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Das sagt der Doc: Operation nach Leistenbruch? / Bild: Shutterstock

Das sagt der Doc: Operation nach Leistenbruch?

Artikel vom:

"Ich bin aktiver Marathonläufer. Vor einigen Wochen wurde mittels Ultraschall ein kleiner Leistenbruch festgestellt. Ist eine Operation unbedingt notwendig bzw. wann kann ich danach wieder mit meinem Training beginnen?"


Prinzipiell ist jeder Leistenbruch eine sogenannte relative Operationsidikation. Das heißt, man soll den Bruch sanieren, vor allem, wenn er Beschwerden bereitet, da es theoretisch zu einer Einklemmung des Darms im Bruch kommen kann. Ist das der Fall, muss akut operiert werden. Allerdings ist das Risiko einer Einklemmung eher gering, viele Menschen können ohne Probleme mit einem Leistenbruch leben. Wenn der Leistenbruch mit Beschwerden verbunden ist und beim Sport behindert, sollte man sich aber mit der Möglichkeit einer operativen Sanierung auseinandersetzen. Im Normalfall ist das kein großer Eingriff, mit einer sehr niedrigen Komplikationsrate.

SO WIRD'S GEMACHT
Es gibt verschiedene Operationsverfahren: „Klassisch" kann ein Leistenbruch von außen über einen Schnitt in der Leistenregion repariert werden – oder auch etwa über Bauchspiegelung („Knopflochchirurgie"). Wird von außen operiert, kann der Bruch entweder nur durch eine Naht verschlossen werden oder es wird zusätzlich ein Kunststoffnetz zur Verstärkung des Leistenkanals aufgebracht. Ob ein Netz verwendet wird, hängt von vielen Faktoren und nicht zuletzt von der Bereitschaft des Patienten, sich körperfremdes Material implantieren zu lassen, ab. Im laparoskopischen Verfahren kann durch ganz kleine Hautschnitte mithilfe einer Kamera der Bruch über die Bauchhöhle versorgt werden. In diesem Fall muss allerdings immer ein Kunststoffnetz eingesetzt werden. In einem neuen Verfahren, der sogenannten „SILS-Technik", kann die Operation sogar nur über einen einzigen Schnitt im Nabel durchgeführt werden – es bleibt tasächlich keine Narbe zurück, denn diese liegt im Nabel „versteckt". Im Hinblick auf die Dauer der Sportpause sind die Netzverfahren vielleicht ein wenig im Vorteil. Allerdings sollte in jedem Fall nach zwei Wochen ein leichtes Training (wie lockeres Radfahren) ohne Probleme möglich sein. Nach vier bis sechs Wochen ist im Normalfall von einer uneingeschränkten Belastbarkeit auszugehen.


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