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Lass rollen

Lass es rollen!

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Einst war Inlineskating als „Freizeitbewegung“ nicht viel mehr als eine trendig-coole Sache. Heute ist es eine ambitionierte Wettkampfsportart, die den Akteuren neben verschiedenen Disziplinen vor allem eines bietet: eine Extraportion Spaß. „Seit meinen ersten Versuchen hat mich dieser Sport nicht mehr losgelassen. Es ist eine fantastische Art, seine Freizeit zu verbringen“, schwärmt der sechsfache Downhill-Weltmeister Daniel Ladurner aus ­Vorarlberg.

FÜR FLITZER UND HÜPFER
Aber man muss nicht unbedingt mit 100 km/h auf Rollen einen Berg hinunterrasen, um am Inlineskating Freude zu haben. Denn die große Stärke dieser Sportart ist – wie beim Eislaufen – ihre Vielseitigkeit: Neben dem Downhill werden auch Wettkämpfe im Speed-Skating über Distanzen von 200 Meter bis zu 84 Kilometer ausgetragen. Beim Inlinehockey treten zwei Mannschaften gegeneinander an und schießen mit Puck oder Ball auf das Tor des Gegners. 
Als die anspruchsvollste Disziplin gilt der Kunstlauf – wie auf dem Eis werden hier Figuren und Sprünge gezeigt, die allerdings einige Jahre intensives Trainings voraussetzen.
Besonders aufstrebend ist die Sektion­ des Inlineslaloms. Werner Zenleser, Präsident des Österreichischen Rollsport- und Inlineskate-Verbandes (ÖRSV) erklärt, wie’s geht: „Gefahren werden 35 bis 50 Tore auf einer abfallenden Straße. Die Technik ist dem des alpinen Slaloms sehr ähnlich. Die Läufer steuern parallel mit beiden Knien, fast so wie bei einem Carving-Schwung auf Skiern im Schnee.“
Wir bleiben aber auf dem Asphalt – und auf dem Boden der sportwissenschaftlichen Tatsachen, die auch fitnessbewusste Menschen freuen wird: Inlineskating verbessert die Koordination, es trainiert die Ausdauer und das Herz-Kreislauf-System. Durch die fließenden Bewegungsabläufe werden Bänder und Gelenke nicht überlastet. Und da es keine Stöße wie beim Joggen gibt, wird der Rücken und somit die Wirbelsäule geschont.
„Zudem weist gerade das Speedskating hohe Transferwirkungen auf andere Sportarten auf“, sagt Lisi Schrenk. Die 38-jährige Wienerin ist heute als Ausbildungsreferentin des ÖRSV und Nationaltrainerin Dänemarks tätig, in ihrer aktiven Karriere gewann sie in verschiedenen Disziplinen insgesamt 13 Weltcups, einen Weltmeistertitel und 108 Staatsmeisterschaften. „Beim Inlineskaten erreicht man Belastungsspitzen wie beim Skilanglauf, die technischen Anforderungen sind so hoch wie im Eisschnelllauf. Das taktische Verhalten wiederum kann in den Radrennsport übertragen werden – und das Rumpftraining ist so effektiv wie beim Schwimmen oder Boxen.“

SCHON 2.500 WETTKÄMPFER
Kein Wunder, dass Inlineskating als Wettkampfsportart immer beliebter wird. Derzeit beteiligen sich in den etwa 80 österreichischen Vereinen rund 2.500 Sportler/-innen aktiv an Wettkämpfen. Und auch die Zahl der reinen Freizeitskater hat mittlerweile eine beeindruckende Größe erreicht. Allein im Wiener Raum sind geschätzte 15.000 Inlineskater regelmäßig auf der Donauinsel und anderen Strecken unterwegs, organisierte Veranstaltungen und Freizeitläufe finden in den größeren Städten bereits wöchentlich statt.
Statistischen Hochrechnungen zufolge befinden sich in Österreich derzeit 400.000 Inlineskates in privatem Besitz. Da scheint was auf uns zuzurollen ...
Und selbst? Schon Lust bekommen? Wenn nicht – vielleicht schafft’s Lisi ­Schrenk mit ihrem Schlusszitat: „Wer die grundlegenden Techniken beherrscht, wird schon bald das beinahe fliegende Gefühl der Freiheit spüren. Für mich ist Inlineskating eine Faszination, die ganz einfach dem Weg der Leichtigkeit folgt ...“

WIE WIRD GESKATET?
Die Fortbewegung beim Inlineskating erfolgt durch den typischen „Schlittschuhschritt“ – gebremst wird zu Beginn am besten mit dem Stopper an der Ferse. Der beste Start ist ein ordentlicher Saktingkurs. Wer den Sport fundiert erlernen oder auch seine Technik verbessern will: Kursangebote sind bei Lisi Schrenk unter lisi@speedskating.at erhältlich.  

WO WIRD GESKATET?
Gefahren werden darf grundsätzlich dort, wo keine anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet werden. Viele Inline-Skater würden es allerdings begrüßen, wenn diese Regelung künftig konkretisiert wird. In den meisten Städten sind vor allem größere Betonflächen wie Parkplätze oder Fahrradwege für das Inlineskating vorgesehen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass ein Skater in ausholender Bewegung deutlich mehr Platz benötigt als ein Radfahrer. In ländlichen Gebieten empfehlen sich wenig befahrene Straßen oder Feldwege.

 

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