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TRIOUT Girls beim Schwimmen: "Chlor ist unser Parfum!"

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TRIOUT Girls beim Schwimmen: Chlor ist unser Parfum! / Bild: Mark Tauss/ trioutgirls.com

Schwimmen ist für viele die Disziplin, die die größte Hürde beim Einstieg in den Triathlon-Sport darstellt. In diesem Gastblog verraten Julia, Donata, Eva Maria und Melanie von den TRIOUT Girls, wie es ihnen beim Erlernen dieser Disziplin ergangen ist, wo sie heute stehen und was sie noch erreichen wollen.

TRIOUT girls

trioutgirls.com ist der Blog für Mädels, die bereits Erfahrungen im Triathlonsport gesammelt haben, aber auch für jene, die diesen Sport ganz neu für sich entdecken wollen.

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TRIOUT Girls beim Schwimmen: Chlor ist unser Parfum! / Bild: Mark Tauss / trioutgirls.com

Wir sind TRIOUT Girls ... und Chlor ist unser Parfum!

Mit der notwendigen Disziplin und einer großen Dosis Spaß und Leidenschaft wollen wir euch mit auf unseren Weg zum ersten gemeinsamen Triathlon nehmen. Wir teilen mit euch unsere Erfahrungen, Höhepunkte und größten Herausforderungen. Dazu holen wir uns auch wertvolle Tipps von Experten aus Sport, Therapie und Ernährung. Wir testen Equipment, probieren Ernährungs- und Trainingskonzepte aus, um perfekt für unsere gemeinsame Challenge vorbereitet zu sein.

Unser Anspruch dabei ist kein Richtig oder Falsch zu predigen, sondern Inspirationsquelle für angehende Triathletinnen zu sein – immer mit einem Augenzwinkern im richtigen Moment!

TRIOUT Girls beim Schwimmen: Chlor ist unser Parfum! / Bild: Mark Tauss / trioutgirls.com

JULIA

Warum ich begonnen habe zu kraulen: Wasser war schon immer mein Element. Leider bekam ich vom vielen Brustschwimmen nach einer gewissen Zeit unglaubliche Knieschmerzen. Folglich musste eine neue Technik erlernt werden und was bot sich mehr an als das Kraulen! Das war dann auch mein Startschuss für den Triathlonsport.

Begonnen mit dem Kraulen: Januar 2016

Schwimmkurse: Einsteiger sowie mäßig Fortgeschrittener Kurs bei TRI STYRIA und Kraultechnik für Athleten bei LIFE2LIVE

Größte Schwachstelle: Atmung ist bei mir nur links problemlos möglich und ich neige dazu mit meinen Armen auf Kopfhöhe einzutauchen.

Ziele: Ende 2017 die 1,5 km in unter 30 Minuten

Lieblingshallenbad: Hallenbad der Therme St. Gotthard. Die Wahrscheinlichkeit ist hier selbst am Wochenende ziemlich hoch eine ganze Bahn für sich alleine zu haben!

Geheimtipp: Schwimmen, Schwimmen, Schwimmen! Regelmäßigkeit und eine gute Technik sind beim Schwimmen zielführend. Gegen das Anlaufen der Schwimmbrille hilft immer noch am Besten Spucke!

