschnellster des Tages überquerte der Deutsche Andreas Huber (Team Chiemgau EDV) die Ziellinie.
Bei den Damen gewann (wie schon in St. Veit an der Glan) Sabine Sommer (sportlehner.at ARBÖ Freistadt) mit einem beeindruckenden Vorsprung von über 18 Minuten auf die 2. Platzierte Verena Krenslehner-Schmid (Conway Racing Team). Das Podium bei den Damen wurde durch Katharina Alberti (Zwillingscraft) komplettiert.
Auf der Small Distanz, bei der 38 km und 1300 hm zu bewältigen waren, kämpften einmal mehr die jungen Wilden an der Front. Allen voran diesmal Christoph Mick (KTM Donau Fritzi Racing), der mit 17 Sekunden Vorsprung auf Christian Moitzi (UMTB- Team Leonhard) den Sieg in Kleinzell feiern durfte. Der Sieger vom Voralpen Marathon in St. Veit, Julian Scherer (The Austrian Musketeers), finishte gesamt als 3.
Bei den Damen wurde Christina Kollmann (Fill proForma Racing Team) ihrer Favoritenrolle gerecht und siegte mit einer beeindruckenden Zeit von 1:49:03.05.
„Bei diesen Temperaturen war meine Entscheidung über die mittlere Distanz zu starten goldrichtig, so konnte ich im Hinblick auf nächste Woche Kräfte sparen und noch einmal so richtig auf Speed fahren. Das Gefühl war gut - ich denke ich bin fit für das erste Saisonhighlight – am Mittwoch geht's nach Irland zur EM“, so Christina im Ziel.
Lokalmatadorin Sandra Koblmüller (Granitland Haderer Sports Team) wurde mit 6 Minuten Rückstand 2., gefolgt von Eveline Egarter die als 3. Dame ins Ziel kam.
Der schnellste Mann und die schnellste Frau auf der Light Strecke mit 27 km und 70 0hm kamen aus dem Moutainbike-Mekka Salzkammergut. Bei den Herren entschied Elias Tranninger (RAD.SPORT.SZENE Ausseerland) vor Tobias Stadler (GESUNDHEITSPARK Dreiländereck ) und Karl Siegfried Sinzinger (RC Linz) das Rennen für sich.
Die schnellste Dame an diesem Tag heißt Steffi Puchinger (Löffler Mauna Loa DT Swiss). „Ich hatte heute schon beim Aufwärmen ein echt gutes Gefühl, dann im Rennen wirklich schnelle Beine und gleich einen guten Rhythmus. Das Gelände hier im Mühlviertel ist extrem schwierig, man kommt nie zur Ruhe. Diesen Tag werde ich wohl lange nicht vergessen“, zeigte sich Steffi Puchinger bei einem ersten Siegerinterview im Zielgelände von Kleinzell überwältigt. Die 2. Und 3. Stufe des Podiums gingen an Julia Zeininger (RC Walding Matmaker Ladys Team) und Julia Kloos aus Deutschland (Team WDMB Girlsridetoo.de).

RESÜMEE UND AUSBLICK
Die 14. Auflage des Raiffeisen Granitmarathons war ein voller Erfolg. Klaus Falkinger als OK-Leiter: "Ich bin überwältigt. Wir hatten drei Tage lang perfekte Bedingungen und einen unglaublichen neuen Teilnehmerrekord. Über 1.400 Starter und 10.000 Zuschauer an der Strecke sind fantastisch und motivieren für die kommenden Jahre! Ich möchte mich ganz herzlich beim OK-Team und allen 400 freiwilligen Helfern bedanken! Mir fehlen die Worte... "
Auch vom Österreichischen Radsportverband wurde die perfekte Organisation honoriert. Nach dem 2006 werden beim 15-Jahr Jubiläum im kommenden Jahr wieder die österreichischen Staatsmeisterschaften über die Marathon-Distanz im Granitland ermittelt werden.


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