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Craig Alexander ueber Zeit

Craig Alexander über . . . Zeit

Artikel vom:

Craig, schon mal überlegt, wie viel Zeit du in deinem Leben mit Schwimmen, Radfahren und Laufen verbracht hast?
Nein, das habe ich nicht. Und ich glaube auch, ich will gar nicht darüber nachdenken. Das ist Teil des Ausdauersports.
Noch dazu musst du drei Disziplinen trainieren. Wenn du das hochrechnest ... Wie viel trainierst du?
In den Hochphasen versuche ich, 45 Stunden in der Woche zu trainieren. Eigentlich bleibe ich das ganze Jahr über aktiv. Nach Hawaii regeneriere ich für knapp vier Wochen, absolviere höchstens ein wenig Cross-Training. Aber grundsätzlich versuche ich, auf längere Pausen zu verzichten. Für ältere Athleten ist es von Vorteil, den Körper in Bewegung zu halten.
Warum ist dieser Sport es wert, so viel Zeit dafür zu investieren?
Mit dem Triathlon habe ich Anfang 20 begonnen. Da hatte ich nicht vor, diesen Sport später professionell zu betreiben. Ich wusste ja gar nicht, auf was ich mich einlasse ... dass es so eine massive Investition an Zeit und Energie sein würde. Zurückblickend habe ich es nie bereut. Ich hatte Erfolg, das ist die eine Seite - aber ich habe in den vergangenen 15 Jahren auch mein Leben genossen und viel Spaß dabei gehabt.
Ist Spaß das Wichtigste?
Auf jeden Fall. Im Sport ist es wie im Leben. Du setzt dir Ziele, du gibst dein Bestes - und du solltest immer versuchen, möglichst viel Spaß dabei zu ­haben.
Bei all dem Spaß darf man als ­Profisportler aber nicht seinen Ehrgeiz vergessen ...
Den hast du sowieso. Gerade als junger Mann willst du vor allem gewinnen. Aber dann realisierst du, dass es nicht um das Ergebnis geht, sondern um die Reise dorthin - um die Entwicklung bis zu einer bestimmten Leistung. Der Athlet, der du bist, reflektiert die Person, die du bist.
Was ist dir als Athlet besonders wichtig?
Ich denke, das ist der Respekt. Gegenüber dir selbst, deinem Körper und den anderen Athleten. Das gilt auf jedem Level, egal, ob an der Weltspitze oder im Hobbybereich.
In diesen Hunderten Stunden an Training ... was denkst du die ganze Zeit?
Das ist wirklich facettenreich. Ich trainiere gerne alleine, auch deshalb, weil ich der Ansicht bin, dass es ein wichtiger Teil der Vorbereitung auf einen Wettkampf ist. Ich visualisiere im Training oft das nächste Rennen. Und ich denke an meine Familie, die mir viel Kraft gibt, auch deshalb, weil sie sich an meinen Lebensstil anpasst.

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Ein Ironman dauert etwa acht Stunden. Wie erlebt man diese Zeit? Gibt es verschiedene Phasen? Hochkonzentration am Anfang, mit erhöhter Erschöpfung dann eine Art Trance? Es geht alles sehr schnell. Die richtige Strategie ist es, nicht über das ganze Rennen nachzudenken. Ich teile das Rennen in einzelne Sequenzen auf und überlege mir, wie ich im entsprechenden Moment meine Situation verbessern kann. Aber als trainierter Ausdauer­athlet ist dein Kopf wirklich in einer Art Trance. Und dein Unterbewusstsein sagt dir, was du tun musst.

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