Für viele ist das Schwimmen das Stiefkind unter den drei Triathlondisziplinen, für mich pure Entspannung (Ausnahme: Waschmaschine beim Schwimmstart). Sobald ich ins Wasser eintauche, vergesse ich alle Sorgen und Problemchen des Alltags und bin ganz für mich. Je nachdem wie lange ich mich im Wasser befinde, ist der berühmt berüchtigte Flow-Zustand keine Seltenheit mehr. Das Schwierigste ist meiner Meinung nach gerade im Herbst und im Winter die Überwindung seine Schwimmsachen zu packen und ins Hallenbad zu fahren. Dort angekommen, ist man doch jedes Mal aufs Neue glücklich den inneren Schweinehund überwunden zu haben (Ausnahme: es befinden sich 10 Leute in einer Bahn und einer davon glaubt, er muss elegant durchdelifinieren). Schwimmtechnisch bin ich bestimmt noch nicht ganz dort angekommen, wo ich hingehöre. Dennoch bin ich sehr stolz auf meine Entwicklung. Auch die Kraftausdauer in meinen Armen gilt es noch zu verbessern, damit ich auf längeren Strecken eine saubere Technik aufrechterhalten kann. Mein größtes Manko ist definitiv die Atmung. Ich habe es mir leider angewöhnt immer links zu atmen ... (Hinweis: Bitte NICHT nachmachen!)

TRIOUT Girls beim Schwimmen: Chlor ist unser Parfum! / Bild: Mark Tauss / trioutgirls.com

DONATA

Warum ich begonnen habe zu kraulen: Vorab muss ich sagen, dass ich grundsätzlich Angst vor Wasser habe, was nicht unbedingt eine gute Basis ist. Ich habe mit dem Kraulschwimmen begonnen, weil ich mich für einen Triathlon angemeldet hatte und war so blauäugig zu glauben, dass es in 3 Wochen zu lernen sei.

Begonnen mit dem Kraulen: Juni 2016

Schwimmkurse: Kraulen selbst beigebracht, danach Leistungsgruppe bei Fluidlife, Kraultechnik für Athleten bei LIFE2LIVE

Größte Schwachstelle: Hüftwackeln durch zu wenig Spannung in der Körpermitte, zu wenig Druck beim ersten Drittel des Armzugs unter Wasser, zu viel Kraft im Beinschlag.

Ziele: Mehr Effizienz durch bessere Technik, ein 70.3 Distanz locker unter 60 Minuten schwimmen

Lieblingshallenbad: Die Auster in Eggenberg, vor allem im Sommer draußen

Geheimtipp: Macht einen Schwimmkurs! Von Beginn an. Ich habe mir leider selbst beigebracht zu kraulen und habe sehr sehr hart daran gearbeitet, die Fehler wieder zu korrigieren. Bleibt hartnäckig. Gerade zu Beginn sollte man mindestens zweimal pro Woche ein Training einplanen. Seid geduldig, ihr werdet recht schnell Fortschritte bemerken. Ein Triathlon startet selten in einem Sportbecken. Dafür ist es mehr als von Vorteil auch im offenen Wasser zu trainieren. Trübe Sicht, Pflanzen, Fische, schlammiger Untergrund, Wellen - all das sollte beim Raceday nicht neu sein.

Für mich ist Schwimmen zwar entspannend, doch gehört es nicht zu meiner Lieblingsdisziplin. Ich brauche auch immer noch mindestens 400 Meter, um gut in den Flow zu kommen. Es gibt Tage, da geht einfach gar nix, aber immer öfter automatisiert sich die Bewegung und man schwimmt sich frei.

TRIOUT Girls beim Schwimmen: Chlor ist unser Parfum! / Bild: Mark Tauss / trioutgirls.com

EVA MARIA

Warum ich begonnen habe zu kraulen: Meine Motivation irgendwann einen Triathlon zu bestreiten, war eigentlich der größte Ansporn. Das hat mich dann dazu gebracht mich für einen Kraulkurs einzuschreiben, um so die richtige Kraultechnik zu erlernen.

Begonnen mit dem Kraulen: Januar 2015

Schwimmkurse: Anfängerkurs bei Caldera Gesundheitsmanagment, Leistungsschwimmen bei Fluidlife, Kraultechnik für Athleten bei LIFE2LIVE

Größte Schwachstelle: Ganz klar – der Unterwasser-Armzug bzw. der „hohe-Ellbogen". Daran arbeite ich im Moment ganz besonders, da der Unterwasser-Armzug natürlich entscheidend für den Vortrieb ist.

