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Wie ein Rennradprofi: Trainingstipps von Paco Wrolich

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Aufsatteln! Ex-Profi Paco Wrolich verrät unseren Lesern seine Top 10 Trainingstipps für ein optimales Rennrad-Trainingslager.

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1. Nicht über dem Limit fahren. Wer vom ersten Tag weg voll powert, ist meist ab dem dritten Tag krank. Daher speziell den 1. und 2. Tag gemütlich angehen. Die richtige Gruppe zu finden ist wichtig – und vor allem, sich selbst nicht zu überschätzen.

2. Positionsfahren. Bei einem Radtrainingslager trifft man auf Gleichgesinnte. Das Fahren in der Gruppe macht nicht nur Spaß, spart auch Kraft und ermöglicht hohe Geschwindigkeiten. Aber Achtung: Konzentration ist gefragt, keine Spielereien, sonst gibt’s Stürze!

3. Bike-Fitting. Das eigene Rad oder das Leihrad vor Ort muss perfekt eingestellt werden – die korrekte Sitzhöhe ist Voraussetzung für unbeschwertes Radeln. Die wichtigsten Schrauben dreht man dabei am Vorbau und bei der Sattelhöhe.

4. Essen & Trinken. Der Tag beginnt mit einem ausgewogenen Frühstück, mindestens eineinhalb Stunden vor der Ausfahrt. Nach zwei Stunden erstes Nachtanken mit Sandwich & Espresso und viel Flüssigkeit. Unterwegs ist Zucker wichtig: Ich trink da gern Cola, Fanta (keine „light“ Variante!), dazu gibt’s normale Schokoriegel. Ein „Gel“ ist nur ein kurzfristiger Rettungsanker und kein klassischer Energielieferant. Die Trinkmenge ist auch abhängig von der Hitze, bei 80-km-Touren reichen zwei Flaschen – bei über 22 Grad braucht man eine dritte Flasche.

5. Pausen & Regeneration. Interessant: Auch Profis machen im Training spätestens alle zwei bis drei Stunden eine Pause. Und für eine ganze Campwoche gilt: Drei Tage Training, dann ein „Ruhetag“, an dem nur gemütlich dahingerollt werden soll – der Puls geht dabei maximal auf 130.

6. Kilometerleistung. Für ambitionierte Hobbyradler sind 90 bis 140 Kilometer pro Tag genau richtig. Gruppengröße und Höhenmeter sind aber die wichtigsten Einflussfaktoren, um die optimale Länge der Trainingstour zu finden.

7. Puls. Vor dem ersten Trainingslager sollte man sich schon einiges an „Grundlage“ antrainieren – im Winter zum Beispiel mit Laufen, Langlaufen oder Skitouren. Im Camp dann anfangs mit kleinen Gängen fahren, um den runden Tritt zu üben und auch Herz-Kreislauf „einzufahren“. Bergauf fährt jeder sein individuelles Tempo – die Gruppe wartet oben zusammen. Die Faustregel: Der Puls soll in der ersten Trainingscampwoche max. auf 160 Schläge gehen, in der zweiten Woche geht es bis in den Entwicklungsbereich mit Maximalpuls.

8. Unterkunft. Viele Hotels sind auf Radfahrer spezialisiert. Abends ist ein Buffet optimal, weil alle Riesenhunger haben. Als Alternative: ein Appartment, wo man selbst kocht – was zugleich die Gruppendynamik fördert. Bildquelle: SPORTaktiv-Hotel Toscanina im Bike-Paradies Bad Radkersburg.

9. Genuss. Eine Trainingslagerwoche solltet ihr immer relaxt angehen! Abends ist ein Bier oder ein Glas Wein kein Problem. Auch eine hochwertige Massage entspannt gewaltig – Profis gehen noch in ein Kältebecken (8 Minuten in ein max. 8° kaltes Wasser). Auch Dinge abseits vom Rad sind wichtig: Sehenswürdigkeiten und Kulinarik erkunden, Land und Leute kennenlernen. Bildquelle: SPORTaktiv Bike-Hotel Gmachl in Salzburg

10. Wahl der Destination. Meine persönlichen Top-3-Resorts nach mehr als 100 absolvierten Trainingslagern? Südafrika mit der Region um Kapstadt, Mallorca und Istrien. Als „Kärnten Werbung- Radbeauftragter“ kann ich im Frühjahr aber auch meine Heimat Kärnten als Traumrevier für alle Radsportler wärmstens empfehlen!

SPORTaktiv bietet dir eine große Auswahl an für Bike-Urlaub spezialisierte Hotels

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