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Arbeitsmedizin:

Arbeitsmedizin: "Schon minimale Veränderungen haben maximalen Nutzen für unser Wohlgefühl."

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Es ist doch irgendwie merkwürdig: Für die eigenen vier Wände suchen wir liebevoll jedes Möbelstück aus, wählen Wandfarben auf die Nuancen genau aus und dekorieren, so weit das Auge reicht. My home is eben my castle. Doch wenn unser Zu Hause unsere Festung ist, was ist dann unser Büro? Der Platz, an dem wir bis zu 14 Stunden des Tages – und damit oft mehr Zeit als im fein hergerichteten Zu Hause – verbringen?


Arbeitsmedizinerin Dr. Hana Mayerhofer ergreift für alle Büros dieser Welt Partei und sagt: „Jedes Büro hat es verdient, liebe- und sinnvoll eingerichtet zu werden.“ Und zwar nicht der Räumlichkeiten wegen, sondern vor allem wegen den Menschen, die rund um die Uhr von diesen Räumen umgeben sind. Denn graue Räume bedeutet auch graue Stimmung! „Der Mensch ist mit sensiblen Sinnesorganen ausgestattet, die untrennbar auf unseren Körper und vor allem auf unsere Seele wirken. Nehmen wir den ganzen Tag kahle Wände, graue Akten und kaltes Licht wahr, wird auch unser Gemüt ganz trist und trostlos. Und dass dieser Zustand wiederum einen düsteren Schatten auf unseren Elan und die Arbeitsmoral wirft, ist wohl klar.“

HANDELN, BEVOR DER KÖRPER STREIKT
Umgekehrt kommt’s sogar noch schlimmer: Läuft die Seele nicht rund, kann das auch den Körper nicht unberührt lassen. Seelische Schieflagen ziehen ein körperliches Ungleichgewicht nach sich. Noch tragischer wird der Teufelskreis, wenn der Körper nicht einmal aus ergonomischen Gesichtspunkten auf seine Kosten kommt.

DER RÜCKEN MELDET SICH ALS ERSTER
Die Wirbel stechen, irgendwann brummt schließlich der Schädel und die Augen beginnen zu brennen. Effektives Arbeiten? Unmöglich! Warum der Großteil der (büro-)arbeitenden Menschen dieses Dilemma mit dem Stempel „unabänderlich“ ablegt?  Vielleicht, weil wir nicht wissen, wie wir es ändern sollen? Oder weil es zu teuer und zu aufwendig ist? „Alles Quatsch“, sagt Dr. Mayerhofer, „schon minimale Veränderungen können maximalen Nutzen für unser Wohlgefühl und damit für unsere Arbeitsleistung haben. Die wichtigste Regel beim ergonomischen und effizienten Einrichten eines Arbeitsplatzes lautet: Es gibt keine Regeln. Lockert man die Atmosphäre, dann lockert sich der Mensch automatisch mit – und unterschätzt vor allem nicht, welchen Einfluss eine individuelle Raumgestaltung auf die Psyche hat.
Dieser Appell für „Büros mit Charakter“ geht natürlich auch an die Chefetage. „Jede Investition in eine sinnvolle Büroausstattung macht sich bezahlt. Denn eine liebevolle und vor allem persönliche Gestaltung der Büroräume in Verbindung mit einer körperlich angepassten Ergonomie der Arbeitsgeräte macht so manche Überstunde hinfällig“, weiß Dr. Hana Mayerhofer und verrät hier die wichtigsten Tipps für ein besseres Büro – und noch bessere Mitarbeiter:

RAUMAUFTEILUNG BEACHTEN
Bei der Aufteilung des Raumes ist die Stellung des Schreibtisches entscheidend. Dabei gilt: Man platziert ihn so, dass man nicht mit dem Rücken in die offene Flucht des Raumes oder vor dem Ausgang sitzt. Behaglicher wird es, wenn man eine Wand oder ein Regal hinter sich hat. Auch wichtig: Der direkte Blick aus dem Fenster mag schön sein – die Augen empfinden den Unterschied von Tages- zum Raumlicht aber oft als störend. Ein Abstand zwischen Fenster und Tisch von gut zwei Metren ist ideal.


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