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ARBÖ Radmarathon 2014: Radspektakel lockt die Massen nach Bad Kleinkirchheim / Bild: www.kaernten-radmarathon.at

ARBÖ Radmarathon 2014: Radspektakel lockt die Massen nach Bad Kleinkirchheim

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Von 4. bis 6. Juli 2014 steht die Kärntner Nockberge-Region ganz im Zeichen der sechsten Auflage des ARBÖ Radmarathons Bad Kleinkirchheim. Das Spektakel bewegt die Massen: Beim Marathon zeichnet sich ein neuer Teilnehmerrekord ab und das spektakuläre Rahmenprogramm verspricht ein Zuschauer-Magnet zu werden. Duell der Olympiasieger beim Charity-Race: Franz Klammer gegen Matthias Mayer.

Erst zum sechsten Mal ausgetragen, hat der ARBÖ-Radmarathon Bad Kleinkirchheim in der Radsportszene bereits Kultstatus. Es ist die traumhaft schöne und sportlich extrem anspruchsvolle Naturbühne der Nockberge, die das Jedermann-Radspektakel so unverwechselbar macht. Ex-Radprofi Paco Wrolich, Marathon-Stammgast, schwärmt: „Dieser Marathon ist einzigartig. Es gibt keinen schöneren.“ Eine Meinung, mit der er ganz offensichtlich nicht alleine fährt, denn heuer zeichnet sich ein neuer Teilnehmer-Rekord ab. OK-Chef Norbert Unterköfler strahlt: „Die Schallmauer von 1000 Startern wird sicher fallen. Mit so einem Ansturm haben wir nicht gerechnet.“

RADMARATHON IN DEN NOCKBERGEN
Beim eigentlichen Radmarathon, der legendären „Krone-Nockalm-Runde“, sind auf 106 Kilometern 2150 Höhenmeter zu bewältigen. Als Herzstück gilt dabei die Panoramastraße durch die Nockberge, die den Athleten ob ihrer unzähligen schweißtreibenden Anstiege aber kaum Zeit lässt, das herrliche Bergpanorama zu genießen. Erst wieder im Lieser- und Maltatal sowie entlang des Millstättersees wartet auf die geplagten Wadeln eine längere Krampfpause. Zum Abschluss wird es dann aber nochmals richtig giftig: Der Anstieg von Radenthein hinauf ins Ziel nach Bad Kleinkirchheim widerlegt die These, dass das Beste immer zum Schluss kommt.

GEMÜTLICHE ALTERNATIVE
Alternativ zum Marathon gibt es die Möglichkeit es auf der „Helvetia-Zwei-Seen-Runde“ über 65 Kilometer etwas gemütlicher anzugehen. Die Strecke führt von Bad Kleinkirchheim über Gnesau, Himmelberg, Klösterle und Afritz zurück nach Bad Kleinkirchheim. Startberechtigt sind alle Sportler ab Jahrgang 1997. Gestartet wird in diversen Damen- und Herren-Kategorien mit Rennrad oder Mountainbike. Sie waren in Bad Kleinkirchheim bereits am Start: Giro-Sieger Gilberto Simoni, die Österreich- Rundfahrt-Sieger Gerrit Glomser und Hans-Peter Obwaller, die Ex-Radprofis Paco Wrolich und Rene Haselbacher, Katjuscha-Team-Profi Marco Haller, Ex-Biathlon-Star Christoph Sumann, Mister Millionen-Show Armin Assinger und Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser.

    DAS RAHMENPROGRAMM
    Erstmals gibt es heuer rund um den Radmarathon ein spektakuläres Rahmenprogramm. Vor allem am Vortag, am Samstag, wartet jede Menge Action auf die Sportfans. Dabei im Mittelpunkt: Die Krone-Kids-Challenge. Bei diesem Nachwuchs-Radrennen können Burschen und Mädels der Jahrgänge 2004 bis 2010 auf einem lustigen und völlig abgesperrten 250-Meter-Rundkurs am Parkplatz der Kaiserburg-Talstation so richtig Gas geben (Achtung: kein Nenngeld, keine Rennräder, Helmpflicht!). Für jedes Kind gibt es eine Medaille. Für die, die es auf das Stockerl schaffen, warten überdies tolle Sachpreise!

    FÜR DEN GUTEN ZWECK
    Nach dem Kinder-Rennen tritt die Prominenz für einen guten Zweck in die Pedale. Bei der ARBÖ-Promi-Challenge für Licht ins Dunkel werden sich bekannte Gesichter aus Sport, Medien, Wirtschaft, Unterhaltung und Politik auf dem Rundkurs bei der Talstation der Kaiserburgbahn heiße Drahtesel-Duelle liefern. Dabei im Blickpunkt des Interesses: Das Duell der Olympiasieger zwischen Franz Klammer und Matthias Mayer. Für Mayer keine leichte Aufgabe, denn „einerseits habe ich vor Franz großen Respekt, andererseits will ich aber unbedingt gewinnen.“
    Bei der Promi-Challenge weiters am Start: Paco Wrolich, Paralympic-Champion Markus Salcher, Ex-Radprofi Gerrit Glomser, NHL-Star Michi Raffl, VSV-Kapitän Gerhard Unterluggauer, Juniorenweltmeister Phlipp Orter, Ruder-Weltmeisterin Michaela Taupe-Traer, Schi-Weltcup- Läuferin Carmen Thalmann, Biathlon-Ass Daniel Mesotitsch, Bürgermeister Matthias Krenn, Tourismus-Boss Stefan Heinisch, Kärnten-Heute-Moderator Hannes Orasche, ORF-Licht-ins Dunkel-Lady Caroline Weberhofer, ARBÖ-Generalsekretär Gerald Kumnig, ASFINAG-Manager Rainer Kienreich uvm.
    Für das leibliche Wohl der Sportfans ist natürlich bestens gesorgt. Einerseits durch die Gastronomie im Festzelt, andererseits durch einen kleinen Bauernmarkt, der die Zuschauer mit Köstlichkeiten aus der Region verwöhnen wird.

    EIN PLUS FÜR DIE REGION
    Der Radmarathon hat sich über die Jahre für die gesamte Region zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor entwickelt. Zirka zwei Drittel aller Teilnehmer kommen nicht aus Kärnten. Die logische Folge: Tausende zusätzliche Übernachtungen. 2013 produzierte das Spektakel 3000 Übernachtungen. Heuer rechnet man in Bad Kleinkirchheim aufgrund des späteren Termins gar mit rund 4000 Nächtigungen. Laut Stefan Heinisch, Geschäftsführer der Bad Kleinkirchheimer Tourismus-Marketing-GmbH, liegt die Wertschöpfung für die Region bei rund 450.000 Euro pro Veranstaltung. Das Gesamtbudget für den Marathon beträgt heuer rund 150.000 Euro. Am Wochenende sind insgesamt an die 250 freiwilligen Helfer im Einsatz, um die über 1000 Teilnehmer aus 20 Nationen und die Zuschauer bestmöglich zu betreuen. Stefan Heinisch: „Diese Veranstaltung ist für die Region ein echter Glücksfall. Uns ist aber bewusst, dass das enorme Potenzial, das in diesem Event schlummert, noch lange nicht ausgereizt ist.“

    Weitere Infos findest du auf www.kaernten-radmarathon.at


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