Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
/// News
BLOGS Transalp Light

BLOGS zur „Transalp Light“

Artikel vom:

7. Juni 2012: Etappe 1, Salzburg–Bad Gastein

„JÖ, SCHAU …“

„Schau, der hat ein E-Bike.“ Auch das ist eine Facette am E-Radeln, an die man sich gewöhnen muss. Man ist eine Attraktion. Die Kommentare von Bikern oder anderen Passanten reichen von freundlich-bewundernd bis (häufiger) lustig-hämisch – etwa nach dem Motto „jo mit dem E-Bike kunnt ich‘s a!“ (so sprach der schätzungsweise 75-jährige Schwarzacher Altbauer, als wir an seinem Hof vorbei radelten. Auf einer Straße, die geschätzte 15 Prozent bergauf führte). Bezüglich Aussprache – „E-“ oder doch englisch „I“-Bike – herrscht noch Uneinigkeit, aber es zeigt sich, dass die Bikes mit Tretunterstützung im Bewusstsein der Menschen angekommen sind – und dank fetter Akkus auch mühelos erkannt werden.

Rund 80 Kilometer  hat die SPORTaktiv-Gruppe bei der erwähnten Begegnung in Schwarzach im Pongau in den Beinen. Man hätte dem guten Mann auch erklären können, dass man mit dem Akku gerade streng haushalten muss und 25 Kilo Fahrrad nur mit der leichten Unterstützungsstufe „Eco“ den Hügel hinaufmanövriert. Und dass der Schweiß im Gesicht zusätzlich auch von der Angst herrührt, der Strom könnte vor dem Schlussanstieg nach Bad Gastein (der schaut auf dem Höhenprofil nämlich echt furchterregend aus) ganz ausgehen.

Wie konnte es überhaupt so weit kommen? Ein klarer Fehler der Organisation, für den wir uns bei unseren acht Leser- und Teilnehmer/-innen auch hier noch einmal entschuldigen. Bikeverleiher Pancho Pöllmann gab der Gruppe nagelneue Ersatzakkkus zum Wechseln mit auf den Weg. Gut gemeint, nur: die waren nicht einmal zu einem Drittel geladen. Das kennt man ja von den Handys. Auf der zweiten Hälfte der etwa 110 Kilometer langen Etappe nach Bad Gastein war Haushalten mit der Tretkraftunterstützung das Gebot der Stunde(n). Schließlich wusste in der E-Bike-unerfahrenen Runde keiner, wie lange die Akkus wirklich halten, wie schnell sich Stricherl für Stricherl am Display verabschieden. Geschafft haben es trotzdem alle bis ins Ziel, und lustig war’s auch. Aber ehrlich: Ziemlich geschafft, um nicht zu sagen fertig, war der Verfasser (im Gegensatz zu Kollegen Arnold verbringt er kaum Zeit in diversen Bikesätteln) am Ende schon.

Bilanz Tag 1: 110 Kilometer, ca. 1.000 Höhenmeter, Abfahrt in Salzburg 9:30, Ankunft in Bad Gastein 18:30

 

InlineDiashow (42597367)



8. Juni 2012, Etappe 2, Bad Gastein (Mallnitz)–Villach

DIE LEICHTIGKEIT DES E-RADELNS

Tag zwei unserer „Transalp Light“ steht im Zeichen des gelösten Akkuproblems vom Vortag: Nach ca. 3 Stunden an Stecker sind die Flyer-Aggregate randvoll, zwei in einer Nacht zu laden, ist daher überhaupt kein Problem. Man muss aber an dieser Stelle auch einmal eine Lanze brechen: 100 Kilometer, ohne Genierer ausschließlich mit eingeschalteter Unterstützung in der leichten („Eco“) oder mittleren („Standard“-) Stufe zurückgelegt, ohne auf den Reserveakku zurückgreifen zu müssen, sind schwerstens in Ordnung. Den ganz persönlichen und uneigennützig im Dienst der Leserschaft durchgeführten Reichweitentest hat das Flyer-Bike damit souverän bestanden. Den Ehrgeiz, bloß keinen Meter mit elektrischer Tretunterstützung zu fahren, überlässt der Schreiber in dem Fall gern dem Kollegen Arnold (und auf den Etappen drei und vier der „Ablösung“ Alfred und Roland).

Gut, man muss auch zugeben: Die ca. 100 Kilometer von Mallnitz (auf der Kärntner Seite der „Tauernschleuse“ – der 12 Kilometer langen Bahnpassage nach Bad Gastein) nach Villach führen überwiegend bergab. Auch deshalb zeigt sich die absolute Leichtigkeit des Seins auf einem E-Bike, ganz wie man sich das vorstellt. Locker dahintreten und in die schöne Landschaft (an Möll und Drau) schauen, und wenn sich der Gegenwind besonders wichtig macht, schaltet man nicht etwa einen Gang zurück, sondern eine Unterstützungsstufe höher. Herrlich surrt der E-Motor. Nur Sitzfleisch muss man für 100 Kilometer trotzdem haben, denn mehr als 20 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit sind in der Gruppe nicht drin.

Weil am Ende das Gewitter herschaut und der aufkommende Sturm ins Gesicht bläst, wird der Akku am Ende bis zum letzten Tropfen Saft ausgewunden. Exakt getimte 300 Meter vor dem Ziel, dem nagelneuen Karawankenhof in Villach-Warmbad, gibt er schließlich auf. Gemein: Das angekündigte Gewitter verzieht sich einfach wieder (fast) ohne Regen. Das schon zu Mittag fix eingeplante gemeinschaftliche Eisschlecken am Ossiacher See ist deshalb leider umsonst ins Wasser gefallen.

Bilanz Tag 2: 100 Kilometer, kaum nennenswerte Höhenmeter, Abfahrt in Bad Gastein um 8:30 Uhr, in Mallnitz um 9:45 Uhr, Ankunft in Villach um 16:30 Uhr.

 

Diese Seite verwendet Cookies. Durch Nutzen dieser Seite sind Sie mit der Verwendung von Cookies einverstanden.
Nähere Informationen zu Cookies finden Sie hier