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Bike-Neuheit 2016: Die BMC Roadmachine im Test

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Mitte Juni präsentierte der Schweizer Edelbike-Bauer BMC in Turin mit der neuen Roadmachine sein jüngstes Mitglied der Rennradfamilie. Zwei Wochen später hatten wir bei den Eurobike Media Days in Kirchberg (Tirol) das Vergnügen, das neue Bike gemeinsam mit BMC-Mann Hans-Peter "Hape" Kuner bei einer Tour aufs Kitzbüheler Horn zu testen. 


Weg von der Spezialisierung! Was bei so manchem Bikehersteller (noch) undenkbar ist, manifestiert sich in BMCs Allround-Konzept der neuen Roadmachine. Denn bei diesem Geschoss kommen sowohl Sportler, die besonderen Wert auf den Leistungsaspekt legen, als auch Radler, die es gerne etwas komfortabler haben, voll auf ihre Kosten. Inzwischen wurden die ersten Bikes ausgeliefert und warten beim BMC-Händler deines Vertrauens sehnsüchtig auf Asphalt-Kontakt.


1, 2 ODER 3
Die aktuelle Roadmachine-Serie von BMC setzt sich aus drei Modellen zusammen, nämlich der Roadmachine 01 aus Premium '01'-Karbon (Preis je nach Austattung 3.899 - 9.999 Euro), der etwas ökonomischeren Roadmachine 02 aus Vollkarbon-Laminat (Preis je nach Austattung 2.799 - 4.499 Euro) und der Roadmachine 03 mit hochwertigem Smooth-Weld-Alurahmen und Vollkarbon-Gabel (Preis je nach Austattung 1.799 - 2.099 Euro). Erhältlich sind alle drei Varianten in sechs Rahmengrößen, beginnend bei 47 cm.

Aggressiv sportlich oder lieber bequem? Dank verstellbaren Steuersatz (Dual-stack Option) und entsprechender Geometrie ist die neue Roadmachine beides. Dabei setzt man bei BMC auf das bewährte und kontinuierlich weiterentwickelte Tuned Compliance Concept (kurz TCC), das für Steifigkeit bzw. Elastizität jeweils dort sorgt, wo es notwendig ist. BMC-Chef-Produktentwickler Stefan Christ: "Bei der Konzipierung der Roadmachine war von Anfang an die Vorgabe, ein leistungsorientiertes Endurance-Produkt mit hoher Pedaliereffizienz zu schaffen. Dazu haben wir mit ein paar Kniffen die Gesamtsteifigkeit weiter verbessert."

Im Vergleich zu den Vorgängermodellen wurde die Roadmachine mit einer speziellen Custom-Sattelstütze, der "D" Compliancepost, ausgestattet. Diese sorgt für angenehme Nachgiebigkeit im Sattelbereich, während der Hinterbau an sich durch Steifigkeit zu überzeugen weiß. Für zusätzlichen Komfort sorgen die Scheibenbremsen, die gerade bei brutalen Abwärtspassagen ihre Wirkung nicht verfehlen - wie wir am Kitzbüheler Horn bei Gefällen mit bis zu 23,7 % Neigung und Gegenverkehr in Erfahrung bringen konnten. Auch die Integration der Bremskörper der hydraulischen Shimano-Bremse wurde an Rahmen und Gabel mit Flatmount-Standard elegant gelöst. Alle Roadmachine-Varianten kommen mit einer 140 mm Direct Mount Aufnahme für die Hinterradbremse (kompatibel mit Standard Flatmount-Adaptern für 160 mm-Scheiben). Dabei verfügen die Modelle 01 und 02 über ein eigenes Front-Caliper-Mountsystem, das einerseits für eine cleane Optik sorgt, andererseits Bikern die Möglichkeit eröffnet zwischen 140 und 160 mm-Scheiben zu wählen. Felgenbremsen gibt es bei keiner Variante der Roadmachine. 

AGRESSIV, BEQUEM, AUFGERÄUMT
Dank "Dual Stack"-Lösung lässt sich der Vorbau der Roadmachine (bei den Modellen 01 und 02) anpassen. So sind sowohl eine aggressive rennorientierte als auch eine bequeme entsprechend aufrechtere Sitzhaltung am Bike möglich. BMC-Mann Hans Peter Kuner: "Die Rahmenperformance der Roadmachine liegt zwischen Grandfondo und Teammachine, und positioniert sich damit ganz klar als Endurance-Rennrad. Kurz: ein Rad für alles und unterschiedliche Fahrertypen."

Am Kitzbüheler Horn: BMC-Mann Hape, Redakteur Christoph und Bike-Experte Arnold / Foto: Kuner

Über ein Jahrzehnt nach der Einführung der ersten Timemachine (TM01) weiß auch der neue BMC-Flitzer optisch zu überzeugen. Unterstrichen wird das klassische Design durch das patentierte Integrated Cockpit System (ICS), das alle ansonsten extern verlaufenden DI2- und Bremskabel dank abgeflachtem Steuerrohr-Design der IC-Gabel in den Rahmen verlagert. Dies sorgt nicht nur für einen aufgeräumten Look sondern auch dafür, dass die neue Roadmachine besonders servicefreundlich und wartungsarm daherkommt. Als Zubehör ist der ICS in fünf verschiedenen Längen von 90 bis 130 mm erhältlich, so dass wirklich jeder Radler seine individuell passende Sitzposition einstellen kann.

FAZIT
SPORTaktiv-Bike-Experte Arnold Pauly: "Die neue Roadmachine ist definitiv ein Komfort-Renner, der sich durchaus sportlich fahren lässt. Die 28 mm-Reifen wirken beim Einlenken alles andere als träge und lassen auch kurze Ausflüge auf Schotterwege zu. Trotz der breiten Reifen beschleunigt es gut und bleibt bei höherer Geschwindigkeit, weil der Radstand etwas länger ist, sehr laufruhig. Dazu bringt die Disc-Bremsanlage zusätzliche Sicherheit bei anspruchsvollen Abfahrten. Das Cockpit lässt sich je nach Vorlieben leicht anpassen."

Weitere Infos zur aktuellen Roadmachine-Serie findest du unter www.bmc-switzerland.com/roadmachine.
 

Als Motivation: Unser Blick vom Kitzbüheler Horn bei Traumwetter

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