Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
/// News

Cycling Adventures Transalp 2017: von Passau nach Trieste

Artikel vom:

Für den Sommer 2017 hat sich das Team von Cycling Adventures etwas Außergewöhnliches vorgenommen: Eine Alpenüberquerung der besonderen Art, abseits der bekannten Pfade, aber dennoch auf dem Rennrad. Von Passau nach Triest radeln war der Plan, von der Donau ans Mittelmeer. Ende Juli ging es als bei traumhaftem Sommerwetter nach Passau – hier ein Erfahrungsbericht.

Von Roland Wagner


Nach Sonnenschein im Donautal und Sauwald konnten wir die Fahrt in der Gruppe bis zum Kobernaußerwald üben. Nach der perfekten Verpflegung durch unser Team rollten wir vorbei an den Salzburger Seen ins Etappenziel. Das Wetter meinte es am zweiten Tag nicht gut mit uns, denn Dauerregen war angesagt. So änderten wir die Route und wählten den direkten Weg vorbei am Wolfgangsee und über den Koppenpass nach Tauplitz. Zaghaft zeigte sich am nächsten Morgen wieder die Sonne. Der malerische Sölkpass stand auf dem Plan. Weiter ging es zum Prebersee und zum Abschluss des langen Tages stand noch der Schönfeldsattel in unserem Weg. Zeitweise konnte man glauben, die Straße sei gesperrt worden, so ruhig war es.

Am vierten Tag nahmen wir auf nasser Straße die Eisentalhöhe auf der Nockalmstraße in Angriff. Rasch waren wir oben und viel zu schnell im Anstieg zur Schiestelscharte. Die Stimmung war trotz der kühlen Temperaturen gut und leichter Nieselregen konnte diese nicht dämpfen. Gemeinsam ging es weiter zum Millstätter See und über die Windische Höhe ins Gailtal. Ausklingen lassen konnten wir den Tag im Hotel in Tröpolach im Wellnessbereich und mit einem Abendessen, dessen Vorspeisenbuffet kaum noch Wünsche offen ließ. Unter strahlendblauem Himmel radelten wir zum Plöckenpass. In Italien wurde ein Kaffeestopp ausgerufen, bevor mit der Forcella Lius und dem Lanzenpass der wohl schwerste Abschnitt unserer Tour folgte. Verkehr gibt es hier kaum und so konnten wir uns in den längeren Steilstücken ganz auf unsere Pedalumdrehungen konzentrieren. Eine weitere Kaffeepause nach der Abfahrt mobilisierte die Kräfte für die verbleibenden 20 km nach Tarvis.

Die vorletzte Etappe führte uns nach Slowenien und auf den Vrsic mit kopfsteingepflasterten Kehren - unterbrochen durch eine Baustelle mit tiefem Schotter. Das malerische Socatal und den letzten herausfordernden Anstieg unserer Tour hinauf nach Montemaggiore, wo wir Blick aufs Mittelmeer hatten, bewältigten wir rasch. Mit dem Aperitif wurde ein fürstliches Abendessen eingeläutet. Bei sommerlichen Temperaturen starteten wir zur letzten Etappe, die uns auf teilweise neuasphaltierten Straßen an die Steilküste am Mittelmeer und die letzten Kilometer ins Zentrum von Triest führte. Am Sonntag wurden wir per Bus mit Radanhänger wieder zurück nach Passau transportiert.

Eine Reise über die Alpen ist einfach etwas ganz Besonderes. Jeden Tag eine neue Landschaft zu durchfahren lässt einen die Reise in den Süden viel bewusster erleben. Im nächsten Jahr 2018 werden wir auf der Tour von Sonthofen nach Verona bekanntere Pässe unter die Räder nehmen.

Mehr Infos findest du unter Cycling Adventures.


Schon gesehen ...?

Diese Seite verwendet Cookies. Durch Nutzen dieser Seite sind Sie mit der Verwendung von Cookies einverstanden.
Nähere Informationen zu Cookies finden Sie hier