Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
/// News

9 Länder, 9 Läufe - Folge 5: Pitztaler Gletschermarathon (T)

Artikel vom:

Bergab und bergauf am Dach von Tirol. Der fünfte Streich unserer Laufserie führt Anfang Juli nach Tirol, genauer gesagt zum Pitztaler Gletschermarathon.

Von Wolfgang Kühnelt


Nach einer ausgiebigen Zugfahrt und einem Spaziergang bei gefühlten 40 Grad im Schatten erreichen wir das Hotel Neuner in Imst. Von dort geht es rasch mit dem Taxi zur Startnummernausgabe. Der Chauffeur? Ein ehemaliger Skifahrer mit Europacup-Erfahrung – wie könnte es in dieser Gegend auch anders sein. Im Sportzentrum angekommen, fällt uns auf, dass das Schwimmbad praktischerweise gleich in der Nähe des Zielgeländes liegt und so werden für den nächsten Tag Pläne zu einem Triathlon der dezenten Art geschmiedet: zuerst die 21,1 km laufen, dann mit dem Leihrad ins Hotel, wieder rauf auf den Hügel und im Bad ein paar Runden kraulen.

Zuvor aber wird das Abendessen serviert und man muss sagen: In dieser Gegend isst man gut und vor allem reichlich. Nach einer angenehm ruhigen Nacht radle ich zur Haltestelle des Shuttle-Buses. Der Halbmarathon startet nämlich in Wenns, einer malerischen Gemeinde auf rund 1.000 Metern Seehöhe. Von dort laufen wir in Richtung Imst erst einmal kräftig bergab. Für ambitionierte Amateure wie unsereinen heißt es da: Nerven bewahren, nicht zuviel Gas geben, Kräfte einteilen. Schließlich geht es unten im Tal dann wieder ordentlich bergauf, rund 350 Höhenmeter hat jedenfalls die Lauf-App gemessen.

Ab Kilometer 12 wird die Strecke flacher und ich merke, dass ich mich sukzessive im Klassement verbessere. An einen Angriff auf die persönliche Bestzeit ist an diesem Tag nicht zu denken, die Temperaturen liegen am späten Vormittag jenseits der 35 Grad. Aber immerhin: Die Strecke ist abwechslungsreich, die Zeit im Rahmen und vor allem macht es riesigen Spaß. Am Ende lande ich auf Platz 54 von 133, in meiner Altersklasse werde ich sogar 6. Ein Dank geht an die perfekte Organisation, vor allem an die emsigen Touristiker (Merci, Sabrina). Der sechste Streich wird dann am Wörthersee zu erleben sein. Kärnten läuft, der Kühnelt auch ...


Zum Weiterlesen:

Diese Seite verwendet Cookies. Durch Nutzen dieser Seite sind Sie mit der Verwendung von Cookies einverstanden.
Nähere Informationen zu Cookies finden Sie hier