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kann doch jedes Kind

Das kann doch jedes Kind!

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Es gibt praktisch kein Kind, das mit fünf, sechs oder sieben Jahren nicht mit einem großen Bewegungsdrang ausgestattet ist." Wolfgang Eckel, Sportwissenschaftler, Sportlehrer und Organisator der Nestlé Austria Schulläufe weiß das - und bringt daher aus aktuellem Anlass auch gleich seine Forderung nach der täglichen Bewegungsstunde in Schulen zum Ausdruck. Aber um diese geht es hier nur am Rande - sondern eher darum, dass auch viele Eltern, die selbst regelmäßig auf die Laufrunde gehen, den Laufsport als zu wenig kindgerecht ansehen. Dabei ist Laufen sehr wohl etwas für Kinder jeden Alters, wie die Teilnehmerzahlen bei Kids- und Jugendläufen quer durchs Land beweisen. Man muss nur wissen, wie man mit Kindern unterschiedlichen Alters jeweils an die Sache herangeht - und das wollen wir hier den Experten Wolfgang Eckel einmal erklären lassen.

Basis für ein ganzes Leben

Zunächst ganz Grundsätzliches: „Der Organismus eines Kindes arbeitet anders als der von Erwachsenen. Darauf muss man Rücksicht nehmen." Gemeinsame Eltern-Kinder-Laufrunden sind also zunächst nicht das Wahre. Eine Faustregel, die man sich auch gleich merken kann: Kinder im Volksschulalter sollten ihr Alter in Minuten durchlaufen können. Also: Acht Jahre - acht Minuten laufen in einem Stück. Als Elternteil mehr zu erwarten wäre eher kontraproduktiv und demotivierend.
Ein echtes Ausdauertraining sollte zudem keinesfalls vor der Pubertät (und auch da erst behutsam) beginnen. Aber trotz aller Einschränkungen geht es schon viel früher los: „Das Vorschul- und Volksschulalter sollte dazu dienen, den natürlichen Bewegungsdrang der Kids zu fördern und zu unterstützen", weiß Wolfgang Eckel. Zum Stichwort „fördern" passt auch gleich, dass man in diesem Alter unbedingt auf die Schnelligkeit ­Augenmerk legen sollte - „denn die Grundschnelligkeit wird da bereits fürs ganze Leben festgelegt. Alles, was man hier versäumt, kann man nie mehr nachholen."

Laut unserem Experten sind es durchaus altbekannte Spiele, die dazu geeignet sind, die Grundschnelligkeit gemeinsam mit dem ebenso wichtigen Koordinationsvermögen spielerisch zu entwickeln. Die logistische Herausforderung, die sich den Eltern dabei stellt: Am besten geht es in der Gruppe - das ist für Kinder am motivierendsten: „Vielleicht lässt es sich einrichten, mehrere Freunde des Kindes auf eine Wiese oder in den Park mitzunehmen." Und es muss „spielerisch" passieren! Ein altersgerechtes Spiel, das (im Gegensatz zu Fußball und Co.) laut Wolfgang Eckel praktisch allen Buben und Mädchen Spaß macht, könnte zum Beispiel das „Versteinern" sein: Dabei gibt es einen oder zwei Fänger, die den anderen nachlaufen. Wer vom Fänger berührt wird, bleibt an Ort und Stelle stehen - mit Durchkriechen zwischen den Beinen oder einem „Bocksprung" können Mitspieler die „Gefangenen" befreien und wieder ins Spiel bringen.

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