Ziele: Mein Ziel ist es die Kraultechnik weiter zu verfeinern und mit einem ökonomischen Kraulstil problemlos 1,5 Kilometer zu schwimmen. Außerdem freue ich mich auf das Open-Water-Schwimmen – hier habe ich bis dato noch überhaupt keine Erfahrungen gesammelt.

Lieblingshallenbad: Am liebsten schwimme ich in der Auster, da dies das einzige Hallenbad mit einem 50m Sportbecken in Graz ist. Da ich aber gerne meine Schwimmeinheit schon vor der Arbeit unterbringe, ist das Bad zur Sonne auf Grund seiner Lage ebenfalls eine gute Alternative für mich.

Geheimtipp: Regelmäßige Schwimmeinheiten planen, konsequent Technikübungen einbauen und manchmal einfach nur den Kopf ausschalten und den Flow auskosten.

Das Schwimmen ist für mich die beste Disziplin, um nach einem anstrengenden Tag runterzukommen und hat immer etwas Befreiendes für mich. Aufgrund der komplexen Bewegungsabläufe bin ich meist sehr mit mir beschäftigt und habe keine Möglichkeit über Job, Probleme etc. nachzudenken.

TRIOUT Girls beim Schwimmen: Chlor ist unser Parfum! / Bild: Mark Tauss / trioutgirls.com

MELANIE

Warum ich begonnen habe zu kraulen: Ich liebe das Wasser und bin eine solide Brustschwimmerin. Durch die ambitionierte Anmeldung zum Triathlon im Juni musste ich wohl oder übel das Kraulen erlernen. Die ersten Kurseinheiten waren alles andere als motivierend.

Begonnen mit dem Kraulen: Jänner 2017

Schwimmkurse: Kraulkurs für Anfänger bei LIFE2LIVE, Kraultechnik für Athleten bei LIFE2LIVE

Größte Schwachstelle: Sauber statt kraftvoll. Obwohl ich mittlerweile das Gefühl habe recht vernünftig zu schwimmen, lege ich bei weitem nicht alle Kraft in die Bewegungen unter Wasser. Mein Schwimmstil ist wohl eher geschmeidig als explosiv.

Ziele: Mit der stetigen Verbesserung im Wasser kam auch der Ehrgeiz und ich habe mich für die 1,5 km an den Zeitzielen der TRIOUT girls orientiert. Völlig falscher Zugang wie ich gemerkt habe! Sich an jemanden zu orientieren der bereits auf einem ganz anderen Level schwimmt killt die Motivation. Mein persönliches Ziel ist es im Juni ohne Panik durch den See zu kraulen - wenn ich mir Berichte von Erstteilnehmerinnen durchlese, ist das durchaus schon ein großes Ziel.

Lieblingshallenbad: Am liebsten schwimme ich in der Auster - das einzige Hallenbad in Graz mit einer 50-Meter-Bahn. Am Anfang haben mich die teils überfüllten Schwimmbahnen verunsichert, mittlerweile bin ich souverän genug um mir mit anderen die Bahn zu teilen. :-) Wenn möglich vermeide ich die beliebten Abendstunden.

Geheimtipp: Ich war am Anfang wirklich äußerst unbeholfen und wusste nicht recht, wie ich außerhalb des Schwimmkurses alleine üben sollte. Scheut euch nicht Tipps von anderen Schwimmern zu holen oder auch einmal unterzutauchen und euch die Technik von erfahrenen Schwimmern unter Wasser abzuschauen.

Für mich persönlich war es auch wichtig am Anfang nicht zu viel zu wollen. Das Körpergefühl im Wasser ist für einen totalen Schwimmneuling eine ganz neue Erfahrung und es ist ok sich Zeit für diese Phase zu nehmen. Sich vor dem ersten Technikkurs also schon mal mit dem neuen Element vertraut zu machen schadet nicht.

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