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Australischer Sieg auf der 2. Etappe der 67. Österreich Rundfahrt

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Zu einem spektakulären Massensprint kam es auf der zweiten Etappe der 67. Österreich Rundfahrt von Litschau im Sportland Niederösterreich nach Grieskirchen in Oberösterreich. Nach 196,1 Kilometern setzte sich Robert Tanner von IAM vor tausenden begeisterten Zuschauern gegen den Franzosen Clement Venturini und Peter Kusztor vom österreichischen Team Amplatz-BMC durch. In Gelb bleibt Ciolek. Matthias Krizek, der Mann des Tages, schlüpfte ins Bergtrikot.


Bei Traumwetter wurde die gestrige 2. Etappe in Litschau im Waldviertel, der nördlichsten Stadt Österreichs, gestartet. Die erste entscheidende Post setzte sich nach rund 40 Kilometern, vor der ersten „Wiesbauer"-Bergwertung Reichenau, ab: Der „Beste Österreicher" Matthias Krizek von Felbermayr Simplon Wels und Michael Taferner von WSA-Greenlife. Der Vorsprung des rot-weiß-roten Duos pendelte sich durch das Mühlviertel bei sechs Minuten ein.

Durch den Böhmerwald, beim Anstieg zur Bergwertung Schindlberg nach rund 125 Kilometern, verlor Taferner den Anschluss an Krizek. Der Wiener zeigte gestern großen Kampfgeist. Wie auch letzte Woche in Güssing, wo er Vize-Staatsmeister wurde. Im vergangenen Jahr wurde er bei seiner ersten Grand Tour Etappenzweiter bei der Vuelta. Über Aschach an der Donau erreichten die Profis das Radsport-verrückte Hausruckviertel. Im Hauptfeld wurde das Tempo massiv erhöht und Krizeks Vorsprung schmolz.

HEFTIGE ATTACKEN IM FINALE
Rund 35 Kilometer vor dem Ziel war Krizeks 120 Kilometer lange Flucht dann zu Ende und das Rennen begann von Neuem. Es folgten vor der ersten Zieldurchfahrt in Grieskirchen zahlreiche Attacken, aber es kam wie am Sonntag in Scheibbs zum Massensprint. Der Australier David Tanner vom IAM-Team setzte sich im spektakulären Finale gegen Cofidis-Profi Clement Venturini und den ungarischen Amplatz-BMC-Legionär Peter Kusztor durch. Jan Tratnik komplettierte mit Rang fünf das tolle Abschneiden für die Amplatz-BMC-Profis! Der 30-jährige Tanner jubelte über seinen ersten Profisieg seit fünf Jahren, damals gewann er bei der Tour of Utah. „Das war ein spektakuläres Finale und ich habe volles Risiko genommen. Das hat sich ausgezahlt! Meine Form ist sehr gut und in den nächsten Tagen wartet viel Arbeit auf uns, um Stefan Denifl in den schweren Bergetappen zu unterstützen", sagte Tanner.

„TRIKOTHAMSTER" KRIZEK
Durch seine lange Flucht eroberte Matthias Krizek gestern auch das „Wiesbauer"-Bergtrikot. Das „Manner"-Jersey wird heute Stefan Denifl, der zweitbeste Österreicher in der Gesamtwertung, tragen. „Das war ein harter und langer Tag. Als ich mit Taferner weg war, habe ich 70% der Führungsarbeit geleistet. Und im Finale, wo sich fünf Kilometer vor dem Ziel noch ein Sturz ereignete, brachte ich Gregor Mühlberger in Position. Ich hoffe, morgen wird es für mich ruhiger, sonst wird es schwer in den kommenden Tagen", schmunzelte Krizek, für den die Tour bisher unglaublich verläuft: „Zwei Trikots nach drei Tagen, das ist ein Traum. Aber das Bergtrikot werde ich wahrscheinlich nicht lange halten können."

CIOLEK BLEIBT IN FÜHRUNG
Der Deutsche Gerald Ciolek verteidigte mit dem neunten Etappenplatz seine Gesamtführung und liegt jetzt auch in der „Flyeralarm"-Punktewertung vorne: „Mein MTN-Team hat die Etappe gut kontrolliert. Es war eine sehr schöne Etappe, alles ist perfekt organisiert. Nur das Finale war etwas winkelig. Ich hoffe, dass es bald mit dem ersten Etappensieg gelingt." Übrigens, Rüdiger Selig, der erste Träger des Gelben Trikots, musste gestern wegen einer möglichen Gehirnerschütterung aufgeben. Der Katusha-Profi war in einen der Stürze im Finale verwickelt.

START DER 3. ETAPPE
Die 3. Etappe startete heute um 11:00 Uhr in Windischgarsten, mitten im Nationalpark Phyrn-Priel. Über die „Wiesbauer"-Bergwertung Hengstpass, die „Flyeralarm"-Sprintwertung Altenmarkt im Gesäuse führt die Strecke über Erzberg, den 6,1 Kilometer langen Präbichl, weiter über Bruck an der Mur und Frohnleiten nach Judendorf-Straßengel, wo noch über die Bergwertung Plankenwarth eine 17 Kilometer lange Schlussrunde zu absolvieren ist. Gegen 15:30 Uhr sollten die Radprofis das Ziel erreicht haben. Es warten 181,7 Kilometer und 2.074 Höhenmeter auf die Radprofis.

Alle Etappenergebnisse und Informationen zum Event sowie das Live-TV-Magazin findest du auf www.oesterreich-rundfahrt.at. Die Ergebnisse der 2. Etappe kannst du hier einsehen.


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