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Vorbildlich: 3 Leser - 3 Traumziele 2017

Artikel vom:

„Nennt uns eure Traumziele 2017" lautete unsere Aufforderung. Aus allen Einsendungen ­haben wir drei SPORTaktiv-Leser ausgewählt, die wir auf dem Weg zu ihrem sportlichen Ziel begleiten. Nichts Alltägliches, aber auch nichts Unmögliches, in jedem Fall aber vorbildlich ...

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Vorbildlich: 3 Leser - 3 Traumziele 2017 / Bild: KK

THOMAS ZÖCHLING, 31 Jahre, arbeitet und wohnt in der Weinstadt Langenlois (NÖ), nutzt die umliegenden Sportreviere vom Kamptal bis zur Wachau auf vielfältige Weise. Er liebt es, Neues auszuprobieren.

Lebensmotto: Der Schmerz vergeht, der Stolz bleibt.

Mein Traumziel: Begonnen hat es eigentlich mit einem Albtraum. Als leidenschaftlicher Hobbybiker ­stürzte ich im vergangenen August bei einer Mountainbikeabfahrt – mit fatalen Folgen: Meine linke Hand war derart zertrümmert, dass nach Ansicht der ­Ärzte das Lenken eines Bikes künftig kaum mehr möglich wäre. Und damit brach im letzten Sommer eine Welt für mich zusammen. Heute, einige Monate später habe ich ein neues Traumziel: Ich möchte am 27. August 2017 beim Ironman-70.3. in Zell am See finishen! Und auch, wenn sich dieses Ziel utopisch anhört: Ich weiß, dass ich es schaffen kann!

Das treibt mich an: Natürlich fällt man nach so einer Diagnose zuerst in ein tiefes mentales Loch. Aber Sportler sind eben auch Kämpfer, nach jedem Rückschlag geht es doch darum, sich neue Ziele zu suchen. Und mit diesem positiven Denken kehrte schließlich auch mein sportlicher Ehrgeiz zurück. Und auch, wenn mir die Erfahrung im Triathlontraining fehlt – ich habe etwas, was mich schon oft ans Ziel brachte: die richtige Motivation!

Mein Status quo: Noch mit Gipshand begann ich mit dem Laufen, jetzt auch mit dem winterlichen Schwimmtraining. Und auch ein Rennrad kann ich mit meiner lädierten Hand steuern. Mit einem Wort: Ich bin wieder bereit, mein sportliches Leben um einen großen Moment zu bereichern: mit der erfolgreichen Teilnahme am Ironman-70.3.

Vorbildlich: 3 Leser - 3 Traumziele 2017 / Bild: KK

ANITA STUDEREGGER, 39 Jahre, aus Eisenerz (St), ist Veganerin, Weltreisende und Frohnatur; liebt Sport, Bücher, italienische Opern & Gothic Metal, Kochen, Malen – und das Leben in seiner ganzen Vielfalt.

Lebensmotto: Wer will, findet Möglichkeiten. Wer nicht will, findet Ausreden.

Mein Traumziel: Es ist für mich an der Zeit, einen lang gehegten Plan zu verwirklichen: Ich möchte am 24. Juni 2017 den „Big Five"-Halbmarathon im Krüger-Nationalpark in Südafrika mitlaufen! Dieses Rennen reizt mich, weil es im kleinen Rahmen stattfindet, läuferisch eine Herausforderung und mit seiner landschaftlichen und „tierischen" Kulisse etwas ganz Besonderes ist!

Das treibt mich an: Ich weiß, was es heißt, gesund, fit und lebensfroh zu sein. Denn schon zweimal bremste mich der Krebs ein – in Zeiten, in denen ich so viel vorhatte. Und beide Male, nach OP, Chemo, Alternativtherapie usw., überlebte ich, trotz schlechter Prognosen, wie durch ein Wunder. Damals, schon während der ersten Chemo, entdeckte ich, wie sehr mir frische Luft und viel Bewegung gegen Übelkeit und Schmerzen halfen. So entwickelte ich mich langsam zu einer Läuferin und bin bis heute davon überzeugt, dass der Laufsport einen wesentlichen Beitrag zu meiner Gesundung geleistet hat.

Mein Status quo: Der Krebs ist fort – die Leidenschaft fürs Laufen ist geblieben. Noch drehe ich meine „normalen" Runden, doch nun wird es Zeit, gezielt für den „Big Five" zu trainieren. Momentan weiß ich zwar noch nicht genau, wie ich das Ganze angehen soll, aber die Reise und mein Startplatz sind organisiert. Wenn ich jetzt auch noch professionelle Unterstützung bekomme, dann sollte es eigentlich klappen mit meinem Traumziel.

Vorbildlich: 3 Leser - 3 Traumziele 2017 / Bild: KK

THOMAS WALCHER, 39 Jahre, aus Schladming (St), arbeitet Arbeitet beim Tourismusverband in Haus i. Ennstal; verheiratet, drei Kinder; liebt Ausdauersport, Natur, Volksmusik.

Lebensmotto: Wenn's vom Herzen kommt, ist's auch möglich.

Mein Traumziel: Ich ­möchte Anfang Juli mit dem Rennrad in der Steiermark von der höchsten befahrbaren Straße zum niedrigsten Punkt der Steiermark und wieder zurück radeln. In Zahlen heißt das: vom Steinerhaus am Stoderzinken auf 1.845 Höhenmetern nach Sicheldorf bei Bad Radkersburg auf 204 Höhenmeter. Hin und retour sind das 552 Straßenkilometer, die ich in 24 Stunden in einem Stück schaffen will.

Das treibt mich an: Ziele sind da, um verwirklicht zu werden! Und mein großes Ziel ist es eben, noch einmal auszuloten, was ich aus meinem Körper herausholen und wie weit ich auch mental an meine Grenzen gehen kann. Jedenfalls habe ich jetzt schon fest dieses Bild vor Augen: Wie ich mein neues Rennrad die letzten 11 Kilometer entkräftet, aber mit eisernem Willen den Stoderzinken hinauftrete, im Ziel die Augen schließe und sage: Danke, Herrgott, ich hab's geschafft!

Mein Status quo: Ich hab immer gern Ausdauersport ­betrieben, früher auch mit dem Mountainbike an diversen Marathons teilgenommen. Jetzt aber zählt nur der Wunsch, meine ganz persönliche „Steiermark-Tour" zu bewältigen. Der Keller mit Ergometer, Radio und einer eigenen „Motivationsbilderwand" ist bereits mein zweites Wohnzimmer, natürlich nütze ich auch die perfekten Bedingungen bei uns fürs Langlaufen und Skitourengehen. Aber der wichtigste Motivationsschub für mich ist, dass auch meine Frau voll und ganz hinter meinem Vorhaben steht.

Noch mehr Motivation gefällig?



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