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Biken im Winter: Das solltest du dabei beachten

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Kalte Finger, kalte Zehen, nur Frust? Zugegeben, Radfahren im Winter bedarf einiger Vorkehrungen und echter Leidenschaft fürs Zweirad. Aber dann steht dem Vergnügen auch zwischen Dezember und Februar nichts im Wege. Dabei gilt: Egal, ob man mit dem Stadtrad unterwegs ist, noch am Rennrad trainiert oder mit dem Mountainbike durch den Schnee pflügt, man soll sich vor lauter Kleidungsschichten nicht in ein Michelin-Männchen verwandeln. Beweglichkeit bleibt die Devise.

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Schuhe beim Biken / Bild: istock / monkeybusinessimages

SCHUHE
Für den Stadtverkehr und fürs Pendeln tun es normale Winterschuhe. Brenzlig wird es am Rennrad: Rennradschuhe sind dünn, unter zehn Grad wird es kühl. Mit Überschuhen aus Neopren kommt man Richtung 0 Grad. Darunter ist das Rennrad nur Hartgesottenen zu empfehlen, denn der Fahrtwind (Windchill-Factor) lässt es viel kühler erscheinen. So wirken 0 Grad bei 30 km/h wie -6,5 Grad, -5 C schon wie -13. MTB-Schuhe sind im Normalfall dicker gepolstert, bis etwa 5 Grad und bei kurzen Strecken noch passabel. Dick gefütterte und wasserdichte Winterradschuhe (Bild oben) sind warm, aber klobig. Am Mountainbike im Gelände (kaum Fahrtwind) kann man sich damit aber tief in zweistellige Minusgrade vorwagen. Frage Flatpedals oder Clickpedale? Im Schnee kann der Pedalmechanismus schnell zufrieren, das Einklicken ist dann schwer möglich. Praxistipp: normale Pedale.

Helm und Schal beim Biken im Winter / Bild: istock / ImageegamI

KOPF UND KRAGEN
Funktionelle Hals- und Kopftücher kann man als Schal, Atemschutz oder unter dem Helm tragen. Bei großer Kälte oder am Rennrad sind dicke Hauben unter dem Helm unabdingbar. Großzügig geschnittene Sportbrillen (helle Gläser!) decken das Gesicht ab und schützen Augen und Stirn vor dem Fahrtwind. Praxistipp: Nicht den spartanischen und super belüfteten Sommer-Roadie-Helm verwenden, eher den älteren mit weniger Durchzugsöffnungen. Vorsicht bei Radflaschen und Trinkrucksäcken: Im Winter sinnlos, das gefriert innerhalb weniger Minuten, besser im Rucksack verstauen.

Socken beim Biken / Bild: istock / KCHANDE

SOCKEN
Mit dicken und wasserdichten Socken bleiben Zehen und Füße warm. Praxistipp: lange Skisocken. Mehr Sexappeal? Dann stylisch bunte Motocross-Socken.

Bekleidung beim Biken im Winter / Bild: istock / ivandan

OBERKÖRPER
Sport-Unterhemden, Baselayer, Skiunterwäsche – erlaubt ist, was wärmt und Schweiß abtransportiert. Darüber normale Trikots im Zwiebelsystem, Merino-Wolle und Hochfunktionsjacken. Die äußerste Schicht sollte robust und gut waschbar sein, denn im Wintergatsch wird man schmutziger als in der warmen Jahreszeit. Aber Achtung! Nicht zu viel anziehen. Wer stark schwitzt, verkühlt sich schneller. Praxistipp: Mut zu Farben, grau ist der Alltag!

Biken im Winter / Bild: istock / petrunjela

EIN RATSCHLAG AUCH FÜRS BIKE 
Bei Mountainbikes verlieren die Federelemente in Gabel und Dämpfer bei Kälte etwas Luftdruck. 5 bis 10 PSI nachpumpen, schadet nicht. Die Dämpfung kann man ein, zwei Klicks leichter („nach links“) drehen, weil das Dämpfungsöl bei Minusgraden zäh („langsam“) wird. Rennräder sind kälteunempfindlich.

Radhose im Winter / Bild: istock / blyjak

RADHOSEN
Es gibt spezielle Winter- und Softshell-Hosen mit klassischem Radhosenschnitt im Rennradlook und Windschutz im Knie- und Lendenbereich. Für Mountainbiker bietet der Markt auch weitere Hosen im Downhill- und Motocross-Style oder kurze Baggyshorts (zum Teil mit Primaloft). Praxistipp: Jede Kombination ausprobieren.

Handschuhe beim Biken / Bild: istock / Highwaystarz-Photography

HANDSCHUHE
Radhandschuhe mit Extra-Schichten für den Finger- und Knöchelbereich haben trotzdem guten Grip für Brems- und Schalthebel, die Tasten der Beleuchtung und die Federelemente. Smartphone-tauglich? Mit Abstrichen. Spezial-Modelle (Bild) kombinieren Fingerhandschuh und Fäustling. Praxistipp: griffige Langlaufhandschuhe eignen sich auch bestens.

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