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Bergsport und Rechtsschutz: Nie unversichert in die Berge!

Artikel vom:

Die Meinung: „Ich bin sowieso vorsichtig, brauche also keine Versicherung“ zählt nicht. Wie die Statistik zeigt, passieren die mit Abstand meisten Bergunfälle im leichten Gelände. Ein Schlechtwettereinbruch, ein Ausrutscher oder Stolperer an einer ungünstigen Stelle reichen schon aus – und man ist über die im Vorfeld getroffene Vorsorge heilfroh.

Versicherungsschutz ist ja manchmal auch ohne gesonderten Abschluss gegeben: Zum Beispiel über eine Mitgliedschaft bei Alpinvereinen. Trotzdem zahlt es sich für alle aus, sich mit seinem Freizeitversicherungsschutz vor Saisonstart auseinanderzusetzen. Ein Blick auf die Versicherungsbedingungen lohnt sich auch deshalb, weil „Risikosportarten“ in den Basispaketen oft vom Schutz ausgenommen sind. Und dazu zählt bei manchem Anbieter eben schon das Klettern ab einem gewissen Schwierigkeitsgrad. Eine Übersicht, welcher private Versicherungsschutz in der Freizeit relevant ist:

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GUT VERSICHERT?
Weil Vorsicht alleine oft nicht ausreicht: Wogegen man sich in den Bergen absichern kann – und was davon eigentlich für jeden Outdoorsportler Pflicht ist, um nach einem Ernstfall keine zusätzlichen bösen Überraschungen zu erleben ...

BERGUNGSKOSTEN
Für den Bergsport absolut unverzichtbar! Man kann nicht oft genug darauf hinweisen: Eine Such- oder Rettungsaktion im umwegsamen Gelände, oft mit Hubschrauber durchgeführt, kann sich auf viele Tausend Euro summieren. Auch ohne Helikoptereinsatz kann die Bergrettung Einsatzkosten verrechnen. Wer für diesen Fall keine Vorsorge getroffen hat, sollte dies unbedingt rasch tun.

INVALIDITÄT
Niemand denkt gern daran, aber gerade Dauerfolgen eines Alpin- oder anderen Sportunfalls können Unversicherte finanziell in den Abgrund reißen. Man denke an die Notwendigkeit, die eigene Wohnung behindertengerecht umbauen zu müssen. Für diesen Fall sind private Unfallversicherungen ebenfalls unabdingbar. Auch die Versicherungssumme sollte keinesfalls zu knapp bemessen sein – 100.000 Euro sind das Minimum.

ERWEITERTE HEILUNGSKOSTEN
Gut, wenn man über die unmittelbare Wiederherstellung (die ja die gesetzliche Krankenversicherung garantiert)hinaus abgesichert ist, also Kosten für Physiotherapien, Selbstbehalte u. ä. rückerstattet bekommt. Existenzbedrohend ist es in der Regel nicht, wenn man darauf verzichtet.

TAGGELD/SPITALSGELD
Auch diese Zahlungen, die ebenfalls im Rahmen einer Freizeitunfallversicherung vereinbart werden, sind für die meisten eher angenehme „Nebengeräusche“.

HAFTPFLICHT
Nicht Teil der privaten Unfallversicherung, wird die „Haftpflicht“ aber oft im Paket angeboten. Sie kommt immer dann zum Tragen, wenn man andere in der Freizeit verletzt oder den Besitz anderer beschädigt. Gerade bei Personenschäden kann ein fehlender Versicherungsschutz durchaus extrem hohe Kosten verursachen.

RECHTSSCHUTZ
Hilft, eigene Ansprüche durchzusetzen, wenn man ohne Eigenverschulden in einen Unfall verwickelt wurde, und ist daher oft Teil angebotener Freizeitversicherungs-Pakete.

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